Zur Früherkennung von Melanomen wird ein Gerät mit künstlicher Intelligenz entwickelt

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Mit Hilfe von Mitarbeitern des Forschungsinstituts Informatik und Automatisierung (SZTAKI) wird ein Gerät mit künstlicher Intelligenz zur Früherkennung von Melanomen entwickelt.

IToBoS ist ein Forschungsprojekt, das vom Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 der Europäischen Union (EU) finanziert wird und darauf abzielt, Schaffung eines neuen Diagnosetools zur Melanomfrüherkennung, das alle verfügbaren Informationen über den Patienten nutzt – kann in der SZTAKI-Kommunikation gelesen werden.

“Dieses sogenannte ganzheitliche Assessment-Tool muss die spezifischen Merkmale jedes Patienten verstehen und den Weg für eine personalisierte Früherkennung von Melanomen ebnen.” – in der Mitteilung hinzugefügt.

Innerhalb der allgemeinen Kategorie der Hautkrebsarten verursacht das Melanom die meisten Todesfälle. Laut neuesten Statistiken ist das Hautmelanom derzeit die sechsthäufigste Krebserkrankung in Europa, mit mehr als 144.000 neu diagnostizierten Fällen im Jahr 2018.

Melanom kann geheilt werden, wenn es in einem frühen Stadium behandelt wird. In diesem Fall leben nach 5 Jahren noch über 90 Prozent der Melanompatienten. Wenn sich die Krebszellen ausgebreitet haben (metastasierendes Melanom), beträgt der Anteil der Patienten, die nach 5 Jahren noch leben, 23 Prozent oder weniger. Daher sei eine schnelle Diagnose unerlässlich, damit die Behandlung vor der lokalen und metastatischen Ausbreitung erfolgen kann, schrieben sie.

Das Ziel des iToBoS-Projekts ist es, ein System mit künstlicher Intelligenz (MI) zu schaffen, das Informationen aus einer Vielzahl von Quellen integrieren kann, von dermatoskopischen Bildern über vollständige Krankenakten bis hin zu Genomdaten.

Im iToBoS-Projekt wird ein neues Diagnosewerkzeug sowie ein kognitiver Assistent mit MI entwickelt. Mit diesen Tools können medizinisches Fachpersonal eine umfassende, patientenspezifische Diagnose von Hautkrebs stellen und Melanome werden besser erkennbar. „In diesem internationalen Großprojekt können unsere Forscher ihre bisherigen Erfahrungen in den Bereichen Datenmanagement, IT-Clouds und Künstliche Intelligenz einbringen.“ – zitiert Róbert Lovas, stellvertretender Direktor des Forschungsinstituts für Informatik und Automatisierung (SZTAKI) der ELKH.

Das neue Diagnosetool nutzt auch die neuesten Fortschritte in der künstlichen Intelligenz, um Dadurch werden bereits Daten extrahiert, die mit derzeit verfügbaren Technologien (dermatoskopische Bilder) extrahiert wurden, und die Verwendung von Daten, die mit neuer Hardware erhalten wurden, die in iToBoS empfohlen wird.

Die zugrunde liegenden Algorithmen integrieren zusätzliche Patienteninformationen aus verschiedenen Quellen (wie Anamnese, Genomik, Lage aller Muttermale, Alter usw.), um eine umfassende, ganzheitliche Bewertung jedes Muttermals unter Berücksichtigung individueller Patientenmerkmale zu ermöglichen.

Durch die systematische Untersuchung des Patienten kann das System auch Veränderungen in jedem Muttermal feststellen. Dies gilt als eines der informativsten Merkmale bei der Erkennung von Hautkrebs. Mit dem vorgeschlagenen neuen Ansatz können Ärzte Hauterkrankungen früher und mit größerer Genauigkeit diagnostizieren und so die Effizienz und Effektivität der personalisierten klinischen Entscheidungsfindung erhöhen.

Das Konsortium aus 19 Partnerorganisationen wird von der Universität Girona (Spanien) geleitet. Die Laufzeit des Projekts beträgt 48 Monate (1. April 2021 – 31. März 2025) mit einem Gesamtbudget von 12 Millionen Euro, teilte SZTAKI mit.


Source: Patika Magazin Online by www.patikamagazin.hu.

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