Wohnbauförderung – Interview: Planbarkeit und Energieeffizienz sind der richtige Weg

Niilakunk.hu führte ein Interview mit einem der wichtigsten Experten für Wohnbauförderung. Demnach ist von Zeit zu Zeit die Überprüfung, Bewertung und ggf. Korrektur von Wohnungsbaumaßnahmen erforderlich, damit in Ungarn auf Dauer ein entsprechendes Fördersystem funktionieren kann. Ádám Banai, der für die Geldpolitik und die Verwaltung der Devisenreserven zuständige Geschäftsführer der Magyar Nemzeti Bank, wurde zu seiner Einschätzung der bisherigen Funktionsweise der Heimwerkerförderung und zu möglichen Anpassungen in der Zukunft befragt.

Ádám Banai (unter unserem Bild): Die Wohnungsbaumaßnahmen der letzten Jahre haben Familien fast 1.400 Milliarden HUF für Wohnraum zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus wurden laut einer Fragebogenerhebung der MNB 75 Prozent der auf Babys wartenden Kredite (ca. 1.140 Milliarden HUF bis September 2021) für Wohnzwecke verwendet, während 44 Prozent (ca. 670 Milliarden HUF bis September 2021) ausgegeben wurden speziell zum Thema Wohnen.

Die am häufigsten in Anspruch genommene Leistung ist die CSOK, durch die Familien mit rund 200.000 Kindern bei der Erreichung ihrer Wohnziele unterstützt werden. Unter den 2021 gestarteten Programmen erfreut sich auch die Wohnrenovierungsförderung großer Beliebtheit, bis Oktober 2021 waren rund 57.000 Förderanträge eingegangen. Das heißt, wenn man sich die Volumina und die Zahl der erreichten Familien ansieht, sind Wohnungsbau- und Familienförderung erfolgreich.

Niilakunk.hu: Anhand welchem ​​Indikator lässt sich die Wirksamkeit von Subventionen am besten beurteilen? Können die aktuellen Stipendien auf dieser Grundlage als erfolgreich angesehen werden?

Ádám Banai: Die Unterstützung der Heimschaffung betrifft viele Bereiche, daher sind die Auswirkungen komplex. Die Zahl der erreichten Familien oder die Zahl der erreichten Kinder ist ein wichtiger Indikator. Die Zahl von zweihunderttausend ist definitiv ein Erfolg, und zwei Drittel der Kinder, die eine Wohnung kaufen, haben auch CSOK genutzt. Darüber hinaus zeigt sich, dass die Förderung zur Belebung des Wohnungsmarktes beigetragen hat, da die Zahl der Wohnungsneubauten seit Beginn des Programms stetig zunimmt. Dies hat neben der Erneuerung des Wohnungsbestandes auch einen positiven Nebeneffekt auf die Realwirtschaft.

Ein wichtiges demografisches Ziel des Wohnungsbaus und der Familienförderung ist die Förderung von Geburten, deren Wirkung natürlich nur auf sehr lange Sicht gut abschätzbar ist. Erfreulich ist jedenfalls, dass im CSOK bereits mehr als 100.000 Kinder geboren wurden.

Die Programme haben auch das Ergebnis, dass Kreditmarktprodukte aufgrund ihrer breiten Bekanntheit zusammen mit Subventionen mehr Haushalte erreichen, wodurch die Kreditdurchdringung in Ungarn verbessert und das Vertrauen in das Finanzintermediationssystem insgesamt gestärkt werden kann.

Niilakunk.hu: Welche Subvention hat sich als die effektivste erwiesen?

Ádám Banai: Es ist schwer genau zu beurteilen, welches Programm bisher die größte Wirkung hatte, insgesamt lassen sie sich als Paket zusammen evaluieren. Bei Steuer- und Neubauwohnungen ist die Mehrwertsteuerbefreiung beispielsweise nur im Zusammenhang mit der Beantragung des CSOK auszulegen. Es ist auch wichtig zu sehen, dass die Wirkung der Programme in vielen verschiedenen Bereichen spürbar ist. Durch das CSOK beispielsweise hat sich die Verteilung der Neubauwohnungen nach Wohnfläche in Budapest stark verändert, Wohnungsbauträger haben auf den Einzug des CSOK reagiert und das Angebot hat sich aufgrund der Merkmale des Programms.

Mit Blick auf die Zukunft ist es wichtig, dass sich die einzelnen Programme gegenseitig ergänzen, damit Angebot und Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt ausgeglichen werden.

Niilakunk.hu: Haben die Subventionen für die Schaffung eines Eigenheims die angestrebten demografischen, wirtschaftlichen usw. Auswirkungen erreicht?

Ádám Banai: Durch die Maßnahmen zur Schaffung von Wohnraum, insbesondere aber im Rahmen der Einführung der ermäßigten Wohnbausteuer im Jahr 2016, stieg die Zahl der Wohnungsbauten deutlich an und erreichte bis 2020 28.000 neu übergebene Wohnungen einen erheblichen positiven Effekt auf das Wirtschaftswachstum, da wir kalkulieren, dass der Bau von 10.000 zusätzlichen neuen Wohnungen das BIP um etwa 0,8-1,0 Prozent und die Beschäftigung um 25-30 Tausend Menschen erhöhen wird. Dies ist ein positives Ergebnis, wir haben uns im Bereich des Wohnungsbaus deutlich vom Tiefpunkt entfernt, aber auf lange Sicht wäre es notwendig, jährlich 30-35.000 neue Wohnungen zu bauen, um die Qualität des Wohnungsbestandes zu erhalten. Auf dieser Grundlage können sogar zusätzliche Angebotsanreize erforderlich sein.

Um die soziale Reproduktion zu gewährleisten, wären in Ungarn jährlich 110.000 Neugeborene erforderlich, dh die mehr als 100.000 Kinder, die im Zusammenhang mit CSOK aufgenommen werden, sind ein bedeutender Schritt. Die Schaffung eines Zuhauses ist jedoch nur ein Teil des Familienförderungssystems. Das ungarische Familienunterstützungssystem ist eines der umfangreichsten und großzügigsten der Welt, wie die Tatsache zeigt, dass Ungarn unter den OECD-Ländern den zweitgrößten Betrag an Familienunterstützung ausgibt.

Verfeinerung: Können Förderprogramme negative Nebenwirkungen haben?

Ádám Banai: Auch hier gilt, dass es sich lohnt, die Programme gemeinsam zu prüfen. Wir sehen, dass die allermeisten Maßnahmen die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt stimulieren, während es weniger Angebotsimpulse gibt. Der kombinierte Effekt dieser Faktoren kann ein Ungleichgewicht auf dem Wohnungsmarkt sein, da die Stimulierung der Nachfrage ohne angemessenes Tempo und Ausmaß der Angebotsanpassung zu einem Anstieg des Marktes führen wird, den wir heute noch erleben können. In der MNB, dem sogenannten With our Housing Affordability Index (HAI), messen wir, inwieweit es möglich ist, mit Hilfe eines Kredits Wohnraum zu erhalten. Es scheint, dass sich die Verfügbarkeit von Familien mit mehr Kindern und einem Umzug in ein neues Zuhause, wie zum Beispiel die Erweiterung von CSOK oder das Baby Waiting Loan, mit der Einführung des Programms deutlich verbessert hat. Das heißt, ohne die Subventionen wäre es für sie schwieriger oder unmöglich gewesen, eine Wohnung zu kaufen. Gleichzeitig sind diese Subventionen im Laufe der Zeit, teilweise aufgrund eines Mangels an ausreichendem Angebot, „teurer geworden“, da die Immobilienpreise stetig gestiegen sind. Nach unseren Schätzungen führten die Wohnbauförderungen zwischen 2018 und 2021 zu 9 Prozent höheren Immobilienpreisen in Budapest und 10 Prozent auf dem Land.

Niilakunk.hu: Warum war es für die MNB notwendig, eigenständig Förderelemente zu schaffen (grüner Kredit, Rabatt für Erstkäufer von Eigenheimen)?

Ádám Banai: Die MNB war die erste in Europa, die ein ökologisches Nachhaltigkeitsmandat erhalten hat, daher ist es eines der Ziele der Zentralbank, die Politik der Regierung zur ökologischen Nachhaltigkeit zu unterstützen. Laut einer EBWE-Studie sind Wohnimmobilien für ein Drittel des Endenergieverbrauchs in Ungarn verantwortlich. Laut der Wohnungserhebung 2015 des CSO wurden 85 Prozent des Bestands vor 1990 (älter als 30 Jahre) und 29 Prozent vor 1960 (älter als 60 Jahre) gebaut. Die Energieeffizienz von Gebäuden spiegelt sich gut darin wider, dass nur 23,8 Prozent der seit 2016 ausgestellten Energieausweise ein CC-Rating aufweisen, also modern oder besser. Die Modernisierung des Wohnungsbestandes ist daher unabdingbar. Bei inländischen Wohnungsbaudarlehen berücksichtigen die Banken bei der Preisgestaltung von Wohnungsbaudarlehen keine Umweltaspekte. Wichtig ist aber neben den sozialen Aspekten, dass auch die Nachfrage nach diesen Wohnungen sehr hoch ist, dh der Vorzugskredit könnte auch von der Risikoseite her gerechtfertigt werden. Auf diese Mängel reagierte die MNB mit der Lancierung des FGS Green Home Programms im Rahmen ihres neuen Mandats, das die ökologische Nachhaltigkeit zu einem neuen Aspekt im Wohnungsbaukreditmarkt machte.

Niilakunk.hu: Um Meinungen zu hören, dass die derzeitigen Subventionen den Bedürftigen weniger helfen, den wohlhabenderen, einschließlich zB Investoren. Was sollte Ihrer Meinung nach durch Heimwerkerprogramme unterstützt werden? Sollen diese Programme Sozialhilfe für die sogenannten zur Linderung der Wohnungsnot leisten oder in erster Linie für andere Zwecke? In welchen Bereichen fördert dieses Programmpaket Familien und Ungarn?

Die Antwort und den Rest des Interviews findet ihr hier:

https://www.igylakunk.hu/blog/lakastamogatasok-a-hosszu-tavu-kiszamithatosag-es-az-energiahatekonysag-a-jo-irany

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Source: Ingatlanhírek by ingatlanhirek.hu.

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