Wird China Plastikmüll verbrennen?

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China hat eine nationale Fünfjahresstrategie zur Bekämpfung der Abfallverschmutzung verabschiedet.

Der Plan definiert klar den Ausbau der Recyclingkapazitäten, die Förderung „grüner“ Kunststoffprodukte und ein besonderes Augenmerk wird auf die Reduzierung des übermäßigen Einsatzes von Kunststoffen sowohl in der Landwirtschaft als auch im Verpackungssektor gelegt. Besonders besorgniserregend ist dabei eine der angekündigten Maßnahmen – eine Zunahme der Abfallmengen, die in Verbrennungsanlagen behandelt werden.

Um den übermäßigen Einsatz von Plastik zu reduzieren, ist geplant, die Produktion von ultradünnen Plastiktüten sowie Körperpflegeprodukten, die Mikrokügelchen aus Plastik enthalten, zu verbieten. Die Verwendung dieser Produkte ist in den Vereinigten Staaten und in weiten Teilen Europas verboten.

Der Plan sieht vor, dass die Recyclingquote von Kunststofffolien in der landwirtschaftlichen Produktion um 85 Prozent gesteigert werden soll. Während die Regierung verpflichtet ist, sich für die Verwendung alternativer Produkte wie Bambus, Holz, Papier und biologisch abbaubares Plastik einzusetzen.

Der umstrittenste Punkt des vorgelegten Plans ist die Erhöhung der Abfallmenge, die verbrannt werden soll. Bis 2025 sollen täglich 800.000 Tonnen Abfall verbrannt werden. Es bleibt abzuwarten, wie viel Schaden diese Maßnahme mit sich bringt und welchen Nutzen sie bringt.

Dass China in Bezug auf die Menge an Plastikmüll in einem ernsthaften Problem steckt, zeigt die Tatsache, dass jährlich über 60 Millionen Tonnen produziert und nur 30 Prozent davon recycelt werden. Die Regierung versucht, eine Lösung für dieses Problem zu finden, indem sie Recyclingzentren errichtet, die Verwendung von Einwegplastik verbietet und andere Initiativen.

Es klingt unglaublich, aber ein Land, das nach einer dauerhaften Lösung zur Reduzierung der Abfallmenge sucht, hat diese bis vor kurzem importiert. Anfang des Jahres trat ein Gesetz zum Importverbot in Kraft feste Abfälle sowie die Entsorgung von Abfallprodukten aus dem Ausland auf seinem Hoheitsgebiet.

China importiert nämlich seit den 1980er Jahren feste Abfälle die gereinigt, zerkleinert und zu Rohstoffen für die Industrie verarbeitet wurden. Damit wurde dieses Land zum größten Müllimporteur, brachte aber auch zusätzliche Probleme mit sich. Es kam oft vor, dass ein Teil des Abfalls nicht ordnungsgemäß recycelt oder entsorgt werden konnte, was zu zusätzlichen Umweltverschmutzung.

Aus diesem Grund hat die Regierung dieses Landes 2017 eine Entscheidung über das schrittweise Verbot der Einfuhr von festen Abfällen getroffen, das am 1. Januar 2021 in Kraft trat.

Milica Radičević


Source: Energetski portal Srbije by www.energetskiportal.rs.

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