Wie lange ist Haarausfall im Herbst normal?

Das Haar wird ständig erneuert, in einigen Perioden, insbesondere im Herbst und Frühjahr, können wir einen stärkeren Haarausfall erleben. Ein Problem tritt auf, wenn an der Stelle der ausgefallenen Haare keine neuen Haare wachsen, so dass eine kontinuierliche Abnahme der Haarkrone beobachtet wird. Über die Ursachen von Haarausfall und Behandlungsmöglichkeiten dr. Ildikó Vincze, Dermatologin und Kosmetikerin bei Dermatica, wird Auskunft geben.

Es kann auch auf eine Krankheit hinweisen

Bei Frauen ist das Ausdünnen der Haare nach den Wechseljahren ein häufiges Phänomen, so dass das Gewicht der zuvor üppigen Haare deutlich reduziert wird. Haarausfall wird stark erblich beeinflusst, kann aber auch durch bestimmte Erkrankungen wie Schilddrüsenprobleme oder gynäkologische Beschwerden verursacht werden. Haarausfall kann auch als Nebenwirkung des Medikaments auftreten, er kann aber auch durch entzündliche Prozesse im Körper, wie Zahn- oder Gingivitis, verursacht werden. Vitamin- und Mineralstoffmangel sowie Pilzinfektionen der Kopfhaut können ebenfalls zu starkem Haarausfall führen.

Es kann auch durch Stress und Gewichtsverlust ausgelöst werden

Ein wichtiger Schritt bei der Erkennung der Faktoren, die zu vermehrtem Haarausfall führen, ist die Untersuchung der Haare und der Kopfhaut, aber ebenso wichtig ist die Befragung des Patienten – erklärt Dr. Ildikó Vincze. Sind äußerlich keine Anzeichen von Entzündungen, Infektionen oder anderen Auffälligkeiten erkennbar, können auch Informationen des Patienten bei der Diagnosestellung hilfreich sein. Die Besprechung der Beschwerden kann zeigen, dass der Patient gerade eine stressigere Zeit hinter sich hat, oder der Haarausfall kann mit dem Beginn eines intensiven Gewichtsverlustprogramms in Verbindung gebracht werden. Danach können bei Bedarf gezielt weitere Tests durchgeführt werden. Bluttest und mikroskopische Analyse der Haare über die Ursachen des Haarausfalls, die sogenannte Trichogramm-Untersuchung, kann ebenfalls viel aufdecken.

Lange Therapie

Haarausfall wird entsprechend den identifizierten Ursachen behandelt. Aufgrund der dermatologischen Untersuchung wird der Facharzt für uns immer die optimale Therapie empfehlen, die Medikamente oder die Anwendung verschiedener topischer Präparate sein können. Die Behandlung ist aufgrund der Wachstumszyklen der Haare langwierig, ihre Wirkung kann in durchschnittlich 3-6 Monaten gemessen werden. Der Erfolg hängt von der Person ab und kann in manchen Fällen, wie zum Beispiel bei einer erblichen Veranlagung, meist nur verlangsamt werden.

Haarausfall durch Medikamente, Stress oder Haarschäden – Haarfärbemittel, Glätteisen, zu festes und häufiges Kämmen der Haare – verschwindet in der Regel, indem die Ursachen belassen werden, und nach einer Weile wird das Haar wieder reich. Postpartaler Haarausfall ist ein natürlicher Prozess, ohne weitere Läsionen im Hintergrund, Beschwerden klingen in der Regel innerhalb von zwei bis sechs Monaten ab. Wenn im Hintergrund des Haarausfalls eine hormonelle Anomalie vorliegt, bestimmen die Ergebnisse endokrinologischer Untersuchungen die Behandlungsmöglichkeiten.

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