Was sind die Symptome einer vergrößerten Prostata? – Apothekenmagazin Online

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Die Vergrößerung der Prostata kommt mit dem Alter und ab dem 45. Lebensjahr sollte an die Vorbeugung und Behandlung möglicher damit verbundener Beschwerden gedacht werden.

Bei jedem zweiten Mann im Alter von 50 Jahren ist eine gutartige Vergrößerung der Prostata nachweisbar, im Alter von 80 Jahren bei drei Viertel der Männer. Bei gutartiger Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie) die Wucherung der Prostata führt zu einer Verengung der Harnröhre und Reizung der Blase. Aus diesem Grund ist es schwierig zu urinieren, besonders morgens.

Beim Wasserlassen ist der Harnstrahl schwach, die Harnentleerung wird unterbrochen, die Blase entleert sich nicht vollständig und es kommt zu einem Nachtropfen. Auch der Harndrang ist keine Seltenheit, was auch die Nachtruhe stören kann. In der Blase zurückgelassener Urin kann als Nährboden für Bakterien dienen, die Harnwegsinfektionen verursachen und sogar zu schweren Harnwegsinfektionen führen können.

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Eine gutartige Prostatavergrößerung macht sich in der Regel durch Beschwerden beim Wasserlassen bemerkbar. Bei diesen ist es wichtig, einen Arzt (Urologen) aufzusuchen, da in seltenen Fällen andere, schwerwiegende Erkrankungen (z. B. Blasenkrebs) hinter den Beschwerden stecken können. Bei Schmerzen beim Wasserlassen, Fieber, blutigem oder trübem Urin, die in der Vergangenheit festgestellt wurden, sowie bei Harninkontinenz ist eine sofortige ärztliche Behandlung erforderlich.

Pflanzliche Präparate sind wirksam
Bei leichten bis mittelschweren Fällen einer gutartigen Prostatavergrößerung kann die Verwendung pflanzlicher Heilmittel empfohlen werden; und in schweren Fällen können neben synthetischen Wirkstoffen auch pflanzliche Arzneimittel eingesetzt werden. Die Wirksamkeit von Saba-Palme (auch Zwergpalme oder Sägepalme genannt), großer Brennnessel, kleinblumiger Hortensie, gemeinem Kürbis und afrikanischem Pflaumenbaum in diesem Bereich wird auch durch klinische Studien bestätigt.

Die Anwendung der genannten Pflanzenextrakte wird im Allgemeinen gut vertragen, das Auftreten von Nebenwirkungen ist selten. Die zur Behandlung der Prostatavergrößerung eingesetzten Pflanzen verursachen als Nebenwirkung keine sexuellen Störungen, also zB Libidoverlust. Es sollte jedoch bekannt sein, dass Kräuterbehandlungen nicht für einen kurzen Zeitraum konzipiert sind. Um die maximale Wirkung zu erzielen, ist in einigen Fällen eine Dosierung über Monate erforderlich.

Die Vergrößerung der Prostata kommt mit dem Alter und ab dem 45. Lebensjahr sollte an die Vorbeugung und Behandlung möglicher damit verbundener Beschwerden gedacht werden.

Dr. Lívia Budai PhD
spezialisierter Apotheker

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