Vom Flaschenöffner bis zum Schraubenschlüssel – hier kommt das Dacia-Logo her

Kalter Krieg hin oder her, nach dem Zweiten Weltkrieg zögerten einige westeuropäische Automarken nicht, Herstellern hinter dem Eisernen Vorhang Produktionslizenzen zu erteilen. Fiat ist in diesem Bereich besonders aktiv, wovon die Ladas auf Basis des Fiat 124 die deutlichsten Beispiele sind. Darüber hinaus schließen die Italiener Abkommen in Polen (BFS) und im ehemaligen Jugoslawien (Zastava) ab.

Renault wiederum unterzeichnet einen Vertrag mit dem rumänischen Staatsunternehmen Uzina de Autoturisme Piteşti (Autofabrik Piteşti). Das baut den Renault 8 für kurze Zeit, und bald dürfen die Rumänen auch den damals brandneuen R12 für den lokalen Markt produzieren: den Dacia 1300. Natürlich ziert der Renault Wybertje nicht die Nase. Stattdessen hat der Dacia ein Wappen mit einem schwierig aussehenden Adler, der auf einem Berggipfel thront. Darüber schwebt die Abkürzung des Fabriknamens. Das Auto ist auch auf dem niederländischen und belgischen Markt erhältlich, jedoch ohne großen Erfolg.

Der Dacia Logan ist auch in Westeuropa erfolgreich

Nach mehreren Facelifts entwickelt sich der Dacia 1300 zum etwas stromlinienförmigen 1310. Das Logo wird einer ähnlichen Behandlung unterzogen und entfärbt. Nach dem brutalen Sturz des rumänischen Diktators Nicolae CeauSescu, dem älteren Dacia 1310 gesellt sich die 1325 Liberta (Freiheit). Das postkommunistische Modell verwendet immer noch die alte R12-Technologie, versteckt unter einer neuen Fließheckkarosserie. Die Nova, SuperNova und Solenza folgen später, überschreiten aber kaum Ländergrenzen. Inzwischen wird auch das Logo modernisiert. Der Adler und der alte Fabrikname verlassen das Feld und vor schwarzem Hintergrund bleibt nur der Markenname übrig. Die Form des Wappens wurde nicht verändert und bleibt auch bei der Aktualisierung von 1997 erhalten.

2003 markiert das neue Markenemblem den Wendepunkt mit der Einführung des Logan. Die nüchterne Limousine sieht ziemlich modern aus und verwendet ziemlich aktuelle Renault-Technologie. Im Kühlergrill trägt es ein blaues Logo mit Karomuster und der Markenname hat eine zeitgemäßere Schrift bekommen. Nach der Einführung der supergeräumigen MCV-Version hat der Logan auch in Westeuropa Erfolg, und Dacia sieht Chancen für ein zweites Modell.

Vom Flaschenöffner bis zum Schraubenschlüssel – hier kommt das Dacia-Logo her
Vom Flaschenöffner bis zum Schraubenschlüssel – hier kommt das Dacia-Logo her

Der ‘Flaschenöffner’ macht dem ‘Schraubenschlüssel’ Platz

Die Einführung des kompakten Sandero im Jahr 2008 ist ein guter Grund, ein Bier zu öffnen. Dies spiegelt sich im neuen Markenlogo wider, das verdächtig einem Flaschenöffner ähnelt. Dacia wächst weiter, vor allem nach der Einführung des harten Duster im Jahr 2010. Und wenn auch die Rumänen moderne Turbomotoren von Renault einsetzen, steigt die Zahl der „Daciasten“ weiter.

Nach einem begrenzten Zwischenupdate im Jahr 2015 wird der “Flaschenöffner” bis Anfang dieses Jahres weiterhin die Nasen des Dacia zieren. Kaum haben wir die beispiellos frisch aussehenden, neuen Sandero und Duster begrüßt, kommt Dacia mit einem komplett neuen Markenemblem. Daran ist nichts auszusetzen, nur schade, dass Dacia gleichzeitig sein geradliniges Image zu verlieren scheint. Wir werden mit beispiellosem Marketing-Klatsch bombardiert: „Die Grafiken wurden bewusst reduziert, um uns daran zu erinnern, dass Dacia eine Marke ist, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Jedes einzelne Teil verschmilzt mit den anderen Teilen zu einem zusammenhängenden Ganzen Logo, indem es das D und das C zusammenbringt, wie Glieder einer Kette, die miteinander verbunden sind.” Sorry, aber wir geben auf…


Source: Autowereld.com by www.autoreview.nl.

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