Völner-Schadl-Ermittlung: Der Buchhalter der Schmiergeldzahlungen an den Fidesz-Staatssekretär wurde erfunden, mit ihm wurde ein Plädoyer-Deal geschlossen

Die Staatsanwaltschaft erzielte eine Einigung mit einem Schlüsselakteur im Strafverfahren gegen György Schadl, den Präsidenten der Exekutivfakultät des ungarischen Gerichts, und den ehemaligen Staatssekretär der Justiz, Pál Völner, und ihre Mitarbeiter, wie 24.hu erfuhr.

Völner-Schadl-Ermittlung: Der Buchhalter der Schmiergeldzahlungen an den Fidesz-Staatssekretär wurde erfunden, mit ihm wurde ein Plädoyer-Deal geschlossen

Pál Völner, der Parlamentarische Staatssekretär des Justizministeriums, reagiert auf die Rede vor der Tagesordnung der Plenarsitzung des Parlaments am 29. November 2021. MTI/Tamás Kovács

Laut der der Zeitung vorliegenden Anklageschrift betraute Schadl einen seiner Vertrauten unter anderem mit der Dokumentation von Geldbewegungen, darunter Schmiergeldzahlungen. Der Mitarbeiter, der offiziell als Testamentsvollstrecker bestellt ist, aber eigentlich als Finanzbeamter arbeitet, tritt nicht als Beklagter im Verfahren auf, sondern nur als Zeuge.

Während der Ermittlungen gab er eine 90-seitige Aussage in mehreren Details ab, die seinen ehemaligen Chef, der vor mehr als einem Jahr festgenommen wurde, wahrscheinlich beunruhigt.

Die Frau hat mit der Staatsanwaltschaft eine Einigung erzielt, die in der Strafprozessordnung vorgesehen ist. Danach kann mit dem Täter einer Straftat eine Vereinbarung getroffen werden, in der vorgesehen ist, dass gegen ihn kein Strafverfahren eingeleitet oder das laufende Verfahren eingestellt wird, wenn er Angaben und Beweismittel im Zusammenhang mit der Aufdeckung liefert und Beweise des Falls oder eines anderen Strafverfahrens und die nationalen Sicherheits- oder Strafverfolgungsmaßnahmen, die mit der Vereinbarung verfügbar sind, sind wichtiger als das Interesse an der strafrechtlichen Verfolgung des Täters.

Schadl und Völner sind von der Zentralen Ermittlungs-Generalstaatsanwaltschaft wegen Korruption und Vermögensdelikten sowie Geldwäsche angeklagt. Das Verfahren hat 22 Angeklagte, darunter – wie wir am Mittwoch schrieben – Schadls Vater und seine Frau.

Laut Anklage erhielt Schadl durch seine korrupte Beziehung zu Pál Völner illegale Einkünfte in Höhe von 924.852.000 HUF. Die fast eine Milliarde Forint erhielt er von den auf seinen Antrag eingesetzten unabhängigen Gerichtsvollziehern zurück, während er regelmäßig Geld als illegalen Vorteil, im Wesentlichen als Gehalt – insgesamt mindestens 83 Millionen Forint bis Juli 2021 – an einen Fidesz-Politiker übergab seinen Einfluss entsprechend den Interessen Schadls auszuüben.


Source: Propeller – Saját anyagok by propeller.hu.

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