Ungewöhnlich. Er gibt seine Covid-Helfer aus, um eine Pokémon-Karte für 49.794 Euro zu kaufen


Der Ausgabenwahn der Pokémon-Kartensammler nimmt manchmal unverhältnismäßige Ausmaße an. In den USA wird ein Liebhaber dieser Kinderspielkarten wegen Steuerhinterziehung verklagt, nachdem er ein seltenes Exemplar für 57.789 US-Dollar (49.794 Euro) mit staatlichen Beihilfen gekauft hat.

Er soll sich nach Angaben der Washington Post.

Ein fiktives Unternehmen

Um kleine Unternehmen vor der Wirtschaftskrise im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie zu schützen, hat der amerikanische Staat die EIDL eingerichtet, eine Einrichtung ähnlich dem französischen Solidaritätsfonds. Unternehmer können Kredite aufnehmen, um ihre beruflichen Ausgaben (Gehälter, Schulden, Miete usw.) zu begleichen.

Der Einwohner des Bundesstaates Georgia soll den Hilfskredit im Juli 2020 beantragt haben und erklärt, er sei Chef eines Unternehmens mit zehn Mitarbeitern, das 235.000 US-Dollar pro Jahr erwirtschafte. Eine Lüge aus dem Nichts, so die Staatsanwaltschaft.

Im August wurde ihm ein Darlehen von 85.000 Dollar (73.000 Euro) gewährt. Der Betrüger kaufte die Pokémon-Karte (der genaue Titel ist unbekannt) im vergangenen Januar.

Dachte er, er würde seine Investition steigern, indem er das Sammlerstück zu einem noch höheren Preis weiterverkaufte? Denn diese Karten können ganz schön viel bezahlen: Ein Belgier, der eine seltene Karte entdeckt hatte, lehnte in diesem Jahr ein Angebot zum Rückkauf “zu schwach” für 415.000 Euro ab.

In Stripclubs ausgegebene Hilfen

Mehrere amerikanische Betrüger haben diese Hilfskredite verwendet, um unnötige Einkäufe zu tätigen: Houston, Texas, wohnhaft, gab sein Darlehen in Höhe von 1,6 Millionen US-Dollar aus (1,38 Millionen Euro) in Immobilien, Luxusgütern (ein Lamborghini und eine Rolex-Uhr) und in Stripclubs.

Ein Wächter schätzte, das föderale System habe Wirtschaftsführer 4,5 Milliarden Dollar (3,87 Milliarden Euro) überbezahlt und “dass kein Kontrollsystem eingerichtet wurde, um die mit falschen oder unlogischen Informationen formulierten Anfragen zu fixieren”, berichten amerikanische Medien.

Dem Käufer der Pokémon-Karte drohen 20 Jahre Haft und eine Geldstrafe von 215.000 Euro wegen Steuerhinterziehung.


Source: Le Progrès : info et actu nationale et régionale – Rhône, Loire, Ain, Haute-Loire et Jura | Le Progrès by www.leprogres.fr.

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