Umweltverschmutzung: Todesfälle im Zusammenhang mit Feinstaub in der EU sind in einem Jahr um 10 % zurückgegangen

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Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Feinstaub ist in der EU innerhalb eines Jahres um 10 % zurückgegangen. (Abbildungsfoto)

VERSCHMUTZUNG – Feinstaubverschmutzung verursachte 2019 in der Europäischen Union 307.000 vorzeitige Todesfälle, eine Zahl, die nach wie vor alarmierend ist, aber innerhalb eines Jahres um mehr als 10 % gesunken ist, so ein am Montag, den 15. November, veröffentlichter Bericht der Europäischen Umweltagentur.

Der Studie zufolge könnten mehr als die Hälfte dieser Menschenleben gerettet werden, wenn die 27 Mitgliedsländer die neuen Luftqualitätsziele der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erfüllen würden.

Im Jahr 2018 wurde die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Feinstaub PM 2,5 (in der Luft schwebende Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 2,5 Mikrometern) auf 346.000 geschätzt.

Der starke Rückgang im Jahr 2019 erklärt sich laut EUA teilweise durch günstige Wetterbedingungen, vor allem aber durch die weitere schrittweise Verbesserung der Luftqualität in Europa.

Feinstaub, der tief in die Lunge vordringt, verursachten diesen Daten Anfang der 1990er Jahre in den 27 EU-Ländern fast eine Million vorzeitige Todesfälle. Eine Zahl, die 2005 bereits auf rund 450.000 gesunken war.

Unter den wichtigsten EU-Ländern war die Feinstaubbelastung 2019 laut EAA für 53.800 vorzeitige Todesfälle in Deutschland, 49.900 in Italien, 29.800 in Frankreich und 23.300 in Spanien verantwortlich. Mit 39.300 Toten ist Polen gemessen an seiner Einwohnerzahl das am stärksten betroffene Land.

Abwärtstrend bei Ozonpartikeln und Stickstoffdioxid

Die in Kopenhagen ansässige Agentur misst auch Todesfälle im Zusammenhang mit den anderen beiden wichtigsten gesundheitsschädlichen Luftschadstoffen, addiert die Berichte jedoch nicht, da dies zu Doppelzählungen führen würde.

Auch bei den Ozonpartikeln (O3) war der Trend im Jahr 2019 mit 16.800 vorzeitigen Todesfällen rückläufig, was einem Rückgang von 13 % innerhalb eines Jahres entspricht.

Bei Stickstoffdioxid (NO2), einem hauptsächlich von Fahrzeugen und thermischen Kraftwerken produzierten Gas, sanken die vorzeitigen Todesfälle zwischen 2018 und 2019 um ein Viertel auf 40.400.

Die Luftverschmutzung bleibt laut der europäischen Agentur mit Sitz in Kopenhagen die größte Umweltbedrohung für die Gesundheit der Europäer.

Laut WHO tötet die Luftverschmutzung weltweit sieben Millionen vorzeitige Todesfälle pro Jahr, eine Zahl, die dem Rauchen oder einer ungesunden Ernährung nahekommt.

Diese hohe Maut veranlasste sie Ende September, erstmals seit 2005 restriktivere Grenzwerte für die wichtigsten Luftschadstoffe festzulegen.

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Source: Le Huffington Post by www.huffingtonpost.fr.

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