Übergewicht verschwindet ohne Protein


Wir hören immer wieder von Experimenten, die über die Vorteile einer bestimmten Ernährung sprechen, aber oft handelt es sich dabei um Tierversuche. Und hier sind die Mitarbeiter Universität von São Paulo experimentierten an Menschen – sie wollten wissen, ob es einen Nutzen hätte, sich auf Proteine ​​zu beschränken.

Die Forscher teilten zwei Dutzend Freiwillige in zwei Gruppen ein. Einige ernährten sich siebenundzwanzig Tage lang in Bezug auf die Anteile von Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten normal, aber nur ihre Nahrung enthielt 25% weniger Kalorien als sie normalerweise zu sich nahmen. Andere bekamen die gleiche Menge an Kalorien wie immer, aber sie hatten 10 % weniger Protein in ihrer Nahrung; die verzehrte Eiweißmenge wurde so reduziert, dass eine Person 0,8 Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nahm.

Freiwillige hatten ein metabolisches Syndrom, das heißt, sie waren übergewichtig, hatten Bluthochdruck und offensichtliche Anomalien im Stoffwechsel – hohe Blutzucker- und Lipidspiegel. In einem Zeitschriftenartikel Nährstoffe Es wird gesagt, dass alle Teilnehmer des Experiments ungefähr gleich abnahmen, ihr Blutdruck sank, der Zucker- und Fettspiegel im Blut sank ebenfalls.

Wichtig ist, dass beide Diäten – die kalorienreduzierte und die, bei der bei gleicher Kalorienzahl einfach weniger Eiweiß vorhanden war – in die gleiche Richtung wirkten. Dies ist ein weiterer Beweis dafür, dass es nicht darauf ankommt, wie viel man isst, sondern was genau man isst. Übrigens war die Proteinrestriktion in einigen Aspekten sogar noch vorteilhafter: Die Empfindlichkeit des Gewebes gegenüber Insulin stieg bei einer kalorienreduzierten Ernährung um 62,3 % und bei einer eiweißreduzierten Ernährung um 93,2 %. Die Insulinsensitivität bestimmt, wie das Gewebe Glukose aus dem Blut aufnimmt, d. h. je höher die Insulinsensitivität ist, desto unwahrscheinlicher sind hoher Blutzucker und Diabetes.

Offensichtlich zwang der Proteinmangel den Körper irgendwie dazu, sich den Fettreserven zuzuwenden und gleichzeitig Kohlenhydrate stärker zu verbrauchen. Die Forscher haben die physiologischen und molekularen Mechanismen, die hier möglicherweise am Werk sind, nicht im Detail untersucht. Aber wir können uns an einen Artikel erinnern, den wir vor ungefähr einem Jahr geschrieben haben; es ging um drei Aminosäuren, die man für einen gesünderen Stoffwechsel weniger essen sollte. Experimente mit Aminosäuren wurden an Mäusen durchgeführt, aber die Autoren dieser Arbeit erwähnten auch einige medizinische Daten, die darauf hindeuten, dass die Ergebnisse von Mausexperimenten durchaus auf den Menschen übertragbar sind.


Source: Автономная некоммерческая организация "Редакция журнала «Наука и жизнь»" by www.nkj.ru.

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