Test: Nothing Ear Stick – Flach, aber gut für Gespräche

Der Nothing Ear Stick hat ein röhrenförmiges Gehäuse. Sie öffnen es, indem Sie ein kurzes Ende anschrauben oder gegen die raue Oberfläche des Innenzylinders drücken. Laut Nothing soll es gemütlich sein, mit dem Gehäuse herumzuspielen, damit in der Hand zu spielen. Ein bisschen wie ein Fidget Spinner.

Und warum nicht? Dass Nothing viel Wert auf die Optik legt, macht das Headset nicht schlecht, aber charmant. Man könnte vielleicht einwenden, dass der Tubus eher groß und weniger taschenfreundlich ist, aber ansonsten ist er funktionstüchtig. Auch mit einer Hand leicht zu öffnen und die Ohrhörer einfach zu handhaben.

Der Nothing Ear Stick oder Ear (Stick), wie das Unternehmen es lieber schreibt, ist das zweite Headset des Unternehmens, und abgesehen vom Gehäuse ist es dem ersten so ähnlich, dass es schwierig ist, den Unterschied auf dem Bild zu erkennen. Das bedeutet, dass die Sticks aus transparentem Kunststoff sind, der die Elektronik im Inneren schön und ein wenig cool zeigt. Der Hauptunterschied besteht darin, dass das Headset vom offenen Typ ist, das heißt, Sie hängen es in Ihr Ohr, ohne dass ein Gummistöpsel fest um den Lautsprecher schließt. Das Headset blendet somit den Umgebungsschall nicht aus und hat im Gegensatz zum bisherigen Headset (das weiterhin parallel vertrieben wird) daher auch keine Geräuschunterdrückung.

Offener Sound zum Guten oder zum Schlechten

Laut Nothing wurde beim neuen Ear Stick die Klangqualität in den Lautsprechern “massiv verbessert”. Es klingt fast wie ein Sägen des Sounds in den vorherigen Kopfhörern, aber wir fanden es ausgezeichnet. Viele Menschen bevorzugen offene Headsets, vielleicht hauptsächlich, weil sie es schwierig finden, Gummipolster bequem anzubringen, aber manche finden den Klang weniger ermüdend.

Bei mir ist es umgekehrt. Bei einer offenen Konstruktion wie dieser verschwindet ein Großteil der Bässe und es liegt ein großer Fokus auf den Höhen. Wenn es in der Umgebung Geräusche gibt, muss ich die Lautstärke stärker aufdrehen und ich ermüde meine Ohren schnell durch den scharfen Ton. Daher fällt es mir schwer, den Klang der Musik zu genießen, aber wenn ich analytisch höre, finde ich, dass sie bei der Wiedergabe gute Arbeit leisten. Der Bass ist etwas schwach, aber ansonsten bekommt man viele Details in die Musik und das Headset kommt auch mit Musik mit viel Dynamik zurecht. Solange ich leiser höre als sonst, klingt es gut, aber wie gesagt, es funktioniert nicht, wenn es in der Nähe Lärm gibt.

Sogar die Umgebung kann an der Musik teilhaben. Das offene Design lässt etwas Musikgeräusche durchsickern, und ich zögere, das Headset zu verwenden, wenn jemand anderes versucht, sich im selben Raum zu konzentrieren.

Was jedoch deutlich über dem Durchschnitt liegt, ist der Gesprächston. Mein Gesprächspartner kann mich gut, sogar ausgezeichnet verstehen, selbst wenn ich Küchenventilatoren oder Verkehr im Hintergrund habe. Ich kann auch mit Besteck klappern, ohne dass es mich stört, aber wenn ich mit einer Papiertüte klappere, schreit mein Gesprächspartner, weil es so viel Lärm macht.

Gesteuert wird das Headset über eine Druckfläche am Stick. Selbst nachdem ich gelernt habe, wo es ist, finde ich die Steuerung etwas umständlich zu bedienen, aber zumindest greife ich nicht versehentlich auf die Steuerung zu.

Einfach neu zu koppeln

Auf dem Gehäuse befindet sich ein Knopf zum Koppeln, aber ich brauche ihn selten. Das Headset unterstützt Google Fast Pair und dies funktioniert ungewöhnlicherweise so reibungslos, wie es sollte. Das heißt, ich erhalte eine Benachrichtigung, dass das Headset verfügbar ist, und wenn ich es auswähle, wird eine Verbindung hergestellt. Wenn das Headset bereits mit einem anderen Gerät verbunden ist, wird es zuerst getrennt, anstatt mir die übliche Fehlermeldung zu geben. Allerdings stört mich, dass ich so ziemlich jedes Mal, wenn ich den Handy-Bildschirm einschalte, eine Benachrichtigung mit Ton bekomme, nur um den aktuellen Akkustand des Headsets zu erfahren.

Wenn Sie das mobile 1 von Nothing haben, finden Sie die Einstellungen für das Headset im Bluetooth-Menü, aber wenn Sie eine andere Marke haben, erhalten Sie dieselben Funktionen, indem Sie die App von Nothing installieren. Dort findet man vor allem den Equalizer und die Möglichkeit auszuwählen, was bei unterschiedlichen Druckarten auf die Sticks des Headsets passiert. Hier gibt es auch eine Funktion, um das Headset zu finden, wenn man es verloren hat, aber da es nur funktioniert, wenn das Headset angeschlossen ist und nicht in der Tasche, ist es wahrscheinlich hauptsächlich nützlich, wenn der Ohrhörer während der Verwendung herausfällt. Das ist mir bisher nicht passiert und auch ohne die Gummitüllen, die sie an Ort und Stelle halten, finde ich, dass der Nothing Ear Stick gut passt.

Mit seinem innovativen Design auf dem Gehäuse und den Ohrstöpseln kann der Nothing Ear Stick eine Alternative zu Apples Airpods sein, aber keine billigere, da der Preis auch in etwa dem der Airpods der zweiten Generation entspricht. Es fühlt sich nicht wie ein überteuerter Preis an.


Source: Mobil by www.mobil.se.

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