Test: Ist der elektrische Mercedes EQB (2022) der Beste? Oder nichts?

Was fällt am Mercedes EQB (2022) auf?

Mercedes hat 2021 gleich drei neue Elektroautos vorgestellt. Zuerst der EQA, dann der majestätische EQS. Und jetzt ist der EQB an der Reihe. Es befindet sich auf derselben Plattform wie die EQA. Diese wurde nicht ausschließlich für Elektrofahrzeuge entwickelt, auch der GLA und GLB mit Benzinmotoren haben diese technische Basis.

Das Erscheinungsbild des EQB ähnelt daher dem des GLB, allerdings haben ihm die Designer einen geschlossenen Kühlergrill sowie andere Scheinwerfer und Rückleuchten verpasst. Der EQB verfügt über den gleichen 66,5-kWh-Akku wie der EQA, was ihm eine Reichweite von bis zu 413 Kilometern ermöglicht.

Wir testen den EQB 350 4Matic, das Topmodell mit 292 PS, Allradantrieb und einem Elektromotor an Vorder- und Hinterachse. Optional können Sie ihn mit sieben Sitzplätzen bestellen.

Was sind die Vorteile des Mercedes EQB (2022)?

In einem schicken Mercedes muss man nie leiden. Das Armaturenbrett mit zwei Bildschirmen und turbinenartigen Lüftungsgittern bietet einen wunderbaren Ausblick. Dank des umfangreichen Arsenals an Kameras und Sensoren müssen Sie als Fahrer nicht viel tun: Die adaptive cruise control mit Verkehrszeichenerkennung sorgt dafür, dass der EQB 350 4Matic automatisch Abstand zum Vordermann hält. Das System behält die aktuelle Geschwindigkeitsbegrenzung im Auge.

Wenn Sie das Ziel eingeben, berechnet das Navigationssystem für Sie. Wo kann man unterwegs schnell laden und wie lange dauert das? Das Auto bietet immer einen Puffer von 20 Prozent, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen, mit leerer Batterie auf einem menschenleeren Parkplatz zu zittern. Toll, dass das Auto einem das Denken abnimmt.

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Was sind die Nachteile des Mercedes EQB (2022)?

Mercedes verwendet seit Jahren den Slogan „Das beste oder nichts“, dem wird die Marke mit ihren Elektroautos jedoch nicht gerecht. Kia, Tesla und Hyundai sind das beste, und eigentlich ist Mercedes nach eigenem Slogan so nichts.

Die Reichweite des EQB 350 4Matic beträgt unter optimalen Bedingungen 416 Kilometer. Damit muss sich der EQB von Konkurrenten wie dem Tesla Model Y Long Range (Reichweite: 507 km) und dem Hyundai Ioniq 5 4WD (490 km) absetzen. Damit verfügt er über den kleinsten Akkupack: 66,5 kWh gegenüber rund 70 kWh.

Außerdem ist der Mercedes EQB 350 4Matic kein Schnelllade-Champion. Sie können mit maximal 100 kW schnell laden. Im Vergleich zu Mitbewerbern ist das etwas peinlich. Das Tesla Model Y schafft es mit rund 200 kW, der Hyundai Ioniq 5 mit 220 kW. Mercedes verspricht, dass die Batterie in 35 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen ist. Das schafft der Hyundai Ioniq 5 doppelt so schnell.

Der EQB ist optional mit einer zweiten Rückbank erhältlich, eignet sich aber besonders für Kleinkinder oder den Houdini-Fanclub. Um fair zu sein, das gibt auch Mercedes zu. Sie selbst raten allen, die größer als 1,65 Meter sind, ganz hinten zu sitzen.

Wann kommt der Mercedes EQB (2022) in die Niederlande und wie hoch ist der Preis?

Einen Preis hat Mercedes für den EQB noch nicht veröffentlicht, der erst in den ersten Monaten des Jahres 2022 auf den Markt kommt und somit nicht von den günstigen Zuschlagsregeln des Jahres 2021 profitiert.

Als Anhaltspunkt enthalten wir den Preis des Mercedes EQA. Er variiert von 49.995 Euro (EQA 250) bis 58.163 Euro (EQA 350 4Matic). Der EQB kommt zunächst als 300 4Matic und 350 4Matic auf den Markt, die Basisversion EQB 250 kommt erst im Laufe des Jahres 2022 auf den Markt. Rechnen Sie für das Topmodell mit einem Preis von deutlich über 60.000 Euro. Zum Vergleich: Konkurrent BMW iX3 (74 kWh, 286 PS) kostet 69.000 Euro und ein Tesla Model Y Long Range (ca. 70 kWh, 351 PS) 65.010 Euro.

Was halte ich vom Mercedes EQB?

Ein Mercedes hat immer eine bestimmte Klasse. Am Steuer der luxuriösen EQB 350 4Matic wird es Ihnen an nichts mangeln. Der Frühlingskomfort ist hervorragend, die Ruhe vergleichbar mit einem stillen Gebet in einem Trappistenkloster.

Aber was Reichweite und Ladegeschwindigkeit angeht, ist Mercedes nicht dabei das beste. Und die Beinfreiheit im Fond ist – wegen des hohen Bodens, unter dem sich der Akku befindet – etwas enttäuschend. Man sitzt mit angewinkelten Knien und das ist auf langen Strecken ermüdend.


Source: Autoreview.nl by www.autoreview.nl.

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