Studie deckt Australiens schwere klimatische Herausforderungen auf


In den letzten Jahren hat Australien eine Reihe von extremen Wetterereignissen erlebt, die mit höheren Temperaturen in Verbindung gebracht werden können.

Steigende Temperaturen befeuern die weit verbreitete Umweltzerstörung in Australien.

Dies geht aus einem neuen Bericht hervor, der für die australische Regierung erstellt und am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Der Bericht zeigt auch, dass steigende Temperaturen zu heftigeren Naturkatastrophen führen.

Der State of the Climate, wie der Bericht heißt, kommt auch zu dem Schluss, dass die globale Erwärmung die gefährdeten Alpenregionen des Landes langsam zum Schmelzen bringt und gleichzeitig zur Ozeanversauerung und zum Anstieg des Wasserspiegels beiträgt.

Der Klimawissenschaftler Ian Lowe von der Griffith University bezeichnete den Bericht als einen „beängstigenden“ Weckruf für Australien.

– Das Ausmaß der Veränderungen zeigt, dass es eine dringende Priorität ist, unseren Energieverbrauch zu bereinigen, sagt er.

– Wir müssen unsere Exporte von Kohle und Gas reduzieren.

Australien ist für Exporte und Wirtschaftswachstum ziemlich abhängig von Kohle und Gas.

Der Bericht, eine Zusammenarbeit zwischen dem Wetteramt der Regierung und der nationalen Wissenschaftsbehörde, kommt zu dem Schluss, dass Australiens Durchschnittstemperatur seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1910 um 1,47 Grad gestiegen ist.

Zum Vergleich gab DMI 2018 an, dass die globale Temperatur seit 1900 um etwa 0,8 Grad gestiegen ist.

In den letzten Jahren hat Australien eine Reihe von extremen Wetterereignissen erlebt, die mit steigenden Temperaturen in Verbindung gebracht werden können.

Anfang November wurde der Bundesstaat New South Wales von Überschwemmungen heimgesucht, die Häuser von ihren Fundamenten rissen.

Im Juli mussten Zehntausende Einwohner der Millionenstadt Sydney evakuiert werden, als Überschwemmungen die Außenbezirke der Stadt trafen.

Im März wurde die Ostküste des Landes von heftigen Überschwemmungen heimgesucht. Sie kosteten mehr als 20 Menschen das Leben.

Verheerende Buschbrände verwüsteten 2019 und 2020 während des sogenannten Schwarzen Sommers große Teile von New South Wales.

Auch das Great Barrier Reef ist von Zwischenfällen betroffen, bei denen Teile des Riffs ausgebleicht wurden.

Die Umweltministerin des Landes, Tanya Pilberslek, sagt, der Bericht rege zum Nachdenken an.

– Für unsere Umwelt, für unsere Gesellschaft betont dieser Bericht den dringenden Handlungsbedarf im Klimabereich.

Letzte Woche sagte Australiens Premierminister Anthony Albanese, dass das Land den Klimagipfel COP im Jahr 2026 ausrichten wird.

Damit soll Australiens Ruf als Nachzügler beim Klimaschutz korrigiert werden.

/ritzau/AFP


Source: Kristeligt Dagblad – Latest articles. by www.kristeligt-dagblad.dk.

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