Studie bestätigt: Feindliche Kugel tötete Karl XII

Veröffentlicht am 25. November 2022 um 18.19 Uhr

Die Erschießung Karls XII. während der Belagerung von Fredrikstens Festung in Norwegen am 30. November 1718 ist seit über 300 Jahren ein nationales Trauma.

Unzählige Theorien über den Tod wurden aufgestellt. Die Frage, wer den legendären Heldenkönig erschossen hat – ob es der Feind oder einer seiner eigenen war – wurde jedoch nie wirklich beantwortet.

Doch nun wollen Forscher der Universität Oulu in Finnland das Rätsel gelöst haben.

Die Forscher haben verschiedene Munitionstypen getestet und kamen zu dem Schluss, dass Karl XII. von einer Eisenkugel mit einem Durchmesser von über 20 Millimetern getötet worden sein muss. In Anbetracht des Einschusslochs hätte die Kugel eine Geschwindigkeit von etwa 200 Metern pro Sekunde haben müssen.

Dies beweist den Forschern zufolge, dass die tödliche Kugel aus 200 Metern Entfernung von der feindlichen Festung abgefeuert wurde – und damit nicht von einem seiner eigenen Soldaten.

Das Grab von Karl XII. in der Riddarholm-Kirche in Stockholm wurde 1917 geöffnet und der Leichnam anschließend geröntgt.


Source: Fria Tider by www.friatider.se.

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