So wird in den nächsten Jahren gebaut

Auf der 92. Euroconstruct-Konferenz wurde eine Prognose für die Neubaubranche bis 2024 vorgestellt. Bei Euroconstruct wird die Gesamtbauleistung 2020 voraussichtlich um 4,7% zurückgehen, ein geringerer Rückgang als vor einem halben Jahr. Auch die Schätzung für 2021 und die neue Kurzfristprognose haben sich verbessert, werden sich aber mittelfristig verlangsamen. Der ungarische Baumarkt kann laut Buildecon bis 2024 mit einer positiven Wachstumsrate rechnen.

Erschließung des gesamten Baumarktes von Euroconstruct

Koordinierte internationale Erholung, Infrastruktur als klassische Fiskalpolitik, großzügige Stimulierungsmaßnahmen zur Gebäudesanierung und -modernisierung unterstützen die positiven Aussichten. Auch die allgemeine Konjunkturerholung und der steigende Vertrauensindex in allen Euroconstruct-Ländern sind günstig für die Bauwirtschaft.

Die Bauleistung im Jahr 2021 wird von Euroconstruct-Forschern auf 1.740 Millionen Euro geschätzt, ein deutlicher Anstieg von 5,6% nach einem schwierigen Jahr im letzten Jahr. Auf nationaler Ebene ist die Situation jedoch sehr unterschiedlich. Sieben Länder haben bereits das Vorkrisenniveau überschritten, wobei die Baumarktkapazität von sechs Ländern in diesem Jahr im Vergleich zum Niveau von 2019 unverändert geblieben ist. In den verbleibenden sechs Ländern bleibt der Abstand negativ, und ein großes Land muss 10 % gegenüber dem Vorkrisenniveau aufholen.

Dem neuen Kurzfristausblick zufolge sollen die Euroconstruct-Länder im nächsten Jahr stark wachsen (+ 3,6 %) und in den nächsten zwei Jahren um bis zu 1,5 % expandieren. Es gibt jedoch einige besorgniserregende Faktoren auf der Angebotsseite, die das insgesamt positive Szenario beeinträchtigen könnten. Dazu gehören Rohstoffpreise, Arbeitskräftemangel und die Richtung staatlicher Unterstützung.

Auf nationaler Ebene führen Irland, Spanien, Ungarn und das Vereinigte Königreich die Liste über den Prognosezeitraum mit einem starken Wachstum von über 4% an. Gleichzeitig wird in Deutschland und der Schweiz ein flacher Trend erwartet, während in Finnland und Schweden eine rückläufige Bauleistung erwartet wird.

Teilsektoren bis 2024 im Euroconstruct-Raum

Alle Nichtwohnsegmente dürften sich in naher Zukunft relativ besser entwickeln, während der Wohnungsmarkt moderater wachsen kann. Euroconstruct-Forscher schätzen die Wachstumsrate für den Tiefbau auf etwa 3 % pro Jahr. Dies liegt nicht weit hinter dem erwarteten durchschnittlichen Wachstum des Teilsektors Nichtwohnungsbau von 2,5% zwischen 2022 und 2024 zurück. Der größte Bauteilmarkt in Europa, der Wohnungsbau, wird sich voraussichtlich verlangsamen (+ 1,6%).

Ungarischer Baumarkt bis 2024: Prognose von Buildecon

Buildecon, ein ungarisches Mitglied von Euroconstruct, schätzt, dass die Bauleistung Ungarns bis 2024 deutlich zunehmen wird (ca. 7% in den Jahren 2022-2023 und ca. 3% in 2024).

Von den 19 Euroconstruct-Ländern erwartet Ungarn in diesem Jahr den höchsten jährlichen Anstieg der Baukosten. Tatsächlich führt Ungarn seit 2018 die Liste der steigenden Baukosten im Euroconstruct-Gebiet an.

Aktuelle Detailprognosen für den Baumarkt in 19 europäischen Ländern sind verfügbar und können bei Buildecon bestellt werden.


Source: Ingatlanhírek by ingatlanhirek.hu.

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