Serienproduktion von AMG Project One auf 2022 verschoben


Mercedes hat 2017 das Hypercar mit dem Codenamen Project One vorgestellt und hat seitdem so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen wie der Aston Martin Valkyrie, ein Auto seiner Klasse.

Zunächst wurde versprochen, dass die ersten Kunden ihre 1000-starken Monster, die auf den Formel-1-Strecken getestete Technologien verkörpern, 2019, dann 2021 erhalten, nun aber der Release auf 2022 verschoben wird.

Dafür gibt es mehrere Gründe, beispielsweise gelang es Mercedes-Aufpassern zunächst nicht, einen stabilen Betrieb des Hybridkraftwerks im Leerlauf zu erreichen. Im Allgemeinen ist das kaum verwunderlich, denn er basiert auf den gleichen Motoren, die auch in der Formel 1 verwendet werden. Selbst in seiner “zivilen” Version läuft ein solcher Motor im Leerlauf nach allen Maßstäben nur sehr ungern unter 5000 U/min. die Kurbelwellendrehzahl muss unter 2000 U/min liegen.

Die zweite Schwierigkeit war damit verbunden, dass das Kraftwerk zu viel Lärm abgibt, was angesichts seiner unerschwinglichen Kraft auch ganz logisch ist. Obwohl es sich um ein rund 3 Millionen Euro teures Hypercar handelt, ist es nicht nur für die Rennstrecke gedacht, sondern muss alle Anforderungen für Straßenautos erfüllen.

Jetzt kommen zusätzliche Schwierigkeiten: Wie Auto Motor und Sport berichtet, sind die Software-Entwickler mit dem Ergebnis ihrer Arbeit nicht zufrieden. Es wird betont, dass es sich nicht um die Programme handelt, die für die Bedienung des Bordcomputers und alles rund um das im Cockpit des Autos verbaute Infotainment-System zuständig sind, sondern um die „Software“, die das Triebwerk steuert und Übertragung.

Darüber hinaus müssen große Anstrengungen unternommen werden, damit das Kraftwerk des neuesten Hypercars strenge Umweltstandards für die Abgastoxizität erfüllt.

„Die Autofahrer Mercedes-AMG High Performance Powertrains in England sowie ihre deutschen Kollegen in Deutschland haben die Komplexität der Aufgabe, einen solchen Motor zu bauen, deutlich unterschätzt“, zitiert die deutsche Ausgabe die Worte eines ungenannten Ingenieurs AMG, der Sportabteilung des Stuttgarter Konzerns.

Es gab sogar Gerüchte, dass Mercedes wegen zahlreicher technischer Schwierigkeiten erwägt, ihr ehrgeiziges Projekt zu verwerfen, aber das alles ist noch nur Gerede. Fest steht jedenfalls: Vor Mitte nächsten Jahres wird die Serienfertigung des Autos nicht beginnen.

Es ist erwähnenswert, dass im Zuge der Arbeit am Hypercar das Wort Project aus seinem Namen verschwunden ist: Jetzt ist es nur noch ein Mercedes-AMG ONE. Auf der Liste der wichtigsten Kunden, die das Auto bereits vorbestellt haben, stehen natürlich bekannte Namen: Lewis Hamilton, Valtteri Bottas, Nico Rosberg und David Coulthard.


Source: Формула 1 на F1News.ru by www.f1news.ru.

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