Schnellflug – Suzuki GSX-S1000GT Test – Auto-Motor

Das Fahren eines großen Vierzylinders macht immer Spaß! Auch wenn der Windschutz nicht perfekt ist. Hier ist Suzukis fortschrittlichstes Kombiinstrument: Eine vollständige Kartenansicht ist ebenfalls möglich. Foto: Balázs Stefler, Suzuki

Rund um das Haus Suzuki finden gravierende Veränderungen statt, und europäische Fans der Marke können zu Recht enttäuscht sein. Die einst gefeierte und als Standard geltende Ikone moderner Sportmotorräder, die GSX-R, verschwand aus dem Sortiment, und inzwischen wurde auch der Verkauf des stylischen Katana eingestellt. Wir sprechen über den Verlust von zwei Ikonen, die nicht in Bezug auf die Anzahl der verkauften Einheiten, sondern in Bezug auf den Markenwert von Bedeutung sind. Vor diesem Hintergrund ist es eine besonders gute Nachricht, dass die GSXS1000GT auf den Markt gebracht wurde, vor allem, weil die meisten Hersteller das Segment der Sport-Touring-Maschinen bereits aufgegeben haben.

Dank des 19-Liter-Tanks hat die GSX-S1000GT eine ordentliche Reichweite

Obwohl die Designlösungen völlig neu sind, könnte man auch sagen, dass die Designer aus ihrer Komfortzone gedrängt wurden, im Gegensatz zum zurückhaltenden Auftritt, der für andere Suzukis charakteristisch ist, geht es beim neuen GT eher darum, Aufmerksamkeit zu erregen. Besonders futuristisch ist der tief ausladende Kopf mit kleinen LED-Streifen und kleinen Scheinwerfern, wobei wir das Kombiinstrument gar nicht erwähnt haben. So ein modernes Display haben wir noch nie bei einem Suzuki-Motorrad gesehen: Neben einem modernen und guten Aussehen ist die Ablesbarkeit perfekt, und nach dem Anschließen unseres Smartphones können wir sogar auf eine Kartenansicht umschalten (sogar die Anrufliste kann synchronisiert werden). Trotzdem muss ich sagen, dass der neue Sporttourer technisch recht konservativ ist. Es gibt keine elektrische Fahrwerkseinstellung, Kurvenscheinwerfer oder andere ernsthafte technische Extras, aber die Hardware des Motors (Rahmen, Motorblock, Getriebe) ist ohne Übertreibung fantastisch. Dass die Kuncsaftra als Entwicklungspilot gilt, steht bei Suzuki außer Frage, nicht umsonst setzt man auf den Doppelschleifenrahmen aus bewährtem Aluminium und den auf die K5 GSX-R1000 zurückgehenden Vierzylinder . Der 999 cm3 große Block mit 152 PS ist kein langweiliger, „brummender“ Reihenvierer, der wie ein Elektromotor läuft. Sein Sound ist selbst mit dem Serienauspuff großartig und klingt sogar im unteren Drehzahlbereich gut. Der große Vorteil des Vierzylindermotors ist das schier endlose Drehmoment, egal in welchem ​​Gang man beschleunigt, der große Suzuki kann ohne Ruckeln oder Bedenkzeit anfahren. Dabei spielt die kurze Übersetzung eine Rolle, die auch etwas übertrieben ist. Natürlich hat man auch den Reiz, bei 50-60 km/h mühelos im sechsten Gang rollen zu können, aber gleichzeitig sind die Drehzahlen auf der Autobahn unnötig hoch. Da es sich um eine sprunghaft beschleunigende 152-PS-Maschine handelt, sind auch elektronische Hilfen nötig, ohne Traktionskontrolle würden selbst geübteren Motorradfahrern die Schläfen brechen. Es ist nicht nur die rohe Kraft, die den Adrenalinspiegel in die Höhe treibt, die Bremsen verlangsamen Sie wie ein Anker, und es gibt eines der besten Getriebe der Branche. Der Zwei-Wege-Quick-Shifter macht zwar nur beim schnellen Motorradfahren Sinn, dafür können wir die markentypischen Vorzüge der Leerlaufanhebung und des One-Touch-Starts viel öfter genießen.

Die 18-Liter-Box wurde so konzipiert, dass sie in einen Integralhelm passt

Aber auch der Komfort ist bei einer sportlichen Tourenmaschine sehr wichtig. Der Sitz, so wie er ist, ist super, und auch die Sitzposition ist bequem, mit der Anmerkung, dass die Höhe und Gestaltung des Lenkers kein entspanntes, sondern eher sportliches Fahren unterstützt. Mehr als 100 Kilometer am Stück zu fahren ist kein Problem, einziger Kritikpunkt kann der Windschutz sein. Das nur mit Werkzeug verstellbare Plexiglas bietet zwar bis zu Autobahngeschwindigkeiten relativ guten Schutz, auf der Autobahn kann man das aber nicht behaupten. Obwohl sein Chassis nicht annähernd so hochtechnologisch ist wie einige elektrisch verstellbare Systeme, hat Suzuki einen Mittelweg gefunden. Auch mit Sozius hält die GSX-S1000GT mit den beiden 18-Liter-Koffern souverän die Kurven, und die Federung ist so sportlich, dass sie sich nicht windet. Egal wie beliebt Adventure-Bikes sind, der neue Suzuki zeigt, wie gut ein Sporttourer mit solchen Features Funktionalität, Komfort und Dynamik vereinen kann. Dass das Preis-Leistungs-Verhältnis des Suzuki nicht zu beanstanden ist, ist nur das i-Tüpfelchen, der Kaufpreis von 5.599.000 HUF für die Neuheit ist für heutige Verhältnisse mehr als fair.

ICH MOCHTE ES
• Momentan, Zeichenblock
• bequemer Sitz
• Instrumenteneinheit
• Preis-Leistungs-Verhältnis
ICH MOCHTE NICHT
• Windschutz
• kurzer Achsantrieb

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ZUSAMMENFASSUNG
Zweifellos treibt Suzuki die Mühle voran, dass Sport-Touring-Maschinen auf dem heutigen Markt mit einem Vergrößerungsglas gesucht werden müssen, aber gleichzeitig ist die neue Maschine für sich genommen bemerkenswert. Der Block, das Getriebe und die Bremsen funktionieren erstaunlich gut, nur der Windschutz könnte verbessert werden.

Suzuki GSX-S1000GT
Hubraum: 999 cm3
Zylinder/Ventile: S4/16
max. Leistung: 112 kW (152 PS) 11.000/min
max. Drehmoment: 106 Nm 9250/min
Getriebe: Sechsgang
Radstand: 1460 mm
Sitzhöhe: 800 mm
Kraftstofftank: 19 l
Testverbrauch 6,2 l/100 km
Bereifung vorne/hinten: 120/70 R17/190/50 R17
Gewicht fahrbereit: 226 kg
Grundpreis: 5.599.000 HUF


Source: Autó-Motor by www.automotor.hu.

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