Prusa Research kauft das tschechische Unternehmen Trilab

Prusa-Forschung expandiert in andere Bereiche des 3D-Druckermarktes. Er wird 80 % der Anteile an einem tschechischen Unternehmen kaufen Trilab, das sich mit der Entwicklung und Produktion von 3D-Druckern befasst, die hauptsächlich für den Unternehmensbereich konzipiert sind. Der Wert der Akquisition wurde nicht bekannt gegeben. Beide Unternehmen präsentieren ihre Produkte diese Woche auf der Messe Formnext in Frankfurt am Main. Das Unternehmen des tschechischen Unternehmers und Investors Josef Průš investiert in ein weiteres tschechisches Unternehmen, das sich mit der Entwicklung und Produktion von 3D-Druckern beschäftigt.

Prusa Research steigt als strategischer Investor mit 80 % der Anteile an der Hradec Králové Firma Trilab, die 2016 von Vojtěch Tambor und Michal Boháč gegründet wurde. Beide Gründer sowie alle anderen Mitglieder des Trilab-Teams bleiben im Unternehmen und werden es unter der eigenen Marke Trilab – A Prusa Research Company – weiterentwickeln.

Wie schon bei der Übernahme von Futur3D im Jahr 2018 wird Prusa Research nun seine technologische Reichweite um eine weitere Art von 3D-Druckern erweitern. Diesmal wird das Ergebnis jedoch keine neue Maschine unter der Marke Original Prusa sein. Trilab produziert Qualitätsdrucker für den Unternehmensbereich und genießt in diesem Bereich einen sehr guten Ruf. Original Prusa-Drucker sind in der Vergangenheit hauptsächlich für Privatanwender gedacht, sie sind Open-Source und dieser Ansatz kann in einer großen Industrie einschränkend sein.

Laut Michal Boháč, Direktor von Trilab, haben sie Anfang des Jahres in Trilab erkannt, dass sie einen strategischen Partner brauchen, wenn sie ihre Aktivitäten auf andere Märkte ausdehnen und damit ihre Wachstumsrate beschleunigen wollen. Und nach monatelangen Verhandlungen mit vielen ausländischen Unternehmen kamen sie schließlich zu einem etwas überraschenden Ergebnis – dass es am sinnvollsten ist, sich mit dem tschechischen Unternehmen Prusa Research in Verbindung zu setzen.

Trilab entwickelt und fertigt Drucker auf Basis der sogenannten Delta-Kinematik. Bei der kartesischen Konstruktion der Prusa-Drucker bewegt sich das Druckkissen von vorne nach hinten und der Druckkopf fährt vertikal und horizontal daran entlang. Die Bewegung des Druckkopfes wird bei Maschinen von Trilab hingegen durch drei in Form eines Dreiecks angeordnete Arme gesteuert. Diese Lösung macht den Extruder leichter, was zu höheren Druckgeschwindigkeiten bei gleichzeitig hoher Genauigkeit und Qualität führt.

Das Flaggschiff von Trilab, der AzteQ Industrial 3D-Drucker, ist mit einer aktiv beheizten Druckkammer ausgestattet, verfügt über austauschbare Druckköpfe und Platten und ermöglicht die Fernverwaltung. Es kann große, bis zu 40 cm hohe Objekte drucken und unterstützt fortschrittliche Materialien mit hoher mechanischer und chemischer Beständigkeit wie ABS, ASA, Nylons, Polycarbonate und andere aufstrebende langlebige Materialien und Verbundwerkstoffe.

In diesem Bereich ergibt sich eine der möglichen Synergien zwischen den beiden Unternehmen. Die fortschrittlichen Materialien, die Průša unter der Marke Prusament entwickelt, passen perfekt zu den Trilab-Druckern und bieten in Zukunft großartige Entwicklungsmöglichkeiten.

Beide Unternehmen werden jedoch auch in anderen Bereichen zusammenarbeiten. Die Entwickler-, Geschäfts- und Marketingerfahrungen wollen teilen. Trilab hat Geschäftspartner nicht nur in EU-Ländern, sondern auch in Japan, Israel, Kanada und Australien, deren Geschäftserfahrung sich völlig von Prusa Research unterscheidet.

Für Prusa Research ist die Übernahme von Trilab ein weiterer Schritt zur Erweiterung des Angebots für Unternehmen. Auf der EXPO in Dubai seit Oktober zeigt sie einen Prototypen der vollautomatisierten 3D-Druckfarm Prusa Pro AFS, die sie ab 2022 kommerziell anbieten möchte.

Prezentace Prusa Research a Trilab Group na veletrhu Formnext finden Besucher in Halle 12.1 unter den Nummern A127 und G108.


Source: Aktuality – 2D a 3D CAD Design Software by www.cad.cz.

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