Ondřej Malý: Virtuelle Operatoren in Tschechien hatten es noch nie leicht

Virtuelle Betreiber hatten es in Tschechien noch nie leicht, nämlich nach dem endgültigen Markteintritt im Jahr 2013 auf Druck des Amtes. Es ist ähnlich wie in anderen europäischen Ländern, überall lassen große Netzwerkplayer normalerweise kleinere Konkurrenten in bestimmte Marktsegmente, wie Senioren, Studenten oder im Ausland geborene Menschen (so haben wir virtuelle Betreiber, die sich auf die vietnamesische Gemeinschaft in der Tschechischen Republik konzentrieren). Am Ende hat das „Virtuelle“ jedoch seinen Platz auf dem Markt gefunden, immerhin sind es 133 und die Größten haben Zehntausende Kunden.

Die CTU versucht schon sehr lange, diesen Markt in verschiedenen Variationen seit etwa zehn Jahren zu regulieren. Bisher konnten wir jedoch noch nie alle von Gesetzen und europäischen Richtlinien geforderten Schritte durchlaufen. Es ist auch eine Anstrengung, die im europäischen Kontext einzigartig ist. Bereits im Dezember 2007 wurde der Markt für „Zugang zu mobilen Diensten“ bzw. sein veraltetes „Nur-Anruf-Äquivalent“ von der Europäischen Kommission von der Liste der regulierungsfähigen Märkte gestrichen.

Wie heute könnten die einzelnen Telekommunikationsbehörden im Falle eines Versagens weiter regulieren. In Tschechien wäre das damals sicherlich sinnvoll, aber das Amt entschied anders. Gleichzeitig waren einige der damaligen Äußerungen kleinerer Betreiber, die hohe Preise und schwachen Wettbewerb vorhersagten, angesichts der weiteren Marktentwicklungen sehr prophetisch. In Europa wird dieser Markt nur von Norwegen reguliert, wo die Situation eines starken ehemaligen Telekommunikationsmonopolisten, der einen Anteil von über fünfzig Prozent hält, einzigartig ist.

Darüber hinaus wird das Amt eine Reihe von Hindernissen überwinden müssen. Die erste besteht darin, eine öffentliche Konsultation abzuhalten, bei der jeder seine Kommentare zu dem Material senden kann. Die drei großen Player werden zweifellos argumentieren, dass es keiner Regulierung bedarf. Die Frage ist, wie der CTU von den virtuellen Betreibern selbst geholfen wird, die in der Vergangenheit bei ähnlichen Konsultationen nicht sehr aktiv waren. Das zweite Hindernis ist, dass sich der Europäische Verband der Telekommunikationsregulierungsbehörden GEREK zur Regulierung äußern muss. Drittens muss die Zustimmung der Europäischen Kommission eingeholt werden, die verlangen kann, dass „die betroffene nationale Regulierungsbehörde den Maßnahmenentwurf zurückzieht“. Was eigentlich das Vetoverfahren des Amtes bedeutet.

Die CTU will die Preise für Mobilfunkdienste regulieren.  Betreiber können Milliarden verlieren

Die Kommission als Hüterin des europäischen Binnenmarktes betrachtet seit einigen Jahren alle Regulierungsexperimente konsequent sehr negativ, und die Behörde müsste wirklich zweifelsfrei beweisen, dass der Markt nicht funktioniert. Die CTU wird damit ein großes Problem haben, als das Ministerium für Industrie und Handel vor drei Sonntagen in einer Pressemitteilung mitteilte, dass “der Preis für mobile Daten in Tschechien sich in den letzten zwei Jahren halbiert hat”. Euro-Beamte werden sich sicherlich auch fragen, warum das Amt den Eintritt neuer Betreiber aus der Auktion im vergangenen Dezember gelobt hat und nun in der Analyse behauptet, dass sich deren Auswirkungen auf das Wettbewerbsniveau frühestens 2026 zeigen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine ähnliche Analyse durch die Kommission geht, ist daher relativ gering.

Die Analysen der CTU führten zwar nie zu einer formalen Regulierung, machten aber auf ein Problem im Markt aufmerksam. Es ist daher wahrscheinlich, dass große Betreiber schon jetzt die Bedingungen für kleinere virtuelle Spieler verbessern werden.


Source: E15.cz by www.e15.cz.

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