Öl wurde letztes Jahr deutlich teurer und Edelmetalle billiger


„Der Goldpreis ist im vergangenen Jahr um rund sieben Prozent auf 1.822 USD (39.995 CZK) pro Feinunze gefallen. Nachdem er im März unter 1.700 USD gefallen war, stieg er im Sommer leicht über 2.000 USD, verlor aber in der zweiten Jahreshälfte. begann wieder zu wachsen und insgesamt legte Gold im letzten Monat um über zwei Prozent zu”, sagte der Analyst von Golden Gate CZ, Marek Brávník, gegenüber ČTK. Grund für den aktuellen Wachstumstrend ist die sich vertiefende Inflation. Ein weiterer Anreiz sei die schnelle Verbreitung einer neuen Variante des Coronavirus-Omikrons, die die Aktienkurse nach unten lasse, fügte er hinzu.

Der Ölpreis (WTI) ist im vergangenen Jahr um 58 Prozent gestiegen. Grund ist vor allem die begrenzte Rohstoffversorgung nach Covid-19. Gleichzeitig habe das Tempo der Erholung nach dem Deckel die Erwartungen übertroffen und sich in einer starken Nachfrage nach schwarzem Gold niedergeschlagen, sagte Cyrrus-Analyst Tomas Pfeiler. Am Freitagnachmittag kostete Nordsee-Rohöl der Sorte Brent 78,64 USD (1.726 CZK) pro Barrel. US-Leichtöl WTI wurde zu 75,97 USD (1.668 CZK) pro Barrel gehandelt.

Laut Brávník ist der Silberpreis im vergangenen Jahr um 15 Prozent auf 23 USD (505 CZK) pro Unze gefallen. Das Edelmetall hat sich im letzten Monat um rund 0,4 $ aufgewertet. Platin, das bei rund 971 US-Dollar (21.314) gehandelt wurde, war im vergangenen Dezember um 6,5 Prozent niedriger, 6,5 Prozent weniger als zu Jahresbeginn. Im November ging sie jedoch um mehr als zehn Prozent zurück.

Auch Palladium verbesserte sich und verlor bei einem Preis knapp unter 1960 USD (43.024 CZK) 16 Prozent gegenüber Januar, im November waren es 12 Prozentpunkte mehr. „Hinter der Erholung zum Jahresende steht die Wiederaufnahme der Produktion in der Automobilindustrie, die den Chipmangel teilweise gelöst und die Produktion wieder vollständig aufgenommen hat. Zudem muss sie noch die hohe Nachfrage aus den Vormonaten decken“, so Brávník . sagte.

Industriemetalle wie Kupfer, Zink oder Aluminium wurden teurer. Grund ist die anhaltende allgemeine Erholung der Produktion. Kupfer beispielsweise stieg um 25 Prozent auf 9,7 US-Dollar (213 CZK) pro Kilogramm, während die Aluminiumpreise um 39 Prozent auf 2.818 US-Dollar (61.858 US-Dollar) pro Tonne stiegen.

Der Lithiumpreis sei seit Jahresbeginn um mehr als 400 Prozent in die Höhe geschnellt, warnte Pfeiler. Dies hängt seiner Meinung nach mit dem begrenzten Angebot und der steigenden Nachfrage in Verbindung mit dem wachsenden Interesse an Elektroautos zusammen.

Uran, dessen Preis um 43,5 Prozent gestiegen ist, gehört im vergangenen Jahr zu den Springreitern. Der Rohstoff wurde von Spekulanten als Reaktion auf die steigenden Preise für fossile Brennstoffe gekauft. Dies werde nach Angaben von Investoren zur Akzeptanz des Nukleus als Übergangsquelle führen, was die Uranpreise stütze, fügte Pfeiler hinzu.


Source: EuroZprávy.cz by eurozpravy.cz.

*The article has been translated based on the content of EuroZprávy.cz by eurozpravy.cz. If there is any problem regarding the content, copyright, please leave a report below the article. We will try to process as quickly as possible to protect the rights of the author. Thank you very much!

*We just want readers to access information more quickly and easily with other multilingual content, instead of information only available in a certain language.

*We always respect the copyright of the content of the author and always include the original link of the source article.If the author disagrees, just leave the report below the article, the article will be edited or deleted at the request of the author. Thanks very much! Best regards!