Niedriger Lohn? Ein Bericht des Finanzministeriums zeigt das Durchschnittsgehalt von Lehrkräften

Das Durchschnittsgehalt des Lehrpersonals in Grund- und Sekundarschulen betrug im Jahr 2020 fast 14.000 NIS – mehr als 20% des durchschnittlichen Gehalts in der Wirtschaft in diesem Jahr. Das geht aus dem Bericht des Gehaltsverantwortlichen im Finanzministerium, Kobi Bar-Natan, hervor, der die Gehaltsausgaben im staatlichen Bildungssystem koordiniert.

Der Bericht umfasst keine Gymnasiallehrer, die in der Regel von der lokalen Regierung angestellt sind. Der Bericht zeigt, dass das durchschnittliche Gehalt pro Mitarbeiter etwa 12.200 NIS beträgt, während das durchschnittliche Gehalt pro Arbeitsplatz 13.880 NIS beträgt. Die Lücke ist darauf zurückzuführen, dass nicht alle Lehrkräfte in Vollzeit beschäftigt sind. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitsplätze pro Lehrkraft beträgt etwa 87% und steigt mit zunehmendem Alter und höherer Bildung der Lehrkräfte.

Erinnern Sie sich daran, dass der OECD-Bericht noch vor zwei Wochen ein weniger optimistisches Bild hinsichtlich der Gehälter von Lehrern in Israel zeichnete – zum Beispiel verdient ein israelischer Mittelschullehrer 7 % weniger als sein “durchschnittlicher” Gegenspieler in den OECD-Ländern. Es sollte jedoch beachtet werden, dass der Durchschnittslohn in der Wirtschaft der anderen entwickelten Länder höher ist.

Das Bildungsministerium ist der größte Arbeitgeber im öffentlichen Sektor: Das staatliche Bildungssystem stellt etwa 19% der Beschäftigten im öffentlichen Sektor, das sind etwa 139.000 Beschäftigte.

Der Bericht zeigt, dass erfahrene Lehrer 3,7-mal mehr verdienen als angehende Lehrer – dies ist einer der Berufe mit den größten Dienstalterslücken im öffentlichen Sektor.

Das durchschnittliche Gehalt eines Lehramtsangestellten im ersten Jahr beträgt aufgrund der geringen Teilzeitbeschäftigung zu Beginn seiner Karriere und des Status eines Lehrpraktikanten nur 5.287 NIS. Mit zunehmendem Dienstalter steigt auch der relative Anteil der Arbeitsstelle. „Der Niedriglohn-Nebenjob zu Beginn seiner Karriere hat viele Faktoren – darunter die übliche Wachstumsrate, das Jahr des Praktikums, das Studium und mehr“, heißt es in dem Bericht.

Wie bereits erwähnt, verdient ein Lehrkraft am Ende seiner Laufbahn 3,7-mal mehr als ein angehender Lehrkraft. Wenn beide Vollzeit arbeiten, verringert sich die Lücke, sodass ein Lehrkraft am Ende seiner Laufbahn 2,4 mal so viel verdient wie ein angehender Lehrkraft.

Das Dienstalter trägt auch nach zehn oder gar zwanzig Jahren im Lehramt noch zur Lohnerhöhung bei. „Diese Daten spiegeln ein Problem mit dem großen Einfluss des Dienstalters auf das Verdienstniveau in der Lehre wider – während es keinen Zweifel gibt, dass sich das Lehrpersonal in den ersten Jahren deutlich verbessert, haben Studien ergeben, dass die im dritten Jahrzehnt gesammelten Erfahrungen der Lehre verbessert die Unterrichtsqualität nicht wesentlich. Seniorität “, heißt es in dem Bericht.

Bericht des Kommissars für Löhne im staatlichen Bildungssystem für 2020 von maariv auf Scribd

Obwohl die meisten Arbeitnehmer im Bildungssystem Frauen sind, gibt es auch in diesem System Gender Pay Gap zugunsten von Männern, obwohl sie im Verhältnis zur Gesamtwirtschaft mit nur 5 % zu den niedrigsten zählen.

In den meisten öffentlichen Sektoren ist das Lohngefälle auf die geringfügige Teilzeitbeschäftigung von Frauen zurückzuführen. Gleichzeitig ist bei den Lehrkräften der Tätigkeitsbereich von Frauen höher als der von Männern. Außerdem machen Männer weniger als 15 % des Lehrpersonals aus, aber mehr als 30 % der Schulleiter. Dies ist auch die Hauptursache für das Gender Pay Gap.

Darüber hinaus thematisiert der Bericht die Herausforderung an das System, dass die Beendigung des Arbeitsverhältnisses einer Lehrkraft wegen Nichteinhaltung ohne Widerruf der Lehrbefugnis nicht möglich ist – ein langwieriges und komplexes Verfahren.

Dies erschwert es den Schulleitern, die Belegschaft optimal zu managen, so dass auch der Umfang der Lehrerposten zu Beginn beeinträchtigt wird, da reguläre Lehrer bei der Stundenvergabe Vorrang haben und Schulleiter es somit schwer haben, hervorragende neue Vollzeitstellen anzubieten Lehrer.

Der Bericht des Lohnaufsehers zeigt auch, dass sich trotz der hohen Zahl der Fernstudientage – der Umfang der Tätigkeit, das Gehalt und die Urlaubsplanung von Lehrern und Kindergärtnerinnen nicht verändert haben.

Bildungsministerium von Jerusalem (Foto: Yonatan Zindel, Flash 90)

„Im Zuge der Anpassungen in den verschiedenen Gremien des Bildungssystems sind zum ersten Mal in der Geschichte des Bildungssystems in Israel alle Altersgruppen auf Online-Lernen umgestiegen Corona-Zeit.

Einerseits strebte das Bildungssystem an, das Fernstudienmodell an das Alter der Studierenden anzupassen. Auf der anderen Seite wurden jedoch keine Veränderungen im Umfang des Lehrpersonals entsprechend den unterschiedlichen Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen vorgenommen. Auch die Gehälter der Lehrkräfte, der Umfang der Tätigkeiten und der Urlaubsplan blieben unverändert.

2003/04 reichte die Zahl der Schultage von zu Hause von 24 in Kindergärten bis 35 in der Mittelschule und 2001/04 reichte die Zahl der Schultage von zu Hause von 43 in Kindergärten bis 101 in der Mittelschule. Die unteren Altersgruppen. “


Source: Maariv.co.il – כלכלה בארץ by www.maariv.co.il.

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