Nicht beängstigend, aber der neue Scream ist immer noch gut

Es war fraglich, wie sehr es nötig war, das Scream-Franchise wiederzubeleben, aber am Ende lief es gut. Der neue Film ist nicht gruselig, aber er macht Spaß. Ich beginne mit einem ehrlichen Geständnis: Für mich stellt die Scream-Reihe keinen allzu großen Wert dar. Es funktionierte nicht als Horrorfilm oder Thriller, und ich dachte immer, es gäbe mehr Hype darum, als ich verdient hätte. Trotzdem ist der erste Teil immer noch der konsumierbarste, und es ist eine Tatsache, dass er einer Flut von Teenager-Horror den Weg geebnet hat. Das zweite der vier Kinos erhielt noch recht gute Quoten, während das vierte Kapitel des Jahres 2011 die Kinos kaum beachtete.

Neben den heutigen Meta-Filmen mag auch das Wiederaufleben von Scream aktuell sein – obwohl die Generation, die von diesem Erwachsenen schon viel bessere Filme bekommen hat, schon davon profitiert hat. Aber man muss anerkennen, dass die Scream-Reihe immer mit ihrer Selbstreflexion gesiegt hat, die sie sehr schön in das fünfte Kapitel vererbt hat – vielleicht schon zu viel. Der aktuelle Teil ist kein Reboot oder Remake, sondern ein echtes fünftes Kapitel (genauer gesagt ein Requel oder Legacy-Sequel – wie es im Film heißt). Zehn Jahre nach dem letzten Angriff taucht Ghostface wieder auf und die Fälle bringen Sidney Prescott und Gale Weather zurück in die Stadt Woodsboro.

Die Grundgeschichte ist also wieder mal einfach gehalten, das Novum an der Sache ist die Tatsache, dass Scream nicht mehr versucht, Horror zu sein. Sicher, es gibt gruselige und blutige Szenen darin (und das Blut spritzt normalerweise), aber zum Glück ist der Sprungschrecken nicht mehr in Mode und sie haben eher einen Thriller daraus geschnitzt, was dem Film überraschend gut tut. Außerdem wurden die bekannten Charaktere aus den vorherigen Teilen sehr gut und geschickt zurückgebracht.


Und es war notwendig, denn obwohl die Schauspieler, die die jungen Charaktere spielen, talentiert sind, ist es immer noch schön, die großen Alten zu sehen. Sein Name Campbell ist ziemlich gut in Schuss, und David Arquette bringt auch die Figur des ausgebrannten, mehrfach erstochenen und im Morden ziemlich erfahrenen Dewey ein. Wer Botox und Alter sieht, ist Courtney Cox, aber zum Glück gibt sie alles. Die Gesellschaft der neuen Darsteller ist eine Verkörperung des Horrorlexikons, aber die Community ist immer noch gut.

Und das ist es. das Halloween und die andere Wiederholung des neuen Scream-Films hervorhebt. Die Charaktere scheinen sich bewusst zu sein, dass sie sich in einem Film befinden und so wirken ihre Handlungen sehr lebensecht. “Who Hides”, Matt Bettinelli-Olpin und Tyler Gillett haben einen tollen Job gemacht und sehr gut mit unseren Nerven gespielt. Das Drehbuch stellte sich als Wendung heraus, etwas verwirrend für die Person – ehrlich gesagt, Horror ist selten, wo erfahrenere nicht herausfinden können, wer der Mörder auf halbem Weg ist.

Zum Glück werden wir hier im Dunkeln gelassen und das Closing gibt uns keinen kratzigen Charakter als Lösung. Kurz gesagt, die Auferstehung des Schreis wurde sehr gut getestet und weckte zu meiner großen Überraschung mein Interesse an möglichen Fortsetzungen. In den Kinos läuft sie grundsätzlich gut, sodass das Franchise sein Publikum wohl wiederentdeckt hat und wenn die Serie in so guten Händen bleibt, könnte sie ihre zweite Blüte erleben. All dies ohne den ursprünglichen Schöpfer, Wes Craven, der in keiner Weise am fünften Kapitel beteiligt war. 7,5/10


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Schrei (Schrei 5)
synchronisiert, American Horror, 114 Minuten, 2022
Nicht für unter 18-Jährige empfohlen!

Regie: Matt Bettinelli-Olpin, Tyler Gillett
Drehbuchautor: Guy Busick, James Vanderbilt
Produzent: Paul Neinstein, William Sherak, Gary Barber, Roger Birnbaum, Chad Villella, Kevin Williamson

Jack QuaidRichie Kirsch
Jenna Ortega (Tara Zimmermann)
Courteney Cox (Sturmwetter)
Neve CampbellSidney Prescott
Kyle Gallner (Vince Schneider)
Dylan Minnette (Wes Hicks)
David ArquetteMelissa Barrera


Source: SG.hu Hírmagazin by sg.hu.

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