Neun von zehn Ungarn leben in einer eigenen Wohnung oder einem Haus

69,8 % der Bevölkerung der Europäischen Union leben in Eigenheimen. In Ungarn beträgt dieser Wert 91,3%, wobei nur zwei Länder Ungarn in Bezug auf die Eigentumsverhältnisse übertreffen. Nach der Analyse von Duna House wurde der bis 2018 langsam sinkende Eigentumsanteil durch die Vorteile der Heimschaffung wieder nach oben gedreht. Die steigende Rate wirkt sich positiv auf den Zugang zu Wohnraum aus, behindert aber die Entwicklung einer Mietkultur und die Mobilität der Bevölkerung, die für die soziale Produktivität entscheidend ist.

Unter den europäischen Ländern hat Rumänien den höchsten Anteil (96,1%) an Immobilien im Besitz von Einwohnern – wie sich herausstellt aus den neuesten Eurostat-Statistiken. Auf unseren östlichen Nachbarn folgt die Slowakei (92,3%), während wir uns den 3. Platz mit Kroatien teilen, mit nur 8,7% der Vermietungen auf dem Balkan und Ungarn. Im Vergleich zu Westeuropa sind Immobilien im Eigenbesitz deutlich seltener: 69 % in den Niederlanden, 64,5% in Schweden und 64 % in Frankreich.

Das deutsche Immobilienportfolio knapp die Hälfte dieser Anteil liegt in Österreich und Dänemark unter 60 %. Aktuelle Eigentumsverteilungen aus der Schweiz liegen noch nicht vor, aber laut Daten von 2018 überwiegen die Mieten dank des gut funktionierenden Wohnungsgenossenschaftssystems mit 55-60%.

In Ungarn ist eine ähnliche Struktur wie in der Schweiz kaum vorstellbar. „Nach dem Regimewechsel konnten die Menschen ehemalige Mietwohnungen zu sehr günstigen Konditionen kaufen, was eine seither anhaltend starke Welle auf dem heimischen Immobilienmarkt für Eigentum auslöste“, sagte Károly Benedikt, Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Analyse im Duna House. „Fast jeder in Ungarn möchte ein Eigenheim, dieses Ideal ist in der ungarischen Wohnkultur verankert. Wir bestehen auf unserem eigenen Eigentum und der Schaffung unseres eigenen Eigentums, und derzeit stellen Immobilien den größten Wert dar. Mit dem Aufkommen verbraucherfreundlicher Kredite und staatlicher Baurabatte steht diese Möglichkeit noch mehr Kunden zur Verfügung. Der deutliche Anstieg der Immobilienpreise in den letzten Jahren hat jedoch den Wohlstand der ungarischen Bevölkerung bereichert. Es ist jedoch fraglich, warum dies zur Entstehung des üblichen Mietmarktes in Westeuropa und des Systems von Dienstleistern und Institutionen führt. ”

Betrachtet man die letzten 10 Jahre, so zeigt sich, dass zwischen 2011 und 2017 der Anteil der Personen, die in Ungarn in einer eigenen Immobilie leben, sehr langsam zurückgegangen ist. Den eigentlichen Sprung brachte 2019, als damals zum Beispiel das Baby CSÁ und das langsam laufende Dorf CSOK auftauchten, mit dem die ersten Bewerber noch in diesem Jahr ein Eigenheim kaufen konnten.


Source: Ingatlanhírek by ingatlanhirek.hu.

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