Neuer Bericht zeigt, dass junge Europäer Angst vor einem Krieg haben

Während der Krieg in der Ukraine weiter tobt, hat eine neue Umfrage ergeben, dass fast zwei Drittel der jungen Menschen in Europa befürchten, dass sich der Konflikt innerhalb der EU ausbreiten könnte.

Über 60 % der Befragten sind der Meinung, dass die EU-Länder mehr für ihr Militär ausgeben sollten, und fast die Hälfte unterstützt die Schaffung einer EU-Armee. Während eine Mehrheit nicht scharf darauf ist, dass EU-Länder in der Ukraine militärisch vorgehen, wenn sie einen Nuklearkonflikt mit Russland riskieren, gibt es mit 44 % eine beträchtliche Minderheit, die diese Vorgehensweise unterstützen würde.

Da die Staats- und Regierungschefs der EU weiterhin über weitere Sanktionen und mögliche Verbote russischer Energieimporte debattieren, gaben über drei Viertel der Befragten an, dass sie starke Wirtschaftssanktionen gegen Russland unterstützen, während drei Viertel der Befragten der Meinung waren, dass die EU den Übergang beschleunigen sollte hin zu erneuerbaren Energien, um weniger auf Energie von außerhalb der EU angewiesen zu sein.

Die Ergebnisse sind in einem Bericht namens enthalten Builders of Progress: Europe’s NextGen „Der Krieg in der Ukraine aus der Sicht der Jugend“, durchgeführt von der Foundation for European Progressive Studies und ThinkYoung. Zwischen dem 25. März und dem 7. April befragte die Umfrage 7.367 junge Europäer im Alter von 18 bis 38 Jahren aus Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Polen und Rumänien.

Laszlo Andor, Generalsekretär der Foundation of European Progressives Studies, kommentierte die Ergebnisse wie folgt:

„Während der ukrainische Widerstand gegen die russische Invasion in der Ukraine anhält und der Ausgang des Krieges ungewiss bleibt, ist das Leben von Millionen von Ukrainern nachhaltig beeinträchtigt. Unser FEPS Policy Brief untersucht die Meinungen junger europäischer Bürger, die den Krieg nicht aus erster Hand erlebt haben, und offenbart ihre tiefe Besorgnis darüber, dass der Krieg in der Ukraine auf den Rest Europas übergreifen könnte. Es zeigt auch, dass junge Europäer wollen, dass die Europäische Union der Ukraine starke humanitäre und militärische Unterstützung leistet, und dass große Teile der jungen Bevölkerung in Europa bereit sind, Flüchtlinge aus der Konfliktregion aufzunehmen und zu unterstützen.“

Der Krieg in der Ukraine ist eine Tragödie ungeheuren Ausmaßes. Unser Bericht zeigt, dass junge Menschen sich der Bedrohung bewusst sind, die dieser Krieg für die Werte darstellt, die ihnen am Herzen liegen, und unterstreicht ihre Erwartung, dass ihre Regierungen entsprechend reagieren werden. Sie wollen, dass die EU auf eigenen Beinen steht und eine stärkere Rolle auf der Weltbühne spielt. Wir hoffen, dass die Staats- und Regierungschefs der EU die Initiative ergreifen und aussagekräftige Ergebnisse liefern, die die hohen Erwartungen der jüngeren Generationen in Europa erfüllen“, sagte die Gründerin von ThinkYoung, Andrea Gerosa.

Weitere wichtige Ergebnisse des Berichts sind::

  • 74 % der jungen Europäer glauben, dass die EU mehr Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen sollte.
  • 70 % wollen, dass größere Geldbeträge geschickt werden, um ukrainischen Flüchtlingen zu helfen, sicher in Europa einzureisen und sich dort niederzulassen.
  • Fast 60 % der jungen Menschen befürworten eine weitere Vereinigung und Zusammenarbeit der europäischen Länder, wobei die Stimmung in Rumänien, Polen und Spanien am stärksten ausgeprägt ist.

Laden Sie hier den vollständigen Bericht herunter: https://www.thinkyoung.eu/ukraine


Source: New Europe by www.neweurope.eu.

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