Nach der Finanzkrise in der Türkei flammt die Energiekrise auf

Neue Proteste in Istanbul endeten mit einem harten Vorgehen. Nach der Finanzkrise kann in der Türkei eine neue Krise beginnen – die Energiekrise!

Wieder Istanbul von Protesten gepackt wegen Preiserhöhungen im Land. Dutzende Menschen mit Transparenten blockierten die zentralen Straßen, die Polizei versuchte, die Menschen vom Platz zu drängen, und es begann ein Handgemenge. Die Sicherheitskräfte begannen sofort mit Festnahmen. Sie agierten hart – die Demonstranten wurden geschubst, zu Boden geworfen, die Festnahmen wurden fast zu einer Massenschlägerei.

Infolgedessen verbrachten mehr als 40 Menschen diese Nacht auf der Polizeistation. Proteststimmungen haben sich mittlerweile im ganzen Land verbreitet. Die Anwohner sind empört über den starken Preisanstieg, der aufgrund von Abwertung der Lira und jetzt fordern sie den Rücktritt der Regierung und die Entlassung des Chefs der türkischen Zentralbank. Viele versuchen in Panik, ihre Ersparnisse schnell in Dollar umzuwandeln. Es gibt Befürchtungen, dass die Leier ihren steilen Niedergang fortsetzen wird. An den Geldautomaten bilden sich Schlangen.

“Die Leute greifen Banken wegen der Aufwertung des Wechselkurses und der Abwertung der türkischen Lira an. Sie versuchen, schnell Geld umzutauschen. Banken blockieren viele Transaktionen am Telefon. Sie können einfach nicht so viele Anfragen bearbeiten”, sagt Yalcin Sam.

Wer keine Zeit hatte, Devisen mitzunehmen, eilte zum örtlichen Basar – Gold, teures Geschirr und sogar Teppiche – alles, was dann weiterverkauft werden kann, sieht heute viel zuverlässiger aus als ein Bündel Banknoten.

“Wir wissen nicht, was als nächstes passieren wird. Niemand weiß es. Unsere Welt ist in Gefahr, also können wir nichts sagen. Wir verstehen nicht, warum der Dollar wächst, wir verstehen nicht!”, – Dursun Chamkiran ist empört.

“Die Lage in der Türkei war stabil, es gibt kein Defizit, aber niemand versteht, warum der Dollar wächst. Oder ist es eine politische Krise?” – sagt Berk Guven, Verkäufer.

Um das Problem zu lösen, versucht der Präsident des Landes, zusätzliche Finanzierungsquellen zu gewinnen. Gestern wurde bekannt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate 10 Milliarden Dollar für Ankara bereitstellen werden. Die Parteien haben bereits eine Reihe von Vereinbarungen und einen Investitionsplan unterzeichnet. Aber bis das Geld ankommt und die wirtschaftliche Situation beeinflusst, wird die Zeit vergehen. Inzwischen braut sich im Land eine neue Krise zusammen – die Energiekrise. Soziale Netzwerke melden riesige Staus an Tankstellen – aus Angst vor einem Anstieg der Spritpreise beeilten sich die Leute, sich eine Woche im Voraus einzudecken.


Source: Вести.Ru by www.vesti.ru.

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