Miguel Bosé war Aktionär einer panamaischen Firma, die über eine Schweizer Privatbank eröffnet wurde


Der Sänger und Leugner der Covid-19-Pandemie Miguel Bosé war Aktionär eines panamaischen Unternehmens, das über ein Schweizer Private-Banking-Unternehmen, die Genfer Union Bancaire Privée (UBP), eröffnet wurde. Dies sind Informationen, die sie veröffentlicht haben Das Land und Der sechste im Rahmen der Pandora Papers, einer journalistischen Untersuchung des International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ), die seit diesem Sonntag die Finanzgeheimnisse von hohen internationalen Führungskräften, Geschäftsleuten, Künstlern oder Sportlern enthüllt und an denen es beteiligt ist elDiarioAR, die Schwesterzeitung von elDiario.es in Argentinien.

Der Name des Sängers wurde auf den Aktienzertifikaten des Unternehmens gedruckt Off-Shore Dartley Finance im Jahr 2016, während er in Panama lebte, dem Land, in dem er zwei Jahre lang seinen Wohnsitz hatte und in dem er geboren wurde. Das noch aktive Unternehmen existierte bereits seit 2006, wurde aber bis dahin durch Inhaberaktien kontrolliert, ein Instrument, das es erlaubte, den Namen des eigentlichen Eigentümers der Firma nicht zu registrieren, berichtet ‘El País’.

Im Fall von Bosé ist die Dokumentation Teil der internen Akten des Büros Alemán Cordero Galindo y Lee (Alcogal). Schweizer Banken nutzten jahrelang Unternehmen in undurchsichtigen Jurisdiktionen als Instrumente, um die Anonymität ihrer Kunden zu gewährleisten. Im Jahr 2006 hat die Schweiz einen Weg gefunden, die europäische Richtlinie zu umgehen, die ihre Banken verpflichtete, alle Konten ihrer ausländischen Kunden zu melden oder erhebliche Einbehalte zu erheben. In diesem Jahr 2006 registrierte die Schweizer Bank UBP Dartley Finance, das Unternehmen, an dem Miguel Bosé beteiligt war.

Die Schweiz wendete diese Regel nur auf natürliche Personen und nicht auf Unternehmen an: So konnten in der Praxis echte Personen eine Scheinfirma gründen, um ihre Identität zu verbergen, eine Praxis, die zwischen 2005 und 2006 zu einem exponentiellen Wachstum panamaischer Unternehmen führte, die von der Schweiz aus eröffnet wurden.

Zehn Jahre lang hatte Dartley Finance keine echten Aktionäre und wurde durch Inhaberaktien kontrolliert. Diese Art von Dokumenten wurde 2015 in Panama wegen seiner Verwendung in Betrugs- oder Verschleierungssystemen verboten. Seit diesem Jahr sind Firmen wie Alcogal gezwungen, die Begünstigten jedes Unternehmens in Panama zu zertifizieren und ihren richtigen Namen herauszugeben. Das Dokument, das die Inhaberaktien von Dartley Finance vernichtet und Miguel Bosé Dominguín zuweist, ist nach den oben genannten Informationen in der journalistischen Arbeit „Pandora’s papers“ vom 24. August 2016 datiert.


Source: ElDiario.es – ElDiario.es by www.eldiario.es.

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