Microsoft behauptet, dass es kein Gaming-Monopol aufbaut

Die am Dienstag angekündigte gigantische Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft im Wert von fast 69 Milliarden US-Dollar könnte die Marktmacht in der Videospielbranche grundlegend umgestalten. In den Tagen nach der Ankündigung versuchte Microsoft jedoch, allen zu versichern, dass die Übernahme nicht dazu gedacht war, eine Monopolstellung im Gaming-Segment des in Redmond ansässigen Giganten zu schaffen.

Gleichwohl wurde bereits bei der Ankündigung deutlich, dass diese beispiellose Akquisition dazu führen würde, dass das Unternehmen (erneut) ins Bewusstsein der Behörden und Gesetzgeber gerückt wird, die in den letzten Jahren so begeistert waren wie nie zuvor. im Kampf gegen Marktmonopole.

In dieser Zeit war Microsoft erfolgreich aus den Augen der Behörden, das letzte Mal musste es sich zumindest in den USA in einem Kartellverfahren dagegen wehren. Damals gewann die US-Regierung den Prozess, und seitdem sind vor allem andere Technologieunternehmen, darunter Alphabet, Amazon und Meta, Ziel kartellrechtlicher Ermittlungen.

Auch wenn die Übernahme eines Gaming-Publishers, selbst wenn es sich um den weltgrößten unabhängigen Gaming-Publisher handelt, auf den ersten Blick nicht unbedingt marktverzerrend wirken mag, wie etwa die Aufrechterhaltung eines komplett geschlossenen mobilen Ökosystems, so ist doch auch klar, dass Microsofts Gaming-Imperium es ist Jahr für Jahr an Boden gewinnen, was einige Risiken bergen kann.

Zum Beispiel könnte Microsofts eigene Abonnement-Gaming-Plattform, der Xbox Game Pass, durch die Integration von Activision Blizzard enorm werden, was Experten zufolge Microsoft die Möglichkeit geben könnte, kleineren, unabhängigen Spielern möglicherweise unfaire Geschäftsbedingungen aufzuerlegen. kann die Struktur des Marktes prägen.

Das Unternehmen kann sich auch dafür entscheiden, die Pull-Titel, die es durch Akquisitionen besitzt, plattformexklusiv zu machen, obwohl es kurzfristig Spieler verlieren könnte, die die Spiele auf konkurrierenden Plattformen spielen würden, aber langfristig könnte es seine größeren Konkurrenten erheblich schwächen.

Allerdings hat das Unternehmen in der Vergangenheit bewiesen, dass dies nicht unbedingt das Ziel ähnlicher Übernahmen ist: Minecraft, das 2014 zum Unternehmen kam, ist inzwischen ein Multiplattform-Spiel, und sein Erfolg liegt darin, dass Spieler von Konsolen zu PCs können sie sich im Minecraft-Universum mit allem bis hin zum Smartphone die Zeit vertreiben.

Phil Spencer, der Head of Gaming des Unternehmens, der nach der Bekanntgabe der Übernahme CEO von Microsoft Gaming wurde, bemühte sich erneut um schnelle Beruhigung. Der CEO sagte gestern in einer Twitter-Nachricht, dass das Unternehmen beabsichtige, alle bisherigen vertraglichen Verpflichtungen während der Übernahme von Activision Blizzard einzuhalten, sodass das Call of Duty-Franchise auf PlayStation-Konsolen verfügbar bleiben wird.


Source: HWSW Informatikai Hírmagazin by www.hwsw.hu.

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