Mehr als jeder Dritte wünscht sich ein österreichisches Modell für engen Verschluss


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Kopenhagen. In Österreich trat am Montag eine neue Schließung in Kraft, die für Personen über 12 Jahren gilt, die nicht geimpft sind oder sich kürzlich von einer Infektion erholt haben.

Die Gruppe darf das Haus nur im Zusammenhang mit beispielsweise Einkäufen oder Arztbesuchen verlassen.

Dänemark sollte für alle Erwachsenen über 18 Jahren dieselbe Art der Stilllegung einführen.

Das meinen 40 Prozent der Befragten in einer neuen Umfrage von Voxmeter für Ritzau.

18,4 Prozent stimmen stark zu, dass Dänemark dieselbe Art der Stilllegung einführen sollte, während 21,6 Prozent zustimmen.

Umgekehrt stimmen knapp 34 Prozent überhaupt nicht oder nicht zu.

Knapp 20 Prozent stimmen weder zu noch nicht. Knapp 7 Prozent antworten mit „weiß nicht“.

Das zeige, dass die Initiative die Bevölkerung spalte, sagt Michael Bang Petersen, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Aarhus.

Außerdem leitet er das Hope-Projekt, das das Verhalten der Dänen während der Corona-Krise untersucht.

Die Begründung für die Unterstützung der Initiative, so der Professor, müsse unter anderem in der Sorge vor einer Ansteckung liegen.

– Und dann gibt es einen moralischen Überbau. Viele wurden durch eine Art Bürgerpflicht geimpft, und einige machten sich Sorgen über Nebenwirkungen, so dass sie das Gefühl hatten, dass ihnen Kosten für die Gemeinschaft entstanden sind.

– Dann reagieren Sie mit Wut oder Frustration, wenn andere nicht bereit sind, die gleichen Kosten zu zahlen.

Ein Shutdown nach österreichischem Vorbild werde bei Nicht-Geimpften wohl zwei unterschiedliche Reaktionen hervorrufen, schätzt Michael Bang Petersen ein.

– Einige würden sich impfen lassen. Nicht aus Freude, sondern um ein normaleres Leben zu führen.

– Sie zeichnen sich im Vorfeld durch ein geringeres Vertrauen in die Behörden aus und werden dieses Misstrauen als gerechtfertigt empfinden, weil sie schließlich unter Druck gesetzt wurden.

Die zweite Gruppe besteht aus Impfskeptikern, die entweder Angst vor dem Impfstoff haben oder sehr ideologisch motiviert sind.

– Je politisierter und moralischer ein Thema wird, desto höher sind die Kosten, die Sie für Ihre Position zu zahlen bereit sind.

– Unter den harten Kernen kann es dazu führen, dass sie weiter weggedrückt werden, sagt er.

Die Spaltung in der Frage der Restriktionen für nicht geimpfte Zeugen, so der Professor, verunsichern viele der Werkzeuge im Koronar-Werkzeugkasten.

– Natürlich hat die Initiative etwas mit der Natur zu tun, nämlich dass sie speziell eine bestimmte Gruppe betrifft.

– Es hat aber auch etwas mit der fehlenden Kommunikation der Behörden zu tun, welche Situation wir untersuchen.

Die Messung basiert auf Interviews mit 1010 repräsentativ ausgewählten Personen über 18 Jahren in der vergangenen Woche.

/ ritzau /


Source: www.berlingske.dk by www.berlingske.dk.

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