Matthew Tree macht ein Handbuch zur Bekämpfung von Rassismus bei anderen und bei sich selbst

Matthew Tree, Autor und Übersetzer

Präsentation von Ich bin kein Rassist, aber von Matthew Tree, diesen Donnerstag auf der Terrasse der Martorell Library. Der englische Schriftsteller und Übersetzer hat von seinem unverzichtbaren Handbuch zur Erkennung und Bekämpfung von Rassismus bei anderen, aber vor allem bei sich selbst gesprochen. Ein ebenso kurzer wie essentieller Essay, der die Situation in unserem Land erklärt und versucht, Lösungen für das Problem zu finden, Klischees aufzulösen. Der Kulturrat Andreu González nahm teil.

Matthew Tree (London, 1958) lebt zwischen Banyoles und Barcelona. Seit 1990 hat er mehr als ein Dutzend Titel in Katalanisch (seiner Zweitsprache) veröffentlicht, darunter zwei Romane, eine Sammlung von Kurzgeschichten, eine Autobiografie, u.a Fahrtenbuch zu Katalonien sowie verschiedene Essays zu Religion, Rassismus, Arbeit, Monarchie und der Unvermeidlichkeit des katalanischen Unabhängigkeitsprozesses.

Auf Englisch hat er eine Sammlung von Artikeln und einen Roman veröffentlicht, GEMÜTLICH (2013), später ins Katalanische übersetzt und herausgegeben von Columna mit dem Titel Sie kamen von außen (2016). Er arbeitet regelmäßig mit dem Magazin zusammen Katalonien heute, die Zeitung Der Punkt heute ich das programm Das Wochenmagazin im lokalen Kommunikationsnetz.

Seit zwei Jahrzehnten gibt er Konzerte und Vorträge in Instituten, Gefängnissen, Bibliotheken, Museen und einigen Universitäten im gesamten Territorium. Er hat auch mehrere Autoren aus dem Katalanischen ins Englische übersetzt, darunter Jordi Puntí, Màrius Serra, Monika Zgustová, Toni Sala, Maria Barbal und Marta Marín-Dòmine.

Was war Ihr Ziel beim Schreiben dieses Buches?

Ich wollte es aus einem persönlicheren Bereich angehen und deutlich machen, dass wir alle, die in einer überwiegend weißen Gesellschaft als Weißer geboren wurden, Gefahr laufen, bestimmte rassistische Aspekte beizubehalten, auch wenn wir dies nicht anerkennen wollen. Die Idee war, das Buch nicht aus einer eher politischen Perspektive zu betrachten, da wir alle wissen, wie das Thema Rassismus in rechtsextremen politischen Parteien behandelt wird.

In dem Buch sagen Sie, dass wir bis 2050 mehr als 200 Millionen Klimaflüchtlinge haben werden.

Wir befinden uns in einem Zeitalter ständiger Migrationsbewegungen und das Letzte, was wir derzeit auf dem Planeten brauchen, ist mehr Rassismus. Es gibt immer noch Spuren von Rassismus in den Köpfen vieler Menschen, auch bei mir vor einigen Jahren. Das können wir uns nicht leisten. In einigen Jahren werden wir aufgrund des Klimawandels die größten Menschenwanderungen der gesamten Menschheit erleben und wir könnten zu diesen Migranten gehören.

Sie kommentieren, dass die Kräfte der öffentlichen Ordnung an zweiter Stelle in Katalonien gerne für rassistische Situationen verantwortlich sind. Das ist wahr?

Leider ja. Die Polizei hat eine psychologisch schwierige Situation: Sie hat ein Gewaltmonopol, eine außerordentlich verantwortungsvolle Autorität gegenüber all denen, die ihre Uniform nicht tragen. All diese Faktoren in Kombination können innerhalb einer bestimmten Gruppe von Polizisten eine Art Rassismus erzeugen. Das sichtbarste Beispiel ist für mich die London Metropolitan Police, eine der vielfältigsten Städte Europas, in der 40 % der Bürger keinen britischen Pass haben. Dennoch bleibt die Polizei der Stadt eine der rassistischsten.

Welche Haltung sollten wir in einer Situation von Rassismus einnehmen?

Ich konnte es dir nicht genau sagen. Ich zum Beispiel, als mir bewusst wurde, dass ich immer noch Spuren von Rassismus im Kopf hatte, entschied ich mich, nach Tansania zu gehen. Ich wollte nicht auf Safari gehen, sondern mit Leuten vom Land gehen und ihn treffen. Dorthin zu gehen und mich wie eine Minderheit in einem Land zu fühlen, in dem es fast keine Weißen gibt, hat meine Sicht auf Rassismus komplett verändert. Innerhalb einer Woche, nachdem ich dort war, begann ich, die wenigen Weißen zu sehen, die ich für etwas Seltsames empfand. Es war eine sehr interessante und empfehlenswerte Therapie.

Ist es ein Weg, die aktuelle Situation besser zu verstehen und zu verstehen?

Denke schon. Die afro-katalanische Rapperin aus Banyoles, Daura Mangara, erklärt es in dem Buch sehr gut. Er sagt, die Lösung für Rassismus bestehe darin, Menschen zu treffen, mit ihnen zu sprechen und zu entdecken, dass wir mehr gemeinsam haben, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Ein Beweis dafür ist, dass die jüngere Generation es gewohnt ist, mit Menschen aus aller Welt zu sprechen und Rassismus in den meisten Fällen so gut wie nicht vorhanden ist.


Source: Web de notícies de l'Ajuntament de Martorell by martorelldigital.cat.

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