Maarten Bloemers (GUTS): „DeFi- und NFT-Eintrittskarten sind unsere Wunderwaffe“

GUTS erwartet, sich mit der Blockchain-Technologie zu einem offenen und digitalen Zugangsstandard zu entwickeln. Nach der ersten praktischen Anwendung von NFTs folgt die dezentrale Finanzierung. „Ein langfristiges Projekt“, sagt Gründer Maarten Bloemers.

Noch bevor der Blockchain-Wahnsinn seinen Höhepunkt erreichte, tat Bloemers genau das, wovon alle abraten: Der ehemalige Anwalt in der Finanzbranche suchte mit seiner Lösung ein Problem. Sein Fazit nach drei Jahren Forschung und Entwicklung: Es gibt wenig so Binäres und Programmierbares in a intelligenter Vertrag wenn das Recht auf Eintritt, ein Ticket.

Finanziell unterstützt durch ein Initial Coin Offering legte GUTS den Grundstein für einen Open-Source-Standard für digitales Ticketing. Das zugrunde liegende GET-Protokoll, das auf der Ethereum-Blockchain entwickelt wurde, registriert jedes Ticket als einzigartig nicht fungibles Token (NFT). Der Käufer erhält ein digitales Ticket mit allen möglichen Rechten. Zum Zeitpunkt des Schreibens wurden fast eine Million Zugangskarten über das Protokoll gehandelt.

Integratoren
Er nennt es immer noch die Formel zur Bekämpfung des Schwarzmarkts und der Erpressung von Konzertkartenpreisen. Mit einem digitalen Ticket in einem offenen Hauptbuch kann der Künstler oder Organisator Regeln sowohl für den Primär- als auch für den Sekundärmarkt einbauen. „Die Echtheit ist garantiert und Sie haben die Kontrolle über den Weiterverkauf. Der Übersichtlichkeit halber beschränken wir uns jetzt auf Events, wobei dazu auch ein Flight oder der Zugriff auf ein Metaversum gehört.“

Das Protokoll ist mit Abstand das wichtigste, dennoch betreibt Bloemers parallel sein eigenes Ticketing-Unternehmen GUTS Tickets. „Wir bieten eine Beispielimplementierung, eine Interpretation, wie Sie die Technologie verwenden.“ Das Unternehmen stellt die Infrastruktur für verschiedene niederländische Kreative bereit. Ein neuer Schritt wurde kürzlich mit dem Ticketverkauf für Online-Konzerte von Direct und Within Temptation gemacht. „Bands sprechen kaum über Blockchain. Sie finden die verfügbaren Daten viel interessanter.“

Aufgrund des Misstrauens gegenüber der Kette hätten Künstler meist keine Ahnung, wer ihre Fans seien, sagt Bloemers. Die Blockchain-Technologie macht die Buchungskontrolle Einblick in das, was die „grundlegende“ Kommunikation vor, während und nach der Veranstaltung vereinfacht. „Beispielsweise lassen sich wiederkehrende Einnahmeströme programmieren. Wenn aus einer Konzertkarte oder einem Kunstwerk ein handelbares Sammlerstück wird, kann ein Teil des Erlöses an den Künstler zurückfließen.“

Bloemers hat die Aufmerksamkeit, die ein Ticketing-Unternehmen erfordert, extrem unterschätzt. „Trotzdem bieten diese Füße im Schlamm immer wieder neue Anwendungen.“ Wichtige Einnahmen bringt unter anderem der White-Label-Einsatz der Software in der riesigen Industrie rund um den koreanischen K-Pop. Die Zusammenarbeit mit bestehenden Playern schreibt Bloemers jedoch die Zukunft zu. GUTS hat kürzlich seinen ersten Integrator in den Niederlanden mit Yourticketprovider verbunden. Das Unternehmen, Teil von CM.com, verleiht den NFTs einen praktischen Wert. „In so einen Smart Contract kann man alles einpacken: Wer Konzert A und B besucht, bekommt einen Backstage-Pass für C.“

Vorfinanzierung
Obwohl der Umsatz im vergangenen Jahr fast vollständig verschwunden ist, hat sich der Kundenstamm vervierfacht und es werden schwarze Zahlen erwartet. „Nach all den Absagen dämmert endlich die Nützlichkeit der Blockchain. Vielerorts ist völlig unklar, wer Anspruch auf neue Tickets oder auf Geldrückerstattung hat.“

Natürlich müssen wir auf Live Nation und Ticketmaster warten, die zusammen achtzig Prozent des Marktes ausmachen. „Wenn wir der Standard werden wollen, dann müssen wir gemeinsam etwas tun“, ist sich Bloemers bewusst. „Dennoch liegt die Macht bei den Machern, die nach Unabhängigkeit streben.“ Als Reaktion darauf testet das Unternehmen einen Prototypen, bei dem die dezentrale Finanzierung (DeFi) zur Vorfinanzierung von Großveranstaltungen genutzt wird. „Der Kartenverkauf ist dann eine Sicherheit für die Organisation einer Konzertreihe. Liquidität ist nach Covid notwendig und unsere eigene Silberkugel.“

Mit zwei oder drei Unternehmen unter einem Dach gewinnt Bloemers einen zusätzlichen CEO. Lachend: „Ich bin ein mieser Manager und gnadenlos ungeduldig. Lassen Sie mich diesen Punkt setzen. Das ist mindestens ein Zehnjahresplan.“

* Dieser Artikel erschien ursprünglich in der November-Ausgabe des Emerce-Magazins (Nr. 186).


Source: Nieuws – Emerce by www.emerce.nl.

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