Le Petit Pergolèse und Café Max, zwei Pariser Institutionen, die Kultur und Genuss verbinden

Die kleine Pergolesi

Die kleine Pergolesi ist wieder in der Schule, und all die Gläubigen strömen dorthin, so sehr fühlt es sich wie zu Hause an. Seine Vorzüge: eine ideale Lage in einer ruhigen Straße, auf halbem Weg zwischen Porte Dauphine und Porte Maillot, eine warme und fröhliche Dekoration im schicken Bistro-Stil. Eine leckere Hausmannskost. Und eine Mischung aus Kunst und Gastronomie.

Nach mehr als dreißig Jahren, davon siebzehn bei Petit Pergo, Albert Corre warf das Handtuch im Jahr 2019. Der ehemalige Schüler von Joël Robuchon, Alain Senderens oder auch Jacques Cagna reichte die Hand an Alexandra und Serge DamasSie war Sommelier im Pergolèse, dann im Arpège und zusammen Besitzerin des Windmühleeine unverzichtbare Adresse im Ve Pariser Viertel.

Alexandra und Serge Damas übernahmen 2019 die Führung bei Petit Pergolèse. | Die kleine Pergolesi

Ihr bistronomisches Restaurant ist anders als alle anderen. Auf bequemen roten Bänken können Sie vor einem Werk des Künstlers zu Mittag oder zu Abend essen oder ein Glas Drappier-Champagner genießen. Robert Kombaseine Leinwand von Frank Stellaein Foto von David LaChapelleeine Skulptur von Jeff Koons, unter dem brandneuen Ballondecke. Ihre Leidenschaft: zeitgenössische Kunst. Diese erste und einzige Restaurant-Kunstgalerie in der Hauptstadt bietet gutes Essen und Schönheit für die Augen.

Küchenchef Joss Séri präsentiert seit einundzwanzig Jahren ein sehr umfangreiches Menü mit typischen Gerichten wie warmem Hummersalat mit Trüffelvinaigrette… Und zum Nachtisch, das Sie nicht verpassen sollten: Grand-Marnier-Soufflé.

Bei Petit Pergolèse warmer Hummersalat, Trüffelvinaigrette. | lesrestos.com

Alexandra und Serge Damas führen das Vermächtnis von Albert Corre fort, dem ehemaligen Besitzer, der diesen Ort zum Treffpunkt von ganz Paris für Lebenskünstler, Geschäftsleute, Leute oder Politiker gemacht hat. Thierry Majtka, der Room Manager, ist kein Geringerer als die ehemalige rechte Hand von Albert Corre.

Le Petit Pergolèse ist eine Institution, die sich der zeitgenössischen Kunst verschrieben hat. | Die kleine Pergolesi

Der gute Plan dieser Restaurant-Kunstgalerie? Ein Mittagsmenü für 34 Euro: Vorspeise und Tagesgericht oder Tagesgericht und Dessert, ein Glas Wein oder Mineralwasser, Kaffee inklusive. Faire und erschwingliche Preise. Und ein hervorragender Weinkeller mit Bordeaux- und Burgunderweinen.

À la carte, traditionelle französische Küche

Anfangen: die hausgemachte Entenstopfleber-Terrine (21 Euro); der warme Hummersalat, Trüffelvinaigrette (37 Euro); das Wolfsbarsch-Tartar mit Sologne-Kaviar (25 Euro); Langustinen-Ravioli mit Hummercreme (26 Euro); die frische Krabbe mit Guacamole (22 Euro); das Artischocken-Carpaccio, Vinaigrette mit Trüffelsaft (19 Euro); der Gravellachs mit Rüben, Gemüsegurken (16 Euro); Eintrag des Tages.

Hausgemachte Entenstopfleber-Terrine. | Die kleine Pergolesi

Weitermachen: auf der Haut gebratener Kabeljau, Linguine mit Arrabiata (29 Euro); Wolfsbarschfilet, Kartoffelpüree in Öl von Charles Aznavour (35 Euro); Lammkarree, Babygemüse, Thymianjus (34 Euro); das Petit Pergo Beef Tartare (21 Euro); das gegrillte Thunfischsteak, Ratatouille mit Pesto (30 Euro); le Chateaubriand gebraten, Pfeffersauce (36 Euro); Gebratenes Kalbsbries, Kartoffelpuffer, Morchelcreme (35 Euro); das Trüffelrisotto (32 Euro); das Gericht des Tages.

Gebratenes Chateaubriand, Pfeffer und Sahnesauce. | Die kleine Pergolesi

Beenden: der Käse des Augenblicks (15 Euro); die Pavlova mit roten Früchten (16 Euro); die Zitrussuppe und ihre Blutorangengranita (16 Euro); das Grand-Marnier-Soufflé (17 Euro); die Charlotte aus dunkler Schokolade (16 Euro); die schwimmende Vanilleinsel (15 Euro); heiße Schokoladenmousse, Vanilleeis (17 Euro); Nachtisch des Tages.

Zur Pavlova. | lesrestos.com

38, rue Pergolèse, 75016 Paris. Tel.: 01 45 00 23 66. Möglichkeit der Privatisierung des Ortes. Karte von 55 bis 70 Euro. Samstag und Sonntag geschlossen.

Café max

Café max war ab 1941 der geheime Flügel des Widerstands. Eugène Germain, damaliger Besitzer und ehemaliger Pilot, der den Ersten Weltkrieg überlebte, veranstaltete in seinem Café, damals „Hélice“ genannt, Tanzabende von besonderer Dimension, die die Deutschen liebten. Sie kamen jeden Donnerstagabend, um sich in guter Gesellschaft um ein kleines Orchester herum zu vergnügen.

Eugène Germain und seine Gruppe von Freunden, die sich als große französische Widerstandskämpfer erweisen sollten, hatten es sich zur Aufgabe gemacht “Zärtliches Ohr”. Die Ausgangssperre ertönte, die Deutschen kehrten in die Invalides oder die nahe gelegene Militärschule zurück, während die kleine Gruppe der Widerstandskämpfer gerade ihren Abend begann.

Zuerst war es notwendig, den im Akkordeon versteckten Sender herauszunehmen, dann die Dienste von General de Gaulle in London zu kontaktieren, um ihnen die gesammelten Informationen mitzuteilen. Jeden Donnerstag war es das gleiche Ritual und viele Pläne wurden vereitelt.

Das Café Hélice wurde in Café Max umbenannt, als Eugène Germain es 1972 verkaufte, zu Ehren von Max, einem widerständigen Helden, der an der Seite von Jean Moulin kämpfte und am Donnerstagabend Teil der kleinen Gruppe von Spionen war.

Das Café Max ist seit dieser historischen Zeit ein diskreter Treffpunkt, der dem gemütlichen Austausch förderlich ist, wo man einfach um Diskussionen zwischen Kollegen, Freunden oder der Familie herumschlummert.

Café Max trägt den Namen eines Widerstandshelden. | Malu

Diese emblematische Taverne mit 28 Plätzen und ihrer ursprünglichen Einrichtung mit ihrer Zinktheke aus dem Anfang des Jahrhunderts, ihren Holztischen und ihren roten Bänken ist nach wie vor ein Muss. Wir kommen hierher wegen seines Bistro-Stils, seiner großzügigen Küche, seiner Atmosphäre und seines Teams, das gute Produkte liebt.

Frédéric Vardon (zweiter von links) mit seinem Team in der Bar Café Max. | Malu

Valdo Riva, Inhaber der Einrichtung seit mehr als achtzehn Jahrenverkaufte Café Max im September 2022 an Chefkoch Frédéric VardonSchüler von Alain Ducasse: „Ich fühle mich geehrt durch das Privileg, das mir zuteil wurde, dieses historische Haus weiterhin zum Leben erwecken zu dürfen, Pöbel und gutes Leben.“sagt letzteres mit Rührung.

À la carte, die Küche von Frédéric Vardon

Seit 18 Jahren hinter dem Herd von Régis Letourneur unterstützt, liebt es dieser gebildete Koch, Qualitätsprodukte in perfekter Harmonie zwischen Natur und Mensch zu entdecken: hübsche Augenzwinkern zum französischen Terroir.

Im Café Max wird saisonales Gemüse gemeinsam gekocht. | Malu

Julio Levée sorgt mit meisterhafter Hand für die Gastfreundschaft des Ortes. Er kümmert sich seit zehn Jahren liebevoll um die Gäste des Café Max und pflegt den freundlichen Geist des Restaurants und bietet eine große Auswahl an Weinen mit einigen Nuggets großer Jahrgänge.

Café Max bietet täglich Anregungen auf der Schiefertafel. | Malu

Mit Freunden, zum Teilen: die Sardinillas (12 Euro); die Terrine der Freunde oder Bauer vonOlivier Brosset (13 Euro); Rohwurst aus das Montalet-Haus, 200 g (14 Euro); der 24 Monate gepökelte Tarn-Schweinefleischschinken von Maison Montalet (29 Euro); Trockenwurst, etwa 250 gr (23 Euro); Thunfischbauch „La Nutria“, geröstetes Brot, für zwei bis drei Personen (58 Euro).

Die Terrine der Freunde. | Malu

Im Augenblick: Bio-Mimoseneier (9 Euro); in halbgesalzener Butter sautierte Schwertmuscheln (16 Euro); das Vitello Tonnato (20 Euro); die knusprigen Schweineohren (22 Euro); das mit dem Messer geschnittene Rindstatar von Salers (27 Euro); Gratinierte Makkaroni mit altem Comté, Pfifferlingen (28 Euro); gemeinsam gekochtes Saisongemüse (26 Euro); das Fleischstück vom Rind (auf der Tafel); die Kalbsniere nach normannischer Art (34 Euro); Wildfangfisch (auf der Schiefertafel).

Biologische Mimoseneier. | Malu

Beenden: Käse mit Rohmilch, Salat (15 Euro); Karamellcreme (13 Euro); Milchreis, Karamell mit gesalzener Butter (13 Euro); die Schokoladen-Windbeutel (13 Euro).

Karamellreis mit gesalzener Butter. | Malu

Weine im Glas: Champagner Lenoble brut (16 Euro); Crémant aus Burgund weiß und Schwarz aus dem Nachlass Huber-Verdereau (9 Euro); Burgunder Côte d’Auxerre 2020 von Domaine Goisot (9 Euro); die Médoc Chapelle de Potensac 2015 (9 Euro); die Dames Huguettes des Weinguts Bertagna in Hautes-Côtes-de-Nuits 2020 (10 Euro); Bandol von Domaine Dupuy de Lôme 2021 (8 Euro). Hervorragende Auswahl.

7, Avenue de la Motte-Picquet, 75007 Paris. Tel.: 01 47 05 57 66. Menü um die 60 Euro für drei Gänge. Sonntag und Montag geschlossen.


Source: Slate.fr by www.slate.fr.

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