Kopernikus: Der diesjährige Juli war der drittwärmste in der Geschichte der Messungen – Erde – Wissenschaft und Technik


Die lang anhaltende und intensive Hitzewelle, die einige Teile Nord- und Westeuropas heimsucht, stellt Temperaturrekorde auf. Der diesjährige Juli war weltweit der drittwärmste in der Geschichte der Messungen, berichtete der europäische Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS) heute.

Im europäischen Maßstab ist dies der sechstwärmste Juli in der Geschichte der Forschung, wobei die Temperatur in Europa immer wieder die 40-Grad-Celsius-Marke überschreitet.

Laut Wissenschaftlern herrschen vor allem auf der Nordhalbkugel deutlich überdurchschnittliche Temperaturen. Temperaturrekorde verzeichneten beispielsweise Länder im Norden und Westen Europas, dagegen herrschten entlang des westlichen Teils des Indischen Ozeans, vom Horn von Afrika bis Südindien, über weite Strecken unterdurchschnittliche Temperaturen Teil Zentralasiens und über den größten Teil Australiens.

Im Zusammenhang mit den Temperaturrekorden war auch der Juli 2022 von einer überdurchschnittlichen Trockenheit geprägt. Der Niederschlagsmangel betraf vor allem den Südwesten und Südosten Europas. Die Dürre hatte erhebliche Auswirkungen auf die lokale Wirtschaft und führte dazu, dass sich Brände ausbreiteten und verstärkten. Auch Länder in weiten Teilen Nordamerikas, in weiten Teilen Südamerikas, Zentralasiens und Australiens verzeichneten einen überdurchschnittlich trockenen Juli. Im Gegenteil, überdurchschnittliche Nässe herrschte vor allem in Ostrussland, Nordchina und in einem großen Gebiet von Ostafrika über Asien bis nach Nordwestindien.

„Es ist zu erwarten, dass wir bei weiter steigenden globalen Temperaturen weiterhin häufigere und längere Perioden extrem hoher Temperaturen erleben werden.“ Hitzewellen stellen ein ernsthaftes Risiko für die menschliche Gesundheit dar und können die Intensität und Dauer vieler anderer Klimakatastrophen erhöhen Ereignisse wie Waldbrände und Dürren, die sowohl die Gesellschaft als auch die natürlichen Ökosysteme beeinträchtigen”, sagte Freja Vamborg, Senior Scientist beim Copernicus Climate Change Service.

In diesem Juli erreichte die Meereisausdehnung in der Antarktis den niedrigsten Wert seit 44 Messjahren, sie lag sieben Prozent unter dem Juli-Durchschnitt. Im südlichen (antarktischen) Ozean haben Wissenschaftler große Gebiete mit unterdurchschnittlicher Meereiskonzentration festgestellt.


Source: Pravda – Veda a technika by vat.pravda.sk.

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