Können Sie Ihre Naschkatzen loswerden? 6 Fragen über Zucker


Gute Nachrichten für Zuckerratten: Naschkatzen kommen auch ohne kompletten Zuckerverzicht zurecht.

1. Ich sehne mich nach Zucker – warum?

Wir haben eine angeborene Vorliebe für Süßigkeiten. Muttermilch ist auch süß. Allerdings kann das Verlangen nach Süßem unnötig groß werden, wenn man sich beibringt, Zucker zu essen, wenn man richtiges Essen essen sollte.

Der Hunger beginnt mit Süßigkeiten nur für einen Moment, und dem schnellen Anstieg des Blutzuckers folgt sein schneller Abfall, was bei vielen Menschen zu Müdigkeit und Reizbarkeit führt. Dennoch kann ein schnelles Wohlgefühl im Kopf mit Süßigkeiten in Verbindung gebracht werden.

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Hintergrund des Heißhungers auf Zucker kann auch emotionales Essen sein: Süßigkeiten können schlechte Laune lindern. Wenn du für ein Gefühl oft genug Süßigkeiten isst, wirst du nach einiger Zeit das auslösende Gefühl gar nicht mehr bemerken, sondern nur noch das Verlangen nach Süßem verspüren.

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2. Hilft eine Zuckerpause, das Verlangen nach Zucker loszuwerden?

Einige Menschen haben festgestellt, dass es einfacher ist, zu einem moderaten Zuckerkonsum zurückzukehren, wenn sie zunächst einen Monat lang vollständig darauf verzichten.

Generell wäre es gut, wenn man Hunger hat, richtiges Essen zu sich zu nehmen und erst dann etwas Süßes zu sich zu nehmen, wenn man noch Lust dazu hat.

Beim Emotional und Comfort Eating sollst du lernen, emotionale Zustände zu erkennen und auf andere Weise mit ihnen umzugehen. Das kann Ihnen mit eigener Hilfe gelingen, oder wenn emotionales Essen zum Beispiel zu starkem Übergewicht geführt hat, kann es gut sein, das in einer Therapie herauszufinden.

3. Gibt es Vorteile für Zucker?

Zucker ist ein Kohlenhydrat, das sich schnell in Energie umwandelt, sodass Sie sofort zusätzliche Energie daraus gewinnen können. Außerdem vermittelt er vielen Menschen ein Wohlgefühl und stillt schnell die Naschkatzen.

4. Und was schadet das?

In kleinen Mengen meist nichts. Inländische Ernährungsempfehlungen beinhalten, dass weniger als 10 Prozent der Tagesenergie aus zugesetztem Zucker oder Sirup stammen sollten. Sie werden sowohl zu Hause als auch in der Industrie zum Beispiel Gebäck, Bonbons und Soßen zugesetzt.

Etwas weiter geht die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO. Es verwendet das Konzept des freien Zuckers und fügt der Liste auch Zucker aus Honig und Fruchtsäften hinzu. Kommen insgesamt mehr als 10 Prozent der Tagesenergie aus diesen Quellen, erhöht sich laut Untersuchungen das Risiko einer Gewichtszunahme deutlich.

5. Lohnt es sich überhaupt, Zucker zu essen?

Wenn Sie sich Zucker vollständig verweigern würden, würden Sie sich nur noch schlechter fühlen.

Untersuchungen zufolge macht Zucker nicht so süchtig wie Tabak, Alkohol und Drogen, sodass es nicht notwendig ist, vollständig darauf zu verzichten. Es ist besser, die Menge in Maßen zu halten und so flexibel wie möglich zu essen.

6. Was ist mit Milch und Fruchtzucker – sind sie auch schlecht?

Normaler Zucker enthält keine Mineralien oder andere gesundheitsfördernde Stoffe. Neben Zucker können Sie Vitamine und Ballaststoffe aus Beeren und Früchten gewinnen. Milch enthält neben Laktose auch Calcium und Eiweiß. Sie haben auch eine sättigende Wirkung, im Gegensatz zu Zucker allein.

Die Qualität von Kohlenhydraten beeinflusst die Gesundheit genauso wie die Qualität von Fett, und Beeren und Früchte haben laut Forschung eine sehr positive Wirkung. Wenn Sie ständig zu viel normalen Zucker essen, verarmt dies wiederum Ihre Ernährung und prädisponiert Sie für eine Gewichtszunahme.

Anna-Maria Teeriniemi, FT Anna-Maria Teeriniemi, lizenzierte Ernährungsberaterin, Klinische Ernährungsabteilung des Universitätskrankenhauses Kuopio

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Source: Hyvä Terveys by www.hyvaterveys.fi.

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