Können Bau- und Abbruchzuschlagstoffe aus kontaminierten Standorten wiederverwendet werden?


12.02.2022 – Wann sind Bau- und Abbruchzuschlagstoffe und andere Abfälle mineralischen Ursprungs keine Abfälle mehr? In den letzten Tagen hat die Stadt Mailand das Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit (Mase) um Erläuterungen zu den sektoralen Vorschriften gebeten.

Insbesondere fragte die Gemeinde, ob und wie es möglich sei, Erde und Gestein wiederzuverwenden, die ungefährliche Stoffe enthalten, aber aus Altlasten stammen.

Mase erklärte, dass die neue DM 152/2022die festgestellt, wenn die Gesteinskörnungen aus Bau und Abbruch sind kein Abfall mehrist ausschließlich limitiert:
– Inertabfälle aus ungefährlichen Bau- und Abbruchtätigkeiten (aufgeführt in Kapitel 17 des Europäischen Abfallverzeichnisses gemäß der Entscheidung 2000/532/EG der Kommission und in Punkt 1 von Tabelle 1 von Anhang 1);
– nicht gefährliche Inertabfälle mineralischen Ursprungs, die in Anhang 1 Tabelle 1 Nummer 2 aufgeführt sind.

Dies sind, um nur einige Makrogruppen zu nennen, Beton, Ziegel, Fliesen, Holz, Glas, Kunststoff, Asphalt mit oder ohne Teer, Erde und Baggergut, Dämmstoffe, gemischte Bau- und Abbruchabfälle.

Der Erlass gilt nicht für aufgegebenes oder vergrabenes Material, das aus Bau- und Abrisstätigkeiten stammt.

Zuschlagstoffe für Bau und Abbruch

Laut Mase gilt das Dekret nicht einmal für die darin enthaltenen Ländereien und Felsen Kategorie 170504 (mit ungefährlichen Stoffen) wenn aus kontaminierte Standorte einem Sanierungsverfahren unterzogen. Denn sie stammen aus Tätigkeiten, die mit dem Sanierungsverfahren eines kontaminierten Standorts verbunden und funktional sind, und nicht aus Bau- und Abrisstätigkeiten.

Die Wiederherstellung von Materialien, die nicht in der Verordnung aufgeführt sindund damit ihre Wiederverwendung gemäß den Gemeinschaftsvorschriften oder, falls diese nicht vorhanden sind, nach Einholung der so genannten „Fall-zu-Fall“-Genehmigungen für das „Ende der Abfalleigenschaft“ erfolgen, vorbehaltlich der Stellungnahme von Ispra oder der Regionalagentur für Umweltschutz territorial zuständig.

Das Genehmigungen im Einzelfall muss die für das Verwertungsverfahren in Frage kommenden Abfälle, die zulässigen Behandlungsprozesse und -techniken, die Qualitätskriterien für die aus dem Verwertungsverfahren gewonnenen Altmaterialien und die Anforderungen an die Managementsysteme zum Nachweis der Einhaltung der Kriterien für das Ende identifizieren der Abfalleigenschaft und schließlich eine Anforderung an die Konformitätserklärung.

Die Mase kam zu dem Schluss, dass die Länder und Felsen in der enthalten sind Kategorie 170504, die aus kontaminierten Standorten stammen, können nach einer Genehmigung „von Fall zu Fall“ verwertet werden. Folglich können diese Materialien seiner Meinung nach am Entstehungsort wiederverwendet werden, wenn sie die Kontaminationsgrenzkonzentrationen des Umweltgesetzbuchs einhalten (D.lgs. 152/2006).

Source: Le ultime news dal mondo dell'edilizia by www.edilportale.com.

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