Hungernot in Afghanistan: L’Espresso am Kiosk und online ab Sonntag, 14. November


Auf dem Cover des Espresso werfen zwei Männer einen leidenden Blick auf den Leser: der eine direkt unter dem Zeitungskopf, der andere auf der gegenüberliegenden Seite. In der Mitte eine andere Figur, die zur Seite schaut, wer weiß wohin, in einen zerknitterten Schal gehüllt, als suche sie Schutz. Die auf Hilfe wartende Gruppe von Afghanen, fotografiert von Alessio Romenzi, ist das Symbol des Titelrufs: “Afghanistan Emergency Hunger”.

Diese verzweifelten Menschen sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein der Katastrophe im Land nach der Flucht der Westler. Drei Monate Dürre und Hungersnot haben der Gemeinde das Ende bereitet. Und eine Million unterernährter Kinder riskieren, in der Gleichgültigkeit der Welt zu sterben. Nicht aber de L’Espresso, der eine lange Reportage von Francesca Mannocchi der beschämenden Situation widmet, in der der Westen das asiatische Land verlassen hat. Er erzählt, wie das Ende der Hilfe die Auswirkungen der Klimakrise in einem vom Krieg erschöpften Land verstärkt hat, in dem Trinkwasser ein Luxus ist und Opiumanbau die Nahrung ersetzt. Die siegreichen Taliban wüssten nicht, wie sie mit der inneren Sicherheit umgehen sollen, prangert Gastone Breccia an: ISIS-K, fügt Flippo Rossi hinzu, sät Terror. Doch Massouda Jalal, Psychiater und Aktivist im Exil, bestätigt Sabrina Pisu seine Hoffnung: “Mein Land wird von Frauen gerettet.”

Marco Damilano widmet seinen Leitartikel dem italienischen Nichtsystem, das aus dem Kontrast zwischen einer vitalen Gesellschaft voller Stiftungen und ehrenamtlicher Arbeit und einer zunehmend realitätsfernen Politik resultiert. Das Symbol der Distanziertheit ist der versteckte Krieg innerhalb der Demokratischen Partei zwischen Gualtieri und Zingaretti, der von Susanna Turco wiederaufgebaut wurde.

Nur wer zum Quirinale kommt, hat Marco Follini Zeit, sich längerfristigen Projekten zu widmen: Doch der Weg zum Staatsoberhaupt ist voller Intrigen und Verrat, wie ein Auszug aus Damilanos neuem Buch zeigt. “Il President”. Stefania Rossini spricht mit einer Leserin, die, überzeugt von dem in der letzten Ausgabe von L’Espresso veröffentlichten Interview, von der Wahl von Rosy Bindi träumt. Währenddessen wartet Frankreich darauf, dass der umstrittene Zemmour entscheidet, ob er wirklich antritt das Feld, um Macron (von Anna Bonalume) nachzufolgen.

Die Regierung verspricht Einstellungen und Sozialleistungen für junge Leute: Doch eine Untersuchung von Gloria Riva zeigt, dass dies nur Worte sind, während Alessandro Rosina erklärt, warum Italien immer mehr ein Land für alte Leute ist.

Währenddessen gehen die Jungs auf die Straße: Und Simone Alliva erteilt den Aktivisten des Netzwerks, das LGBT-Menschen, Italiener der zweiten Generation, behinderte Menschen verbindet, das Wort. Ein neuer Podcast, Eclissi di Pietro Turano, ist ihnen gewidmet. In der Zeitung berichten zwei Artikel von den Paradoxien des Gesetzesvakuums, das Patienten vom Cannabiskonsum abhält (Rita Rapisardi schreibt) und von den Vorurteilen, die die Arbeit von Sexualassistenten für Behinderte behindern (von Samuele Damilano).

Altan sieht neue Grenzen des Terrapiattismo, Makkox enthüllt Salvinis neuestes Dilemma, Michele Serra begrüßt die Republik Brutalia unter den Souveränisten. Antonio Rezza widmet den vergessenen Tieren der Reitdenkmäler eine Seite, Bernardo Valli den verlorenen Details, die den Charme von Patrick Modiano ausmachen. Und Simone Pieranni lädt Sie ein, über das Wort der Woche zu meditieren: Lishi, Geschichte auf Chinesisch.

L’Espresso schließt mit David Remnick, der Gigi Riva erklärt, wie wir unsere zerbrechliche Erde retten können, und Oliver Stone, der erklärt, warum er zu JFK zurückgekehrt ist (von Claudia Catalli). Zwei Enzyklopädien setzen einen festen Punkt in der Geschichte der zeitgenössischen Kunst (Gregorio Botta schreibt darüber) und in den Ereignissen des jüdischen Volkes (von Emanuele Coen, mit einem Kommentar von Wlodek Goldkorn). Und Paolo Biondani und Andrea Tornago rekonstruieren die kafkaeske Geschichte zweier Eltern, die nach dem Verlust ihres Sohnes bei einem Unfall ebenfalls sechzehn Jahre lang einem schändlichen Prozess unterzogen wurden. Und jetzt suchen sie Gerechtigkeit vor dem Europäischen Gerichtshof.


Source: L'Espresso – News, inchieste e approfondimenti Espresso by espresso.repubblica.it.

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