Günstige Bahntickets können Pendler nicht aus dem Auto holen | Wirtschaft


Wenn die Regierung die Menschen motivieren will, das Auto stehen zu lassen und die Bahn zu nehmen, reicht ein günstigeres Bahnticket allein nicht aus. Wir reisen oft mit der Bahn, aber nicht anstelle des Autos.

Dies geht aus dem Bericht hervor Auswirkungen von Fahrpreissenkungen im öffentlichen Verkehr des Wissensinstituts Mobilitätspolitik (KiM), die das Ministerium für Infrastruktur und Wasserwirtschaft am Freitag vorgestellt hat.

Wenn die Bahn für Verbraucher 40 Prozent günstiger wird, rechnen die Forscher mit 20 Prozent zusätzlichen Zugkilometern. Aber all diese Leute steigen nicht aus dem Auto. Die Pkw-Nutzung würde laut KiM dann nur noch um 0,6 Prozent sinken.

Auch würde beispielsweise die Abschaffung der Mehrwertsteuer (9 Prozent) im ÖPNV zu mehr gefahrenen Zugkilometern (+4,2 Prozent), aber nur zu 0,1 Prozent weniger PKW-Kilometern führen.

Nicht jeder wohnt an einem Ort, der mit dem Zug erreichbar ist

Ein günstigeres Bahnticket wirkt sich den Forschern zufolge daher nur begrenzt auf den Autoverkehr aus. Es wird mehr Reisende geben, die aber möglicherweise nicht anders oder mit einem anderen Verkehrsmittel gereist sind.

Das liegt zum Beispiel daran, dass nicht jeder irgendwo wohnt, wo man gut mit der Bahn hinkommt. Außerdem ist der Zug bei Nacht nicht immer eine gute Alternative.

Darüber hinaus kann ein billigeres Ticket den Zug weniger attraktiv machen, da die Züge überfüllter werden und Sitzplätze seltener verfügbar sind.

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Teurere Parkplätze und Kilometergebühren machen Autos unattraktiv

Bahntickets werden aber nicht billiger, sondern teurer. Reisende zahlen ab Anfang 2023 durchschnittlich 4,3 Prozent mehr, teilte NS Anfang November mit. Wie sich das auf die Fahrkilometer auswirkt, kann KiM nicht sagen.

10 Prozent höhere Zugkosten führen den Forschern zufolge zu 4,6 Prozent weniger Zugkilometern. Aber dieses Kalkül kann die NS nicht in diese Preiserhöhung übersetzen, sagt KiM. Dies liegt daran, dass die NS die Sätze nicht für alle gleich anhebt.

Das Institut schlägt außerdem vor, das Auto durch höhere Parkgebühren und eine Kilometergebühr unattraktiver zu machen. Gleichzeitig könnten Sie die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel fördern, indem Sie das Angebot und die Qualität der Zugfahrten erhöhen.

ÖPNV und Auto lassen sich bei vielen Fahrten nur schwer oder gar nicht austauschen, sagt KiM-Sprecher Joris Drost. “Das müssen Politiker, Entscheidungsträger und Transportunternehmen berücksichtigen.”


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Source: NU by www.nu.nl.

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