Geschäfte und Ärzte werden den Verkauf von Alkohol an Jugendliche mit einem digitalen Scheck einstellen


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Kopenhagen. Immer wieder passiert es in Geschäften im ganzen Land: Minderjährigen werden Alkohol und Tabak rezeptfrei angeboten, die sie sonst nicht kaufen dürften.

Um das jahrelange Problem zu überwinden, sollte man nach Meinung von Geschäften, Ärzten und Brauereien prüfen, ob die Altersprüfung im Geschäft digital erfolgen kann.

Dies schlagen der Ärzteverband, die Krebsgesellschaft, De Samvirkende Købmænd, der Nationale Verband lokaler Geschäfte, HK Handel, die dänische Industrie und der Brauereiverband in einem gemeinsamen Debattenbeitrag in Berlingske vor.

Anstatt dass der Mitarbeiter hinter der Kasse den Kunden anschauen, das Alter des Kunden einschätzen und eventuell nach einem Ausweis fragen muss, soll dies laut Vorschlag auf eine digitale Lösung umgestellt werden.

Wenn zum Beispiel eine Flasche Wodka gescannt wird, müssen Sie an der Kasse erkennen können, dass es sich um ein Produkt handelt, für dessen Kauf ein bestimmtes Alter – 18 Jahre – erforderlich ist.

Wenn der Kunde eine Zahlungskarte verwendet, muss die digitale Lösung bei der Bank des Kunden prüfen, ob der Kunde das erforderliche 18. Lebensjahr erreicht hat. Ist dies nicht der Fall, muss der Kauf abgelehnt werden.

Das Modell wird nicht alle Probleme lösen, und wenn Sie beispielsweise mit Bargeld oder der Debitkarte eines Erwachsenen bezahlen, kann der Kauf trotzdem durchgeführt werden.

Aber Claus Bøgelund Nielsen, stellvertretender Direktor von De Samvirkende Købmænd, ist überzeugt, dass es einen Unterschied machen wird, wenn es Wirklichkeit wird.

– Wir glauben und hoffen, dass es einen sehr großen Unterschied machen wird.

Es besteht jedoch die Herausforderung, dass es in keinem anderen Land eingeführt wurde.

– Es ist eine Vision und ein Wunsch, den wir haben. Es gibt im Moment kein Land auf der Welt, das es hat, aber wir denken, dass es offensichtlich ist, dass wir in diese Richtung arbeiten.

– Und wenn es dafür einen Willen gibt, glauben wir, dass es in absehbarer Zeit möglich sein sollte, ihn zu erreichen, sagt er.

Laut Claus Bøgelund Nielsen erfordert eine solche digitale Lösung branchenübergreifend neue Gesetze. Daher muss der Vorschlag das Folketing passieren.

Er nennt es offensichtlich, dass die Zahlungskarte der Schlüssel in der digitalen Lösung sein wird, aber er und die anderen hinter dem Debattenbeitrag sind auch offen für andere Lösungen.

Die Hoffnung ist, dass in der kommenden Regierungsperiode mit der politischen Arbeit begonnen wird, damit untersucht wird, wie Jugendliche digital am Tabak- und Alkoholerwerb gehindert werden können.

Die Lösung erfordert eine Zusammenarbeit zwischen dem Einzelhandel, den Banken und beispielsweise dem Bezahlunternehmen Nets.

Laut Claus Bøgelund Nielsen hat Nets zuvor geäußert, dass sich das Unternehmen eine solche Lösung vorstellen kann.

/ritzau/


Source: www.berlingske.dk by www.berlingske.dk.

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