Gefäßerkrankungen: Ärger vorbeugen!

Die Zahl der Beinamputationen ist von Land zu Land sehr unterschiedlich, aber unser Land hat eine der höchsten Eingriffsraten in der Europäischen Union. Beinamputationen können je nach Häufigkeit aufgrund von Gefäßerkrankungen und Diabetes, Traumata, Tumoren, Entzündungen, Entwicklungsstörungen der Gliedmaßen und anderen Gründen durchgeführt werden. Gefäßerkrankungen sind für mehr als 80 % der Beinamputationen verantwortlich. Dr. Évat KósaWir haben den Angiologen des Zentrums für Thrombose und Hämatologie zur Behandlung von Gefäßerkrankungen und zur Vorbeugung von Beinamputationen befragt.

Ungarn hat eine der höchsten Raten an Beinamputationen in der EU

In Ungarn werden jedes Jahr in 42 Fällen von 100.000 Menschen Beinamputationen durchgeführt. Zum Vergleich: In Schweden liegt die Zahl zwischen 20 und 35 pro 100.000 Einwohner pro Jahr. Noch höher ist die Rate bei älteren Menschen, Männern, Diabetikern, Rauchern und Patienten mit Arteriosklerose. Es ist bekannt, dass Fußamputationen bei Diabetikern können bis zu 15-mal häufiger auftreten als bei Nicht-Diabetikern. Bei Diabetes wird die Situation zusätzlich dadurch erschwert, dass es ohne Vorliegen einer peripheren koronaren Herzkrankheit auch zum sogenannten Extremitätenverlust aufgrund des diabetischen Fußsyndroms kommen kann.

Das diabetische Fußsyndrom kann durch Durchblutungsstörungen, Knochen- und Gelenkanomalien sowie Nervenschädigungen (Neuropathie) verursacht werden, sodass auch eine Infektion durch eine banale Wunde innerhalb kurzer Zeit entstehen kann.es kann auch zum Verlust eines Zehs oder einer Gliedmaße führen. Es besteht Einigkeit darüber, dass unnötige Beinamputationen aufgrund von Diabetes durch Screening, Aufklärung der Patienten, angemessene Behandlung der Krankheit und angemessene Betreuung der Patienten stark reduziert werden können.

Arteriosklerose-Screening – wann ist es gerechtfertigt?

Das Auftreten einer Vasokonstriktion tritt häufiger bei bestimmten Zuständen und Krankheiten auf, daher wird bei Vorliegen dieser Zustände ein regelmäßiges Screening empfohlen, auch wenn keine Symptome vorliegen. Ein solcher Zustand ist zum Beispiel hohes Alter, Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, hoher Cholesterinspiegel, nach irgendeiner Art von Herz-Kreislauf-Erkrankung (hauptsächlich Schlaganfall, Herzinfarkt) sowie bei familiärer Vorgeschichte von Arteriosklerose. Ein besonders hohes Risiko besteht, wenn mehrere der oben genannten gleichzeitig vorhanden sind. Bei typischen Symptomen einer Gefäßverengung ist es immer wichtig, einen Arzt aufzusuchen.

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Symptome und Anzeichen einer Vasokonstriktion der unteren Extremitäten:

  • kühle, blasse Gliedmaßen oder Fahlheit, Hautrötung
  • gespaltene Nägel, Nagelpilz, fehlendes Fell
  • Schmerzen oder Taubheit im Unterschenkel-, Oberschenkel- oder Gesäßbereich beim Gehen, die beim Anhalten nachlassen („Schaufensterkrankheit“)
  • schwerwiegende Symptome: Wunde, Geschwür, Schwärzung an Zehen und Fersen

Die periphere koronare Herzkrankheit wird durch die Bestimmung des Knöchel-Arm-Index bestätigt. Der Test besteht aus Blutdruckmessungen an Armen und Beinen. Der Schweregrad der Erkrankung kann anhand des Index und der klinischen Symptome bestimmt werden. Schwere Wunden, Geschwüre und Gewebetod, die selbst im Ruhezustand Schmerzen verursachen, sind ein Amputationsrisiko besteht bei Wenn diese Symptome vorliegen, ist die Durchblutung der Extremität kritisch niedrig.

Bei diesen Symptomen kann eine fachärztliche Untersuchung nicht verschoben werden. Leider sehr oft die Patienten melden diese Beschwerden nicht einmal ihrem Hausarzt und behandeln zu Hause ihre bereits geschwollenen, schwarz gefärbten Zehen mit verschiedenen Cremes, Sie warten auf Genesung. Eine Verzögerung kann zu irreparablen Schäden und sogar zum Verlust einer Gliedmaße führen.

Zunächst verursacht es keine Symptome

Dr. Éva Kósa Laut dem Angiologen des Thrombose- und Hämatologiezentrums müssen mehrere Wege beschritten werden, um die Zahl der Amputationen zu reduzieren. Es ist von größter Bedeutung Früherkennung und Behandlung bekannter Risikofaktoren – das bedeutet langfristige Prävention. Mittelfristig kann die Zahl der Amputationen durch Screening und entsprechende Behandlung der Vasokonstriktion reduziert werden.

Bei schweren Gefäßverengungserscheinungen und diabetischen Beingeschwüren ist es wichtig, frühzeitig einen Arzt aufzusuchen und sich professionell medizinisch behandeln zu lassen – dann kann die bestehende Amputationsgefahr gebannt werden. Amputationen zu vermeiden ist nicht nur eine individuelle, familiäre, sondern auch auf gesamtgesellschaftlicher Ebene von herausragender Bedeutung und Bedeutung.

Quelle: Zentrum für Thrombose und Hämatologie

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Source: Patika Magazin Online by www.patikamagazin.hu.

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