Mick Schumacher hat in seiner ersten Formel-1-Saison nicht wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen: Obwohl er der Beste bei einem Autowrack war, fuhr er hinter dem Steuer des schwachen Haas nicht viel mehr, als seinen Teamkollegen Nikita Mazepin zu schlagen.

Seine Entwicklung wird nicht nur vom amerikanischen Team beobachtet, sondern auch von Ferrari, der in die Reserve aufgestiegen ist, was bedeutet, dass er, falls Charles Leclerc oder Carlos Sainz aus irgendeinem Grund ausfallen sollten, an ihrer Stelle sitzen wird. Sein jetziger Arbeitgeber kann die Verbesserung in Deutschland allerdings nur halb begrüßen.

Teamchef Günther Steiner wurde gefragt, ob Schumachers Ferrari-Verbindungen den jungen Mann als Piloten auf ein neues Level heben könnten. „Ich vertraue ihm, und ich tue es nicht“, antwortete der Haas-Experte. “Wenn er ein guter Pilot wird, möchte ich nicht, dass er geht, aber wenn er ein guter Pilot ist, wird er gehen.”

Steiner schließt nicht aus, dass er eines Tages in die Fußstapfen von Micks Vater treten und die Scuderia nicht nur als Backup stärken wird. „Wenn Sie Ihren Job gut machen, haben Sie die Möglichkeit. Wir wissen, dass 2021 ein Schuljahr war. In diesem Jahr wird der Druck jedoch größer“, blickte der Teamleiter voraus.