Europäische Aktienmärkte öffnen sich uneinheitlich – US-Beschäftigungszahlen im September angespannt


Der Stoxx Europe 600 Index, der im Großen und Ganzen europäischen Aktien folgt, stieg gestern um 1,6 Prozent, der stärkste Anstieg seit mehr als zwei Monaten. Heute eröffneten die europäischen Aktienmärkte uneinheitlich, trotz der starken Zugkraft der US-Index-Futures und asiatischer Aktien früher am Tag.

Nach etwa einem Viertel des Handels verlor der Frankfurter DAX -0,3 Prozent, der Londoner FTSE 100 +0,2 Prozent und der Pariser CAC40 -0,1 Prozent.

Stoxx Europe 600 blieb in etwa auf dem Niveau der gestrigen Entscheidung. Von den Sektoren war die beste Wahl im Energiesektor zu sehen, der um 1,4 Prozent gestiegen war.

Mehrere Faktoren sprechen für eine Erholung der Marktstimmung. In den USA wurde gestern die Verdrehung der Staatsschuldenobergrenze auf Dezember verschoben und damit die Insolvenzgefahr um einige Monate vorverlegt.

Die Europäische Zentralbank forderte ihrerseits die Einführung eines neuartigen Wertpapierkaufprogramms, das Marktturbulenzen verhindern könnte, wenn die laufenden Wertpapierkäufe im Zusammenhang mit der Bewältigung der Zinskrise gestoppt werden. Die Angaben basieren auf einer Nachrichtenagentur Bloombergin anonyme Quellen.

Geplant ist, dass das neue Instrument das bisherige Kriseninstrument ablöst und das alte, nahezu unbegrenzte Ankaufprogramm von monatlich 20 Mrd. EUR an Schuldverschreibungen ergänzt.

Zudem wurde der vor allem Europa bedrohte Energiepreisanstieg gemildert, als Russland versprach, die Preise durch eine Erhöhung des Erdgasangebots zu stabilisieren. Der Spotpreis für Erdgas ist im Jahresverlauf um fast 140 Prozent gestiegen.

Stattdessen steigen die Rohölpreise wieder, nachdem das US-Energieministerium erklärt hat, es wolle zum jetzigen Zeitpunkt nicht die Ölreserven des Landes nutzen, um die Preise zu drücken.

September beschäftigt in den USA enthüllt

Das Hauptaugenmerk des Marktes liegt heute auf der wichtigsten Makrokennzahl der Woche, da in den USA ab September neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft angekündigt werden.

Die Beschäftigungslage in den USA dürfte sich verbessert haben, seit die Augustzahlen erwartungsgemäß eingefroren sind. Der Konsens der Ökonomen rechnet mit 500.000 neuen Arbeitsplätzen, gegenüber 235.000 im August.

Bereits Anfang dieser Woche veröffentlicht Automatische Datenverarbeitungin die Schätzung der neuen Arbeitsplätze übertraf die Schätzungen deutlich. ADP schätzt, dass im September 568.000 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden.

Bei einer positiven Beschäftigungsentwicklung ist davon auszugehen, dass die US-Notenbank ihre Geldpolitik schneller strafft. Die Fed hat mehrfach signalisiert, dass für eine Straffung der Geldpolitik ein ausreichend gutes Beschäftigungsniveau erforderlich ist. Es ist zu befürchten, dass der Rückgang der Wertpapierkäufe die Aktienkurse belastet.

Andererseits würden schwächer als erwartete Beschäftigungszahlen auf eine langsamer als erwartete wirtschaftliche Erholung hinweisen. Dies könnte Stagflationsängste aufkommen lassen, bei denen die Preise steigen, das Wirtschaftswachstum jedoch einfriert.

Die Beschäftigungszahlen für September werden nachmittags um 15.30 Uhr finnischer Zeit veröffentlicht.


Source: Arvopaperi by www.arvopaperi.fi.

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