Erster Test: Cupra Born ist ein Volkswagen ID.3, der dich nicht zum Gähnen bringt


Was ist auffällig am elektrischen Cupra Born?

Im März 2019 debütierte der Seat el-Born (benannt nach einem hippen Viertel in Barcelona) auf dem Genfer Autosalon. Der el-Born sollte das erste vollelektrische Modell von Seat sein, aber die Pläne wurden geändert. Das Auto wurde unter der Cupra-Flagge veröffentlicht und heißt einfach Born. Damit ist Seat die einzige große Marke, die noch auf ein Elektroauto verzichten muss…

Cupra weckt Erwartungen, denn die Marke behauptet, es sei nur ein bisschen spannender als andere Automarken. Das ist ziemlich schwierig, wenn man Technik von Volkswagen nutzt. Die Optik ist jedenfalls frivoler als die des Volkswagen ID.3 und das Armaturenbrett hat mehr farbige Akzente. Außerdem erhalten Sie serienmäßige Sportsitze und ein Sportfahrwerk. Dabei ist uns von den Fahreigenschaften zunächst nicht warm oder kalt, da ist nichts sportlich oder abweichend. Es ist, als würde man einen ID.3 fahren, aber mit einem harten Chassis.

Was ist gut am elektrischen Cupra Born?

Dennoch fängt der Cupra langsam an uns einzupacken, zum Beispiel mit seiner Ausstattung. Wo die Deutschen zum Kaffee einen Maria-Kuchen servieren, gibt es bei Cupra Gebäck vom Patissier und einen Likör. Volkswagen findet für die Basisversion mit 58 kWh Stahlräder mehr als genug, während der Cupra Born mit Leichtmetall die Show stiehlt. Adaptive Cruise Control, Sitzheizung und eine Rückfahrkamera sind ebenfalls im Preis enthalten. Sie zahlen fast das gleiche; der Cupra Born kostet 37.990 Euro (Business One) und der ID.3 (Pro) 37.740 Euro.

Wie punktet der Cupra Born mit seiner Reichweite und Ladegeschwindigkeit? Sobald er in den Niederlanden ist, werden wir das testen. Wir halten Sie in unserem wöchentlichen Newsletter auf dem Laufenden!

Auch bei den Fahreigenschaften beherrscht Cupra die Kunst der Verführung etwas besser. Der Born wird (wenn auch erst 2022) etwas bekommen, was der ID.3 nicht bekommt: einen e-Boost-Knopf, mit dem einem kurzzeitig mehr Power zur Verfügung steht. Statt 204 PS stehen 230 PS zur Verfügung. Auch die Direktheit der Lenkung und des Fahrwerks können Sie Ihren persönlichen Wünschen anpassen. Dieser gepimpte Cupra ist merklich schöner als die Basisversion und nimmt mehr Abstand vom ID.3. Der niedrige Schwerpunkt und der Hinterradantrieb tragen zum Fahrspaß bei.

Was könnte am elektrischen Cupra Born verbessert werden?

Die Operation ist ein Verbrechen, genau wie im ID.3. Das Lenkrad hat ‘Schieber’. Das sind keine echten Tasten, sondern Touch-Oberflächen, auf denen man drücken oder wischen muss. Wir streiten jedes Mal damit. Ebenso umständlich ist die Bedienung des Multimediasystems. Es gibt physische Tasten, aber sie sehen aus wie die Touch-Tasten auf einem Induktionskochfeld und wir kochen nicht gerne. Auch der Cupra erbt die Hartkunststoffe des ID.3.

Wann kommt der elektrische Cupra Born in die Niederlande und wie hoch ist der Preis?

Der Cupra Born ist bereits in den Niederlanden unterwegs und kommt damit rechtzeitig für die kalkulierten Leasing-Fahrer in den Genuss eines 12-Prozent-Aufschlags. Sie können ihn zunächst nur mit einem Akkupack von 58 kWh und einer Leistung von 204 PS bestellen. Die Preise beginnen bei 37.990 Euro. Für jede höhere Ausstattungsvariante zahlt man 3000 Euro mehr, mit dem Upper Born (Copper Edition One) 46.990 Euro.

2022 erhält der Born zudem Batteriepacks mit 45 kWh und 77 kWh.

Was halte ich vom elektrischen Cupra Born?

Der Born ist ein Make-or-Break-Auto: Wenn es anspringt, ist die Marke Cupra auf der Landkarte. Erwarten Sie kein sensationelles Fahrerlebnis, dafür sind die Ähnlichkeiten mit dem ID.3 zu groß. Obwohl er dank e-Boost gerade genug spanisches Temperament hat, um nicht zu gähnen, sondern zu lächeln.


Source: Autoreview.nl by www.autoreview.nl.

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