Enge Familie und Freunde anlässlich des Todestages von Zeljko Raznatovic

Am Samstag fand auf dem Neuen Friedhof in Belgrad eine Gedenkfeier für Zeljko Raznatovic Arkan statt, der vor 22 Jahren im Hotel Intercontinental getötet wurde. An der Gedenkfeier zum Todestag des Präsidenten der Serbischen Einheitspartei und des Kommandanten der Serbischen Freiwilligengarde nahmen die engste Familie, die Witwe Svetlana, die Tochter Anastasia, der Sohn Veljko mit seiner Frau Bogdan, andere Verwandte und Freunde teil.

AUF DEM GRAB VON ARKAN UND ENKEL ZELJKO: Enge Familie und Freunde anlässlich des Todestages von Zeljko Raznatovic

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Kurz vor 11:00 Uhr, schwarz gekleidet und schweigend, trafen Raznatovics engste Verwandte am Grab ein und zündeten zur Beruhigung Kerzen an. Auch Arkans Enkel und Namensvetter Željko nahm am Samstag zum ersten Mal an der Gedenkfeier in den Händen seiner Großmutter Svetlana teil.

Es sei daran erinnert, dass Zeljko Raznatovic Arkan (48) am 15. Januar 2000 in der Halle des Belgrader Hotels „Intercontinental“ getötet wurde. Er wurde gegen 17 Uhr von Hackern erschossen, neben ihm kamen auch seine Freunde Milenko Mandić Manda (44) und Dragan Garić (47) ums Leben. Die drei blieben nach der Schießerei in einer Blutlache auf dem Boden liegen.

Der ehemalige Kommandeur der serbischen Freiwilligengarde wurde dreimal in den Kopf geschossen, eine Kugel ging durch sein linkes Auge. Raznatovic wurde fast klinisch tot ins Krankenhaus gebracht, wo er trotz des Kampfes der Ärzte, sein Leben zu retten, starb. Während des Attentats befand sich Arkans Frau und Sängerin Svetlana mit ihrer Schwester Lidija in einer Hotelboutique.

Miroslav Đuričić und Dragan Nikolić Gagi wurden beschuldigt, das Attentat organisiert zu haben. Dem endgültigen Urteil zufolge stellten sie ein Team zusammen, das von einem ehemaligen Polizisten aus Loznica, Dobrosav Gavric, angeführt wurde, um Zeljko Raznatovic zu töten. Đuričić wurde 2018 in der Republik Südafrika getötet, 12 Jahre nach seiner Flucht aus Serbien. Von den rund einem Dutzend Angeklagten sitzt nur noch Dragan Nikolić Gagi im Gefängnis. Die anderen haben ihre Strafe verbüßt ​​und sind nun frei.

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GRÜNDE DAFÜR

Zu den Motiven für die Liquidation von Arkan gehören Gelder aus dem Transfer von Fußballspielern, ein “Schläger”, die Haager Anklage, die Raznatovic angeblich “belächelt” habe, der Konflikt mit Milosevic und die Nähe zu einigen Oppositionsführern, insbesondere zu Zoran Djindjic. Arkans direkte Beteiligung an den Morden an “prominenten” Personen im serbischen Untergrund kann jedoch als Grund für seine Hinrichtung nicht ignoriert werden.

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