Einige italienische Ärzte halten die Geldstrafe für Ungeimpfte für lächerlich niedrig

Einige italienische Ärzte halten eine Geldstrafe von 100 Euro für lächerlich, die Menschen über 50 Jahren droht, wenn sie nicht gegen COVID-19 geimpft werden können. Die Tageszeitung Corriere della Sera berichtete darüber.

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Eine Menge von Touristen und Einheimischen auf der Via Condotti im Zentrum von Rom, am Freitag, 7. Januar 2022.

Ärzte weisen darauf hin, dass die Sanktion deutlich milder ausfällt als in anderen Ländern, die eine Impfpflicht eingeführt haben. In Europa zum Beispiel Österreich oder Griechenland. In Italien drohen jedoch härtere Strafen, wenn sie die Impfpflicht brechen und zur Arbeit gehen.

Am Mittwoch hat die italienische Regierung eine Impfpflicht gegen COVID-19 für Personen ab 50 Jahren eingeführt. Ab dem 1. Februar werden die Behörden diese Verpflichtung mit einer einmaligen Sanktion in Höhe von 100 Euro durchsetzen. Ab dem 15. Februar dürfen Personen über 50 Jahren nicht zur Arbeit gehen, es sei denn, sie sind geimpft oder haben COVID-19 kürzlich bestanden.

Die Höhe der Sanktion hat im medizinischen Umfeld heftige Kritik hervorgerufen. Der medienbekannte Virologe Roberto Burioni, der die Einführung der Impfpflicht unterstützte, bezeichnete die Höhe der Geldbuße als “grotesken Scherz”, und sein Kollege Massimo Galli hielt die Geldstrafe für “lächerlich”.

Filippo Anelli, Leiter der Organisation Chirurgen und Chirurgen, hält die Geldstrafe für “eine weniger überzeugende Sanktion, die niemanden dazu zwingt, die Regeln zu befolgen”. Viele Ärzte und Krankenschwestern haben sich auch in den sozialen Medien geäußert und ihre Enttäuschung und Enttäuschung über das Vorgehen der Regierung zum Ausdruck gebracht.

Ärzte weisen darauf hin, dass italienische Bußgelder deutlich niedriger sind als in Griechenland und Österreich, wo sie ebenfalls eine ähnliche Impfpflicht eingeführt haben oder demnächst einführen werden. In Österreich wird wegen Verstoßes gegen die Impfpflicht vierteljährlich ein Bußgeld von 600 € verhängt, das sind 2.400 € pro Jahr. Die Sanktion kann jedoch auf 3.600 Euro erhöht werden. In Griechenland haben sie eine Impfpflicht für über 60-Jährige eingeführt, bei Verstößen können die Behörden eine Geldstrafe von 100 Euro im Monat verhängen.

Aber in Italien werden Menschen, die zur Arbeit gehen, härtere Sanktionen ausgesetzt. Wenn sie 50 Jahre oder älter sind und keine Bescheinigung über die Impfung oder die Überwindung der COVID-19-Erkrankung vorlegen, droht ihnen bei Eintritt in den Arbeitsplatz ab dem 15. Februar eine Geldstrafe von bis zu 1.500 Euro. In diesem Fall können Arbeitgeber auch mit einer Geldstrafe belegt werden. Ist der Arbeitnehmer nicht in der Lage, die Arbeit auszuführen, kann der Arbeitgeber ihn in unbezahlten Urlaub schicken. Italien hat zuvor für einige Berufsgruppen, wie zum Beispiel Angehörige der Gesundheitsberufe, eine Impfpflicht eingeführt. Damit droht auch der obligatorische unbezahlte Urlaub, wenn sie nicht geimpft werden.

Italien hat in den letzten zwei Wochen einen starken Anstieg der Coronavirus-Fälle verzeichnet und hat wiederholt die höchsten täglichen Zunahmen seit Beginn der Epidemie gemeldet. Am Freitag meldete das Land 108.000 neue Fälle, das sind deutlich weniger als noch zu Wochenbeginn. Der Rückgang dürfte auch daran gelegen haben, dass der Donnerstag in Italien ein Feiertag war, an dem in der Regel weniger getestet wird als an Werktagen.


Source: Pravda – Správy by spravy.pravda.sk.

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