Eine erektile Dysfunktion kann vor Alzheimer schützen


Das Potenzmittel Sildenafil ist wohl das bekannteste Medikament. Das Medikament namens Viagra wird seit 1998 verwendet.

Nun zeigt eine Analyse von US-Krankenversicherungsdaten, dass Sildenafil das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, deutlich senkt. Es gibt keine bekannte Heilung für eine degenerative Gedächtnisstörung.

Die Untersuchung der Registerdaten von mehr als sieben Millionen Menschen ergab, dass bei Personen, die ein Rezept für Sildenafil erhielten, die Wahrscheinlichkeit einer Alzheimer-Diagnose signifikant geringer war als bei Personen, die das Arzneimittel nicht erhielten.

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In einer sechsjährigen Überprüfung verringerte die Verwendung von Sildenafil die Wahrscheinlichkeit einer Diagnose um 69 Prozent. Das Ergebnis wurde nach Alter, ethnischer Herkunft und Geschlecht standardisiert. Die Studie wurde in einer wissenschaftlichen Zeitschrift veröffentlicht Alterung in der Natur.

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Assistant Professor an der Cleveland Clinic Feixiong Chengin die Gruppe kartierte 13 Veränderungen der Proteinspiegel im Zusammenhang mit der Alzheimer-Krankheit. Anschließend untersuchten sie, welche der 1.600 in den USA zugelassenen Wirkstoffmoleküle viele Proteine ​​beeinflussen.

Sildenafil sah vielversprechend aus, daher untersuchte das Team seine potenziellen Auswirkungen mithilfe einer Krankenversicherungsdatenbank. Das Ergebnis sagt nur die Korrelation aus, nicht die Ursache-Wirkungs-Beziehung. Es bleibt abzuwarten, wie sich Sildenafil auf die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit genau auswirkt.

Dekan der Fakultät für Pharmazie, Universität Helsinki, Professor für Pharmakologie Raimo Tuominen findet das Ergebnis überraschend. Es sollte mit Vorsicht behandelt werden.

“Sildenafil ist ein kurzwirksames Medikament, das nur bei Bedarf eingesetzt wird”, sagt Tuominen. Wie regelmäßig Sildenafil eingenommen wurde, ist allein aus der Verschreibung schwer abzuleiten.

Theoretisch könnte es jedoch einen Mechanismus geben.

„Sildenafil wirkt, indem es die Blutgefäße erweitert. Im Prinzip könnte man also meinen, dass durch die Verwendung beispielsweise der Blutdruck gesenkt oder die Durchblutung im Gehirn auf eine noch nicht wahrgenommene Weise verbessert würde“, sagt Tuominen.

Daher könnte Sildenafil auch bei der Vorbeugung der Alzheimer-Krankheit als vorteilhaft angesehen werden.

„Das ist aber vorerst Spekulation. Ich gehe davon aus, dass dies demnächst weiter untersucht wird. Es wäre gar nicht schwer. Auch viele langwirksame Verbindungen gehören zur gleichen Arzneimittelgruppe. ”

Andererseits ist es möglich, dass der Zusammenhang teilweise oder vollständig durch nicht-medikamentöse Faktoren erklärt wird, die in der Studie nicht standardisiert wurden.

Man könnte auch meinen, dass diejenigen, die erektile Dysfunktion verwenden, nicht die am meisten benachteiligten sind. Armut prädisponiert für viele Krankheiten, wie zum Beispiel die Alzheimer-Krankheit.

Es könnte auch angenommen werden, dass Benutzer von erektiler Dysfunktion überdurchschnittlich wahrscheinlich eine Beziehung oder einen Partner haben. Einsamkeit wird auch als Prädisposition für Krankheiten angesehen.

„Oder man denkt an den indirekten Effekt, dass eine erektile Dysfunktion die Lebensqualität verbessert, das Wohlbefinden steigert und so einen Schutz vor Gedächtnisstörungen schafft“, sagt Tuominen.


Source: Tiede by www.tiede.fi.

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