Eine amerikanische Mutter verklagt Facebook und Snapchat wegen des Selbstmords ihrer 11-jährigen Tochter


In den Jahren vor der Tragödie entwickelte das kleine Mädchen eine schwere Sucht nach sozialen Medien.

Im vergangenen Herbst gab es einen großen Skandal um Meta, damals noch unter dem Namen Facebook bekannt, nachdem durchgesickert war, dass es laut internen Umfragen Teenagern auf der Instagram-Plattform des Unternehmens schwere psychische Schäden zufügte.

Das Unternehmen wurde seitdem von US-Gesetzgebern untersucht und Verfolgung mehrerer Staaten und nun wirft ein weiterer Fall ein Licht auf die Gefahren von Social Media. Tammy Rodriguez aus Connecticut hat Meta und Snapchat wegen Selbstmord ihrer 11-jährigen Tochter verklagt, weil sie glaubt, dass Community-Plattformen eine Schlüsselrolle in der Tragödie gespielt haben.

Das Opfer, Selena Rodriguez, beendete ihr Leben im vergangenen Sommer, aber zuvor war sie mehr als zwei Jahre lang eine ernsthafte Social-Media-Süchtige gewesen, die hauptsächlich auf Instagram und Snapchat hing. In den Monaten vor seinem Selbstmord litt er unter starkem Schlafentzug und Depressionen.

Zwar verbieten beide Plattformen grundsätzlich den Beitritt von unter 13-Jährigen, doch ohne elterliche Kontrollinstrumente und wirklich wirksame Einschränkungen sei es praktisch unmöglich, das Mädchen von ihnen fernzuhalten, sagte die Mutter.

Der Kläger fügte auch das Gutachten eines ambulanten Psychologen bei, der aussagte, dass er noch nie eine so starke Sucht gesehen habe. Aufgrund von Selenas Zustand hätte auch der Entzug von internetfähigen Geräten nicht mehr funktioniert, da die Gefahr bestand, dass das Mädchen einfach wegläuft, nur um die Dienste zu nutzen.

Eine Schlüsselrolle, so die Mutter, spielt dabei das bewusst unvorhersehbare Belohnungssystem (z. B. Ankündigungen, Follow-ups, Likes) in den sozialen Medien, für das junge Menschen in frühen Entwicklungsstadien noch anfälliger seien als Spielsüchtige.

Tammy Rodriguez ist nicht die Einzige, die glaubt, dass Social Media Nutzer von einem Krieg der Psychopharmaka abhängig macht: Kritische Experten versuchen seit Jahren, das Bewusstsein für das Phänomen zu schärfen, und 2020 wird das Thema Netlfix einen großen Platz in der breiten Öffentlichkeit einnehmen Sein Dokumentarfilm Social Dilemma durch.

Wenn der Fall Rodriguez V Meta, Snap vor Gericht gebracht wird, geht es wahrscheinlich darum, ob die Eltern allein dafür verantwortlich sind, die Nutzung sozialer Medien durch Kinder einzuschränken, und ob Unternehmen alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um Minderjährige fernzuhalten. Die Mutter fordert eine Entschädigung in mehreren Raten (zB für die Kosten der medizinischen Behandlung des Mädchens und ihre eigenen Schmerzen), macht die Festsetzung der Beträge aber von einem späteren Gerichtsverfahren abhängig.

Bis zum Schreiben unseres Artikels hat nur Snap öffentlich geantwortet, sich aber aufgrund der laufenden Natur des Falls nicht zu der Klage selbst geäußert. In seiner Erklärung drückte das Unternehmen Sympathie für die Mutter aus, glaubt aber, dass Snapchat, das auf mehr privaten Kontakt setzt, weniger Druck auf die Nutzer ausübt als andere Akteure in den sozialen Medien.

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Source: PC World Online Hírek by pcworld.hu.

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