Drei IS-Mütter und 14 Kinder aus einem syrischen Lager sind in Dänemark gelandet


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Kopenhagen. Drei vielbeachtete Frauen und ihre 14 Kinder sind in der Nacht vor Donnerstag um 02.57 Uhr auf dem Flughafen Karup in Mitteljütland gelandet.

Es schreibt Ekstra Bladet.

Die drei Frauen und Kinder wurden aus dem Gefangenenlager al-Roj im Nordosten Syriens evakuiert, wo sie als Gefangene festgehalten wurden.

Die Mütter waren freiwillig von Dänemark nach Syrien gereist, wo sie sich dem Islamischen Staat angeschlossen hatten.

Eine der Frauen hat die doppelte Staatsbürgerschaft in Dänemark und einem Land in Osteuropa, während die anderen beiden ethnische Dänen sind, schreibt DR News.

Die Nachricht, dass die Evakuierungsaktion begonnen hatte, wurde am Mittwoch überbracht, war jedoch von Diskretion umgeben.

Die Kinder und Mütter wurden mit Hilfe der US Air Force aus dem Lager evakuiert.

Die deutsche Nachrichtenagentur dpa konnte in der Nacht zum Donnerstag berichten, dass in Frankfurt ein Flugzeug mit mehreren Evakuierten aus dem Lager al-Roj gelandet sei.

Darunter drei dänische Mütter und 14 dänische Kinder.

In Frankfurt wurden acht Frauen mit deutscher Staatsbürgerschaft und 23 Kinder, die Deutschland nach Hause bringt, abgesetzt.

Danach wurden die drei Däninnen und ihre 14 Kinder nach Dänemark geflogen, wo sie um 02.57 Uhr am Flughafen Karup landeten.

Laut Ekstra Bladet landeten sie in einer privat gecharterten Boeing 737.

Etwa 40 Minuten nach der Landung verließ ein Kleinbus mit getönten Scheiben den Tatort, und das Charterflugzeug startete nach Polen.

Auch drei Polizeiautos wurden beim Verlassen des Flughafens gesehen.

Laut DR News wurden die drei Frauen bereits in diesem Sommer bei einer Gerichtsverhandlung wegen terroristischer Straftaten angeklagt.

Es geschah bei verfassungsrechtlichen Anhörungen, die in sogenannten doppelt verschlossenen Türen stattfanden.

Das bedeutet, dass die Öffentlichkeit nicht die genauen Einzelheiten der Anklage erfahren kann. Aus den Journalzahlen der Polizei in den Fällen geht laut Medien jedoch hervor, dass es sich um Terrorismus handelt.

Die Frauen sitzen in Abwesenheit in Untersuchungshaft. Das heißt, ohne dass die Frauen selbst vor Gericht anwesend sind. Das bedeutet auch, dass sie spätestens 24 Stunden nach ihrer Ankunft in Dänemark einem Richter vorgeführt werden müssen.

Der Generalstaatsanwalt schätzt, dass den drei Frauen zwischen drei und fünf Jahren Haft drohen, weil sie nach Syrien gereist sind und sich dem Islamischen Staat angeschlossen haben.

/ ritzau /


Source: www.berlingske.dk by www.berlingske.dk.

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