Digitalisierung von Archivalien von Prof. Aleksandra Đ. Kostić in SAN

PROJEKT zur Digitalisierung des Nachlasses von Prof. Aleksandra D. Kostića wurde mit viel Enthusiasmus gestartet, jedoch ohne klare Vorstellung von der Menge an Material, das digitalisiert werden musste.

EIN VERMÄCHTNIS FÜR DIE ZUKUNFT: Digitalisierung der Archivalien von Prof. Aleksandra Đ.  Kostić in SAN

Foto: Dokumentation von Legat Dr. Aleksandar Kostić; Archiv „Nowosti“; Wikipedia; Archiv des Instituts für Histologie und Embrologie; Digitales Archiv der Medizinischen Fakultät CIBID und Archiv der AVA SANU

Prof. Nela Puškaš, eine Mitarbeiterin des Instituts für Histologie und Embryologie der Medizinischen Fakultät in Belgrad, fand im Institut etwa 500 Mikrophotogramme (mikroskopische Bilder von Präparaten) auf Glasplatten, die in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von Prof. Dr . Aleksandar Đ. Kostić. Prof. Puskas nahm Kontakt mit dem Audiovisuellen Archiv und dem SANU-Digitalisierungszentrum (im Folgenden – AVA SANU) auf, mit einem Vorschlag, die gefundenen Mikrophotogramme zu digitalisieren. Im Laufe der Zeit wuchs die Zahl der Glasplatten mit Aufnahmen unterschiedlichen Inhalts auf über 6.000 und das Digitalisierungsprojekt wurde auf alle verfügbaren Materialien zu Prof. Kostic ausgeweitet. Kurz gesagt, aus dem scheinbar bescheidenen Projekt der Digitalisierung einiger hundert gläserner Fotoplatten ist ein integrales Projekt geworden, in dem bisher etwa 10.000 Aufnahmen entstanden sind. Neben fotografischen Glasplatten sind im Nachlass von Prof. Aleksandra D. Kostić fand auch Archivdokumente des Histologischen Instituts, Prüfungsbücher, Präparate, Korrespondenz und viele andere wertvolle Materialien. Vor diesem Hintergrund trennte AVA SANU mehrere Arbeitsstationen, von denen jede Ausrüstung enthielt, die auf eine bestimmte Bauart spezialisiert war. Fotos auf Glasplatten von Prof. Aleksandra Đ. Knochen lassen sich in Schwarz-Weiß- (8 x 8,5 cm) und Farbpositive (9 x 12 cm) und Schwarz-Weiß-Negative (13 x 18 cm) unterteilen. Auf den Schwarzweiß- und Farbpositiven befanden sich Aufkleber, manchmal auf beiden Seiten, die darauf hinwiesen, dass es sich um Mikrofotografien von Prof. Kostić handelte, und ihre Beschreibung ist im unteren Teil des Videos angegeben. Eine Herausforderung, die besondere Vorbereitungen erforderte, da das transparente Filmmaterial nicht nur von unten beleuchtet werden musste, sondern gleichzeitig auch der obere Teil, wo sich die Aufkleber mit dem Text befanden.

Die Aufnahme von fotografischen Glasplatten erfolgte mit einem speziellen Gerät (Lichtkasten), bestehend aus einer Pilotlampe und einem Blitz, das zu diesem Zweck von Branislav Vojnović, Fachberater von AVA SANU, konstruiert wurde. Um die obere Fläche mit den Aufklebern gleichzeitig auszuleuchten, wurden zwei externe Blitze (600 W/s) in einem Winkel von 450 verwendet. Die Aufnahme startete erst bei perfekter Synchronisation des internen und externen Blitzes und der Kamera erreicht wurde und nachdem der Qualitätstest durchgeführt wurde. Aufzeichnung mit einer Farbkarte für transparente Materialien (IT 8). Das Material wurde mit dem derzeit besten Equipment zur Digitalisierung von Kulturerbe aufgenommen. Es wurde eine Phase One 100 MR-Kamera mit einem Scxneider Blue Line 120 mm Makroobjektiv verwendet. Das Bild wurde manuell geschärft, und die Schärfe in der Mitte und an den Rändern wurde gesteuert, indem das Bild in der Capture One 12-Software auf 400 % erhöht wurde. Nach der Aufnahme wurden die Schwarz-Weiß-Dias im TIFF- und JPG-Format in höchster Auflösung exportiert, wobei eine Aufnahme im TIFF-Format etwa 700 MV betrug. Die Aufnahme von anderem Material, insbesondere von Dokumenten aus den Archiven des Histologischen Instituts, die in den zwanziger und dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts entstanden sind, erfolgte nach einem Standardverfahren, da AVA SANU Erfahrung mit der Digitalisierung solcher Materialien hatte. Die Digitalisierung wurde mit einer 100-MR-Pxase-One-Kamera und einem 72-mm-Schneider-Objektiv durchgeführt. Die Aufnahmehalle wird von zwei 200-W-LED-Leuchten beleuchtet, die in einem Winkel von 45 Grad angeordnet sind. Um eine Aufzeichnung von maximaler Qualität zu erhalten, wurde zuvor eine Testkarte (Golden Txread) aufgezeichnet und die Aufzeichnung über das Internet ins Ausland gesendet, wo ihre Qualität anhand von sieben Parametern bewertet wurde, Noten von 1 bis 4 (Sterne). Nach einigen Minuten wird die Punktzahl der Aufzeichnung der Testkarte erhalten, und die Aufzeichnung des Materials beginnt erst, wenn für alle Parameter die maximale Punktzahl erreicht wurde. Das Projekt zur Digitalisierung des Nachlasses von Prof. Aleksandra D. Kostić ist noch nicht fertig. Aufzeichnungen werden verarbeitet und Metadaten (detaillierte Beschreibung jeder Aufzeichnung) erstellt.

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