Die Visegrad-Staaten nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand


„Das Treffen wird der Welt nicht nur zeigen, dass die mitteleuropäischen Staats- und Regierungschefs versuchen, zumindest einen Teil ihres Schicksals selbst in die Hand zu nehmen, es wird auch ein Zeichen für Europa setzen“, sagte Mihály Rosonczy-Kovács zum Gipfeltreffen der Ministerpräsidenten am Donnerstag der Visegrad-Staaten. Ziel der V4-Verhandlungen soll es laut dem Experten auch sein, Europas Stimme in der Weltpolitik Gehör zu verschaffen und eine europäische Interessenvertretung zu präsentieren.

Mihály Rosonczy-Kovács sagte, das wichtigste Thema des Kassa-Gipfels sei die Sicherheitspolitik, da sich die Staats- und Regierungschefs von vier NATO-Mitgliedstaaten treffen, von denen drei an die angegriffene Ukraine grenzen und sie daher stärker gefährdet seien, in einen Krieg abzudriften als die anderen Mitgliedsstaaten.

Seiner Meinung nach dürfte nach dem Raketenunglück in Polen in der vergangenen Woche jedem bewusst geworden sein, dass diese Gefahr viel größer ist, als man bis dahin dachte. – Letzte Woche waren die Polen davon überzeugt, dass sie auf alle ihre Verbündeten zählen können. Im Laufe der Geschichte sei auf Ungarn immer Verlass gewesen, fügte der Experte hinzu.

Im Moment sind die Positionen zur Beendigung des Krieges unterschiedlich, aber vielleicht lassen sie sich etwas annähern. Wir können erwarten, dass Ministerpräsident Viktor Orbán alles tun wird, um eine Eskalation zu verhindern und das Blutvergießen zu beenden

betonte er. Der Außenminister fügte hinzu: Das Ende des Krieges sei auch im Interesse der europäischen Wirtschaft, daher werde erwartet, dass unter den Themen des Treffens auch die Energieherausforderung und die Inflationsfrage eine herausragende Rolle spielen würden. Die Meinungen zu Sanktionen dürften laut dem Experten kollidieren.

Auf die Frage, ob der Krieg in der Ukraine wirklich einen Bruch in der Einheit der vier Länder verursacht habe, sagte Mihály Rosonczy-Kovács: Es gibt einen Streit zwischen Budapest und Warschau über die Mittel zur Beendigung des Krieges, und die beiden anderen Regierungen sind es auch belastet durch Koalitionsspannungen, orientieren sich am Mainstream. Es ist jedoch wichtig, das zu sehen

In Bezug auf die ungarisch-polnische Zusammenarbeit, aus der die V4 hervorging, übermittelten die globalistischen Gremien häufig die Positionen der anderen.

Er führte dazu aus: Diese Organe hätten zuvor an der Zerschlagung der Mitteleuropäischen Union gearbeitet, und ihre Desinformationstätigkeit nach Ausbruch des Krieges diene auch diesem Zweck.

Es wird erwartet, dass der Desinformationsdruck auf die V4s, der versucht, das gegenseitige Vertrauen zu vergiften, nicht aufhören wird. Der beste Schutz dagegen ist der direkte Dialog auf allen Ebenen

betonte Mihály Rosonczy-Kovács.


Source: Magyar Nemzet by magyarnemzet.hu.

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