Die Ungarn stürmen weiter die Apotheken

Der Pharmarekord im September könnte durch eine vierte Welle von Coronavirus-Befürchtungen vor weiteren Schließungen angeheizt worden sein. Auch die Bevorratung verschreibungspflichtiger, subventionierter Medikamente ging im Oktober deutlich zurück, zwar um 0,4 Prozent gegenüber September, aber um knapp 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Oktober-Wert ist der dritthöchste Umsatzwert seit Januar 2020.

Analysiert man die Statistik der Vorjahre, so wird der Drogenumsatz durch die Zyklen der Drogensubstitution geprägt. Auf dieser Grundlage könnten wir nach den Rekorddaten vom September zu Recht einen Rückgang erwarten. Die starken Oktober-Daten bedeuten, dass die Bevölkerung auch im Oktober weiterhin verschreibungspflichtige, subventionierte Medikamente auslöste und anhäufte. Basierend auf den Daten ist für den nächsten Monat kein signifikanter Anstieg zu erwarten.

– bewertet die aktuellen Prozesse Bence Farsang, Datenanalyse-Experte der Hiflylabs Zrt.

Im Oktober verkauften Apotheken in Ungarn 16,7 Millionen subventionierte verschreibungspflichtige Medikamente. Aufgrund der starken Vorjahresbasis stieg der Absatz leicht um 0,1 Prozent

Bis September 2021 hatte sich der Verkauf von Medikamentendosen um 0,8 Prozent verlangsamt. Allerdings wurden im Vergleich zum Vormonat nicht alle Medikamente in geringeren Mengen von ungarischen Apotheken verkauft.

Die Grippesaison im September verschärfte sich im Oktober, wobei Patienten mehr als 665.000 verschreibungspflichtige, subventionierte Antibiotika auslösten, eine Größenordnung von 50.000 Schachteln mehr als im September.

Die Grippesaison ist auch im Herbstverkauf von subventionierten verschreibungspflichtigen Vitaminen gekennzeichnet. Im Oktober verkauften ungarische Apotheken Vitamine im Wert von fast 440 Millionen HUF.

Mehr als 90 Prozent der Vitamine, die in der Herbst-Winter-Periode freigesetzt wurden, waren essentielles Vitamin D, 6 Prozent waren Vitamin C und der Rest waren die Vitamine B, E und A, schrieb Hiflylabs in seiner Analyse.

Die Daten zeigen, dass die Bedrohung durch das Coronavirus im letzten Jahr die Vitaminaufnahme in der Öffentlichkeit stärker erhöht hat als in diesem Herbst. Der subventionierte Vitaminabsatz ging im Vergleich zum Vorjahr deutlich um knapp 10 Prozent zurück.

Am stärksten wuchs der Verkehr in Budapest und im Komitat Pest

Unter Berücksichtigung der Kreisprozesse ist der Umsatz fast aller Kreise gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Lediglich der Umsatz des Kreises Heves (-0,9 Prozent) und des Kreises Somogy in Transdanubien (-0,8 Prozent) ging im Vergleich zum Vorjahr zurück.

In diesen Landkreisen schnitten Medikamente mit hohem Gewicht im Medikamentenkorb schlecht ab, wie zum Beispiel Chemotherapeutika. Hervorzuheben sind die am stärksten expandierenden Komitate, die Hauptstadt (7,6 Prozent) und der Komitat Pest (5,4 Prozent).

Einerseits fiel das vergangene Jahr in die 2. Welle des Coronavirus, als eine Ausgangssperre eingeführt wurde. Aus diesem Grund konnten Pendler ihre Medikamente in der Regel nicht in der Hauptstadt, sondern in einer Agglomerationsapotheke in der Nähe ihres Wohnortes einlösen.

Laut den neuesten Verkaufszahlen von subventionierten verschreibungspflichtigen Medikamenten haben Apotheken in Budapest möglicherweise fast 750 Millionen HUF Umsatz verloren.

Die Grippepandemie ist letztes Jahr zu kurz gekommen

Auf der anderen Seite verzögerte sich durch Zugangsbeschränkungen die Grippeepidemie im Herbst 2020, was die Apotheken daran hinderte, ihre Antibiotika-Lagerbestände zu verkaufen. So wurde die Basis im letzten Jahr noch dadurch geschwächt, dass die erworbenen Antibiotika nicht vermarktet wurden, da in Ungarn keine nennenswerten Erkältungen und Erkältungen auftraten.

Das Bild ist invertiert, wie von den September-Datensatzdaten gemessen. Der Umsatz der meisten Komitate ging im Vergleich zum Vormonat zurück, jedoch konnten 5 Komitate zulegen, die größte Zunahme war in den Apotheken des Komitats Tolna zu verzeichnen. Den größten Anteil am Umsatz machten Krebsmedikamente aus.

Wir eilen zu Antibiotika

Der Umsatz ging in fast allen Arzneimittelgruppen im Vergleich zum Vormonat zurück. Die auffälligsten Ergebnisse wurden wiederum mit antibiotikahaltigen systemischen Antiinfektiva erzielt. Die Gruppe mit Antibiotika verzeichnete im Vergleich zum September einen Rekord von 4,5 Monaten; und stieg gegenüber dem Vorjahr um 34,6 Prozent.

Der Umsatz mit Arzneimitteln, die auf das Zentralnervensystem wirken, ist sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zum Monat zurückgegangen. In der Gruppe des zentralen Nervensystems verlangsamten sich Antipsychotika am stärksten. Neben der Behandlung von psychotischen Störungen werden diese Medikamente auch zur Behandlung von bipolaren Störungen, Demenz und Depressionen eingesetzt. Die Daten zeigen der Analyse zufolge, dass sich die Bevölkerung möglicherweise an die psychischen Herausforderungen durch das Coronavirus gewöhnt hat, da die Produkte des Medikamentenkonzerns einen rückläufigen Trend aufweisen.


Source: Napi.hu by www.napi.hu.

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