Die Popularität der Telearbeit ist wie eine Rakete gestiegen – Dennoch wirbt nur ein kleiner Prozentsatz der Arbeitgeber für Telearbeit


Die Möglichkeiten zur Telearbeit und das Interesse an Telearbeit sind stark gewachsen. Laut Duunitor, dem Jobsuchdienst, ist die Zahl der Telearbeitsinserate im vergangenen Jahr gegenüber dem Vorjahr um 89 Prozent gestiegen.

Auf der Website duunitori.fi wurden laut Pressemitteilung von Duunitor im Jahr 2021 rund 34.000 Stellenanzeigen veröffentlicht, die über die Möglichkeit der Telearbeit informieren. Im Jahr 2020 waren es etwa 18.000.

Den zahlenmäßig größten Anteil an Telearbeitsmöglichkeiten gab es im Vertrieb und im Handel. In den Jahren 2020 und 2021 wurden in diesen Sektoren 5.572 Meldungen zur Telearbeit veröffentlicht, was etwa 10 % aller Meldungen in der Branche entspricht.

Bezogen auf die Zahl der Meldungen gab es die höchste Zahl an Telearbeit im Finanzverwaltungs- und Bankensektor: 27 % der Meldungen im Sektor nannten die Möglichkeit der Telearbeit.

Auch für Berater aus den Bereichen Recht, IT und Personal war Telearbeit reichlich vorhanden. In diesen Bereichen wurde Telearbeit bei etwa einem Fünftel aller offenen Stellen genannt.

Telearbeit hat schon vor der Zinskrise Arbeitssuchende angezogen, doch nach den Besucherdaten von Duunitor ist das Interesse deutlich gestiegen. Im Jahr 2021 wurden auf der Website Duunitori.fi insgesamt rund 1.240.000 Telearbeitsplätze beworben. Dies entspricht einem Anstieg von 85 % bis 2020, als die gleiche Zahl bei 670.000 lag.

Telearbeit unterteilt den Arbeitsmarkt in drei Gruppen

Duunitors führender Arbeitgeber-Image-Berater Lauri Vaisto skizziert die Telearbeitsdebatte, indem er den Arbeitsmarkt nach Aufgaben in drei Gruppen einteilt:

1.Arbeitsaufgaben, die nicht sinnvoll oder aus der Ferne zu erledigen sind. Zum Beispiel fast ausschließlich die Industrieproduktion und das Gesundheitswesen sowie ein bedeutender Teil des Dienstleistungssektors, wie Tourismus- und Restaurantbeschäftigte.

2. Arbeiten, die man zumindest zeitweise auch vor der Corona-Pandemie gewohnt ist. Arbeiten Sie zum Beispiel im Außenhandel und im Unternehmensverkauf, sowie Aufgaben im IT-Bereich.

3. Aufgaben, bei denen eine selbstständige Gestaltung der Arbeitsleistung nicht möglich oder gewünscht war, auch wenn dies möglich war.

„Die ersten beiden Gruppen zusammen machen ungefähr zwei Drittel aller Arbeitsaufträge aus. Der Übergang der dritten Gruppe zur Telearbeit hat im ersten Zinsfrühling 2020 erneut die öffentliche Debatte dominiert“, sagt Vaisto in einer Pressemitteilung.

Er ist der Meinung, dass Telearbeit schon vor der Pandemie zum Bestanden gekommen ist. Die ausgrenzenden Maßnahmen der Gesellschaft haben die Einführung der Arbeitsweise in neue Bereiche nur beschleunigt.


Source: Tivi by www.tivi.fi.

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